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Das Wort zum Jahresende ...

... überlassen wir Bruce Springsteen (live concert in 1985):

Intro (gesprochen): We grew up in the sixties, we grew up with war on TV every night. A war that your friends were involved in. I want to do this song tonight for all the young people out there. If you are in your teens... cause I remember a lot of my friends were 17 or 18 and we didn't have much of a chance to think about how we felt about a lot of things, and ... next time they're gonna be looking at you and you're gonna need a lot of information, to know what you're gonna do .. because in 1985, blind faith in your leaders or in anything will get you killed.
Cause what I'm talking about here is:

War
What is it good for
Absolutely nothing
War
What is it good for
Absolutely nothing
War is something that I despise
For it means destruction of innocent lives
For it means tears in thousands of mothers' eyes
When their sons go out to fight to give their lives

War
What is it good for
Absolutely nothing
Say it again
War
What is it good for
Absolutely nothing
War

It's nothing but a heartbreaker
War
Friend only to the undertaker
War is the enemy of all mankind
The thought of war blows my mind
Handed down from generation to generation
Induction destruction
Who wants to die

War
What is it good for
Absolutely nothing
Say it again
War
What is it good for
Absolutely nothing
War has shattered many young men's dreams
Made them disabled bitter and mean
Life is too precious to be fighting warseach day
War can't give life it can only take it away
WarIt's nothing but a heartbreakerWar
Friend only to the undertaker
Peace love and understanding
There must be some place for these things today
They say we must fight to keep our freedom
But Lord there's gotta be a better way
That's better than

War
War
What is it good for
Absolutely nothing
Say it again
War
What is it good for
Absolutely nothing
War

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ausser: Tragt euch Sorge.

Z.

57 channels and nothing on

Bruce - der Boss - Springsteen hat Recht.

Hier der ganze Text zum Song:

http://www.seeklyrics.com/lyrics/Bruce-Springsteen/57-Channels-And-Nothin-On.html

Weiterhin frohe Festtage - und lassen Sie Ihren Fernsehappart leben, er kann nichts dafür.

Z.

Leopardenfell und Crapometer

Wenn mich Mr Doorman nicht unsanft geweckt hätte, um sich bei mir über die Bestuhlung in unserem Zappadong-Filmvorführraum zu beschweren, läge mein Kopf immer noch auf der Tastatur und ich würde weiterhin durch wilde Träume in einem ausufernden Geschichtengarten gleiten. Aber eins nach dem anderen:

Alex hat die Entscheidung gefällt - unsere bequemen Sessel im Filmvorführraum sind alle mit weichem Leopardenfellimitat überzogen. Dummerweise habe ich vergessen, das Mr Doorman mitzuteilen, weshalb er heute Morgen um 8.17 Uhr in mein Büro gestürmt kam und mich mit einem nicht unbedingt freundlichen Wortschwall übergoss. Das hat mich aus zwei Gründen gar nicht glücklich gemacht. Erstens gefallen mir die Sessel und zweitens hasse ich es, so abrupt geweckt zu werden, vor allem aus so gewaltigen Träumen.

Über der Tastatur eingeschlafen bin ich, weil ich völlig in die Crapometer-Einträge bei meiner Lieblingsbloggerin Miss Snark versunken war, so sehr, dass mich die Müdigkeit von hinten anschleichen und übermannen musste - ich wäre freiwillig nicht von den Blogeinträgen wegzubekommen gewesen. Lesefreaks sollten nun auf Miss Snarks Link auf der rechten Seite klicken. Wer Fragen zum Crapometer hat, darf sich gerne an mich wenden.

Wenn wir schon beim totalen Ersaufen in den herrlich unwichtigen Dingen des Lebens sind: Ich erkläre den Song "Supergirl" der Gruppe Reamonn zum Song des Monats. Wer mich schlägt (ungefähr 400-maliges Hören in sieben Tagen), bekommt einen Preis - oder ein Zimmer in der Klappse.

Fröhliche Weihnachten

Z.

Bad to the Bone

Nein, nicht doch ... Sie haben doch beim Lesen des Titels nicht an mich gedacht? Oder - noch schlimmer - an die SVP.

Bad to the Bone ist eine (Hard) Rock Cover Band. Im Repertoire u.a. Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin. Bad to the Bone haben mir gestern einer der besten Konzertabende dieses Jahres beschert (na ja, eine erste Hälfte; der Hauptact fiel dann im Vergleich zu Bad to the Bone so stark ab, dass ich frühzeitig den Heimweg antrat) .

Empfehlung: Unbeding hingehen, wenn die Band in Ihrer Nähe ist.

Einen Link zu einer Website gibt es noch nicht, aber die Jungs basteln dran.

Z.

"Das Volk"

Lieber Alex, du hast mein Beileid. Ich habe nun aber ein Problem. Wie möchtest du denn angesprochen werden?

Lieber Herr Wähler
Lieber Herr Volk
Lieber Herr Piefke
Lieber Herr Harz IV-Empfänger

Wahlweise kann ich auch anbieten

Lieber Herr Unterschichtler

Eine Schweizer Variante

Lieber Herr Linker und Netter (so nennt die SVP alle Leute, die nicht "das Volk" sind, weil sie falsch denken)

Wie darf denn die Anrede auf der Weihnachtskarte sein?

Ratlos

Frau Z. alias Frau Link-und-Nett

Durch und durch kontaminiert

Mr Doorman hat sich krankgemeldet. Er besucht gerade den 25. Arzt (zwecks einer Zweitmeinung), nachdem ein anonymes Schreiben im Zappadong-Gebäude eingegangen ist, in dem vor einer Konamination des Rechercheraums gewarnt wird. Ich fürchte, ich werde Mr Doorman diesen Tag vom Gehalt abziehen müssen, da absolut keine Gefahr besteht - mindestens nicht für ihn. Oder haben Sie schon einmal einen schwangeren Mann gesehen? (Arnold Schwarzenegger zählt nicht.)

Ich allerdings werde mich hüten, die nächsten 120 Jahre den Rechercheraum aufzusuchen. Erstens hasse ich fensterlose Räume und zweitens ist meine Familienplanung abgeschlossen.

Ernst beiseite. Ich fürchte, ich muss jetzt einmal klar und deutlich eine politische Aussage machen. Obwohl das Zappadong-Gebäude in jedem Land der Welt stehen könnte, bin ich doch Schweizer Bürgerin. Und als Schweizer Bürgerin möchte ich ein für alle mal klarstellen:

Ich bin nicht DAS VOLK gemäss SVP Definition.

Die SVP (Schweizerische Volkspartei) hat es geschafft, den Begriff VOLK durch und durch zu kontaminieren, zweckzuentfremden und ihm eine Definition aufzuzwingen, die bei mir - nett ausgedrückt - einen Brechreiz auslöst. Ich distanziere mich von sämtlichen SVP Aussagen, die da lauten: "Das Volk will ..." / "Der Volkswille verlangt ..." / "Das Volk hat genug von ...".

Frau Z., als eine von vielen Vertreterinnen und Vertretern des Schweizer Volks hat die Nase gestrichen satt, im Namen einer Partei missbraucht zu werden.

Z.

Recherchieren im Zappadonggebäude

Es WAR Mr Doorman, der mich gestern unbedingt sprechen wollte, allerdings nicht wegen der Sitzbezüge für unseren Kinoraum, sondern weil er eine sensationelle Entdeckung gemacht hatte. Das kam so: Nachdem er 47,5 Sekunden lang ununterbrochen auf kanariengelben Samt gestarrt hatte, packte ihn ein Gefühl, das auch mir nicht ganz fremd ist - er wollte weg, einfach nur noch weit weg vom Geschehen. Also raste er blindlings die Treppen des Zappadonggebäudes hinunter und verpasste dabei das Erdgeschoss. Erst im dritten Untergeschoss, wo Mr Doorman mit unverminderter Geschwindigkeit in eine Betonmauer prallte, wurde sein unbändiger Fluchtwille gebremst.
"Hier ist Ende Beton", dachte er sich (ich habe es mir verkniffen, ihn darauf hinzuweisen, dass dies angesichts seines Missgeschicks wohl der unpassendste aller Gedanken war) und tastete sich mit schmerzendem Schädel wieder Richtung Treppe. Die gelbe Tür auf der rechten Seiten des Korridors tat er zuerst als Halluzination ab. Erst als er sich dagegen stützte (woran ein plötzlich auftretendes Schwindelgefühl schuld war) und mitsamt der sich öffnenden Tür in einen Raum purzelte, wurde ihm klar, dass er sich geirrt hatte, etwas, das ihm sonst NIE passiert, aber eben, der Aufprall gegen die Mauer, das Schwindelgefühl ....
Um es kurz zu machen (wofür es schon fast zu spät ist): Mr Doorman hat aus lauter Dussel den Recherchierraum im Zappadonggebäude gefunden. Und wissen Sie, worauf er gestossen ist? In den Worten von Mr Doorman himself: "Frau Z., haben Sie gewusst, dass das Blog auch der Blog ist? Ist das nicht eine sensationelle Entdeckung?" Meine Antwort: "Mr Doorman, das haben Sie gut gemacht. Sie dürfen sich den Rest des Tages frei nehmen."

Wenn Sie, liebe Zappadongbesucher, den Recherchierraum besuchen wollen: Immer schön abwärts und wenn Sie bei der Betonmauer am Ende des Flur angekommen sind, sind Sie 3,15 Meter zu weit gegangen.

Ihre Z.

Der (das) stärkste Blog der Schweiz

Frau Z. meldet sich kurz aus ihrer Zweitwohnung in Hintertimbuktu.

1. Weil sie Erholung und eine unverdorbene Umgebung braucht, nachdem sie sich Children of Men angeschaut hat.

2. Weil Mr Doorman in einem halbleeren Kinosaal sitzt, umgeben von Stoffmustern und sich bitterlich darüber beschwert, dass ihm keine Menschenseele beim Auslesen der Farbe hilft. Hier, liebe und verehrte Zappadongler, möchte ich Mr Doorman für einmal Recht geben - Sie waren bisher wirklich keine grosse Hilfe in dieser Hinsicht. Beschweren Sie sich dann bitte nicht im Nachhinein, wenn sich ein gekränkter Mr Doorman für kanariengelbe Sitze entscheidet.

3. Weil ich mir in Ruhe einen neuen Blog / ein neues Blog anschauen wollte (lieber Frederik, du als Sprachexperte kannst mir sicher sagen, was jetzt richtig ist; wahrscheinlich beides, oder irre ich mich da) von einem Schweizer Blogger, der ein bisschen gar krank aussieht, und der der stärkste Blogger der Schweiz und später des Universums werden will.

http://www.daniel-naftaly.ch.vu/

(Bitte machen Sie sich keine Gedanken oder gar Sorgen um die Gesundheit des Bloggers; er versichert glaubhaft, sich bester Gesundheit zu erfreuen).

Ich muss Sie an dieser Stelle allein lassen. Mein Telefon klingelt. Ich denke es ist Mr Doorman.

Z.

Children of Men

Der zappendusterste und beklemmendste Film, den ich je gesehen habe. Mit einem genialen Clive Owen und einem genau so genialen Michael Caine.

http://movies.uip.de/childrenofmen/

http://www.imdb.com/title/tt0206634/

Der zweite zappendusterste und beklemmendste Film, den ich je gesehen habe (und gleichzeitig wohl einer der allerbesten, den ich je gesehen habe, den ich mir aber nie, nie, nie mehr antun werde):

Once were warriors

http://www.imdb.com/title/tt0110729/

Nach diesem habe ich buchstäblich gekotzt.

Z.

Mixer

Liebe Zappadonlger

Ich werfe einmal alle meine Gedanken in einen Mixer und leere sie dann über diesen Eintrag. Sollte dabei ein ungeniessbares Gebräu herauskommen, entschuldige ich mich im Voraus und drohe Mr Doorman schon mal an, dass er es austrinken muss.

Ich ärgere mich seit drei Wochen über das Schweizer Novemberschreiben. Weil es ein Ideenklau ist, der nicht als solcher gekennzeichnet ist und weil im dazugehörigen Forum nicht genehme Postings einfach gelöscht werden.

Ich freue mich über alle, die bei NaNoWriMo ihre Wortaccount täglich höher schrauben und sich hechelnd der 50'000 - er Ziellinie nähern.

Ich ärgere mich gerade über eine geschlossene Tür zu einem neuen Blog - der jetzt nicht bearbeitet werden kann, weil ich nicht hineinkomme (Mr Doorman ist ein freundlicher, hilfsbereiter Mensch im Vergleich zu diesem anonymen Türsteher, der mich nicht in meinen eigenen Blog hineinlässt).

Ich freue mich über ein paar Dinge im ganz privaten Leben von Frau Z., die sehr gut laufen.

Möchten Sie diesen Mix durch Ihren persönlichen Ärger / Ihre persönlichen Freudenmomente ergänzen, sind Sie herzlich eingeladen, das zu tun. Einfach auf Kommentar klicken.

Z.

NaNoWriMo

Morgen fällt der Startschuss für das jährlich stattfindende NaNoWriMo.

Für Eingeweihte (Teilnehmer): Einen guten Start, viel Durchhaltevermögen und gutes Gelingen.

Für Ratlose: Beim National Novel Writing Month schreiben sich jeden November Schreibbegeisterte (man könnte sie auch Irre nennen) die Finger auf ihren Tastaturen wund um am Ende des Monats einen Roman mit mindestens 50'000 Wörtern geschrieben zu haben. Angefangen hat alles in Amerika, mittlerweile nehmen Schreibfreaks aus der ganzen Welt an diesem einzigartigen Ereignis teil. Mehr unter www.nanowrimo.com. Ein MUSS für jeden Schreiberling, der mindestens einmal im Leben etwas Verrücktes tun will (man darf auch jedes Jahr teilnehmen; das sind dann die ganz "Toughen").

Z.

Heute Morgen beim Zeitunglesen oder eine verrückte Geschichte

In den Vereinigten Staaten ist Wahlkampf, aus dem Frau Z.s liebster Zeitungskolumnist (Martin Killian, Tages Anzeiger) immer wieder Erstaunliches zu berichten hat. Da dieser Kommentar nicht online nachzulesen ist, muss er an dieser Stelle zusammenfassend nacherzählt werden, was schade ist, da Herr Killian seinen ganz eigenen Schreibstil hat, den man nur als "exzellent" bezeichnen kann (abgesehen davon steht er auf Hard Rock und Heavy Metal - der Mann hat Frau Z.s Liebe bis ans Ende der Tage; das aber nur am Rande).

Hier die Geschichte:

In Virgina tritt für die Demokraten ein ehemaliger Armeeangehöriger und Autor gegen den amtierenden republikanischen Senator George Allen an. James Webb, so der Name des Wagemutigen, liegt eine Woche vor den Wahlen in Umfragen gleichauf mit Allen, was Allen zu einer "Geheimwaffe" (Zitat Killian) greifen liess: Er wirft Webb vor, seine Romane enthalten "zahlreiche schlüpfrige, ja pornographische Sexszenen". Man hat dann den guten Mr Allen darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei den von ihm kritisierten Passagen um FIKTION handle, worauf der konterte, dass ein Autor für das Verhalten seiner Protagonisten verantwortlich sei.

John Grisham, der in Virginia lebt und Webb unterstützt, meinte trocken, er bezweifle, dass Allen viel lese, aber wenn er mehr lesen würde, verstünde er vielleicht den Unterschied zwischen Fiktion und Sachbuch. Stephen King war etwas weniger diplomatisch. Er sagte, es mache ihn verrückt, dass Webb wegen seiner Romane diffamiert werde.

Z.

100 Frühlingsblumenzwiebeln

Frau Z. hat heute 100 Frühlingsblumenzwiebeln in die Erde eingebuddelt. Zusätzlich zu den anderen ca. 150, die schon in der Erde ruhen. Nächstes Jahr im Frühling wird das Zappadong Gebäude von einer Farbenpracht umgeben sein und Frau Z. wird wie jedes Jahr jedes Blümchen einzeln begrüssen (und für die Leserschaft in Bildchen festhalten - ob interessiert oder nicht).

Zunächst aber gilt es, den Winter mit Anstand und Würde hinter uns zu bringen. Falls jemand Tipps hat, wie man das am besten anstellt, bitte melden. Und falls jemand Zugang zu einem Formular hat, mit dem man sich für einen Winterschlaf anmelden kann, bitte dringendst melden. Murmeltiere verlieren während ihres Winterschlafs übrigens 40 % ihres Gewichts. DAS wäre doch einmal eine Art, den Winter zu überleben um dann rank und schlank Mitte März aufzuwachen.

Z.

Bude, 2003




Lieber Frederik

Du hast mich darauf aufmerksam gemacht, dass in meinem Blog Bilder fehlen? Oh (bitte hier ein erstauntes Gesicht mit grossen, runden Augen vorstellen)!

Nun, dem sei sofort Abhilfe geschaffen.

Und nein, du musst mich nicht verstehen. Ich bin in dieser Hinsicht tolerant, verstehe ich mich doch selbst des öfteren nicht. Eine kleine Erklärung trotzdem: ich spielte auf deinen Eintrag in Bezug auf die Einzugshürden für Kommentare in diesen Blog an. Für einmal ist nicht Mr Doorman schuld, sondern schlicht und einfach die Technik. Leider kann ich in dieser Beziehung überhaupt nicht helfen. Ich fürchte, von Technik werde ich bis an mein - hoffentlich noch fernes - Lebensende nie auch nur die geringste Ahnung haben. Was mich zum Bild zurückbringt. Ich war der irrigen Meinung, dass ich sowieso keines hochladen könnte. Und dann? Dann war es einfacher als einkaufen gehen.

Zum Bild: Aufgenommen in Cornwall, 2003, am endlosen Strand von Bude (sagte Frau Z. und verdrückte heimlich eine Heimwehträne).

Z.

Neulich, im Büro im 12. Stock

Auch wenn Mr Doormen meint, ich sehe "beschissen" aus, so geht es mir doch gut genug, um die Treppen zum 12. Stock des Zappadonggebäudes hochzugehen, die Bürotür zu öffnen (würde mich jemand daran erinnern, Mr Doormen daran zu erinnern, dass er die Türangeln ölen muss) und mich an meinen Schreibtisch zu setzen.

Bevor ich mich der Beantwortung der Post zuwende: Beim Treppensteigen bin ich am zukünftigen Kinosaal vorbeigekommen (dem grossen, nicht dem kleinen Dreiplätzer für die französischen Filme) und habe erfreut festgestellt, dass die Leinwand installiert ist. Ein netter Innenausstatter war gerade dabei, sich die Haare auszuraufen, weil er sich nicht zwischen grünem und blauem Samt für die Sesselbezüge entscheiden konnte. Ich schlug rot vor, was wahrscheinlich keine gute Idee gewesen ist, denn er riss sich gleich ein ganzes Büschel Haare vom Kopf und murmelte irgendetwas Unverständliches, nicht sehr nett Klingendes vor sich hin. Also, liebe Zappadongbesucher: Was darf es denn sein? Grün oder blau?

Die Frage bringt mich zum ersten Antwortbrief an Hans Hamburg:

Sehr geehrter Herr Hamburg

Schwarz ist die ultimative Farbe. Schwarze Kleidung macht schlank, allein das rechtfertigt die Existenz dieser Farbe. Ich kann nichts dafür, wenn Sie damit ein Problem haben. Beschweren Sie sich beim Kundendienst (32. Stockwerk, durch die Eisentür am Ende des Ganges, die Leiter auf das Dach hochklettern und dann laut in den Himmel schreien; der Kundendienst hat sein Büro auf Wolke 78). Ansonsten kann ich sie beruhigen. In der Krankehumorklinik gibt es keine schwarzen Pillen, da man fürchtet, die Patienten könnten beim Anblick von solch düsteren Medikamenten die Lust am Leben verlieren.

Freundliche Grüsse

Frau Z.

Dann hätten wir da noch Kuhlumbus

Lieber Herr Kuhlumubus / Liebe Frau Kuhlumbus

Ich habe mich bei Ihrem Blog-Psychiater angemeldet, da ich seit dem Lesen Ihres Eintrages ein mittelprächtiges Trauma entwickelt habe, das auf der bohrend nagenden (nagend bohrenden) Frage beruht, woher wir uns kennen. Ansonsten werde ich in Kürze einen Link auf Ihren Blog schalten, da ich mich prächtig amüsiert habe beim Lesen desselben.

Freundliche Grüsse

Frau Z.

Herr Lightbringer möchte wissen, ob es im Tirol in 7 Wochen genug Schnee hat zum Skifahren.

Lieber Herr Lightbringer

Die Antwort auf Ihre Frage ist kurz und schmerzhaft: Wenn nicht drastische Wetteränderungen eintreten - NEIN. Aber ich halte Ihnen die Daumen.

Mitleidende Grüsse

Frau Z.

Und nun zu meinem lieben Frederik

Lieber Frederik

Ich habe in meinen Familienferien die ideale Postkarte gefunden und hätte ich Ihre Adresse gehabt, hätte ich Ihnen eine geschickt. (Wollen Sie Ihren Computer jetzt wirklich erschiessen? ABBRECHEN ... ERSCHIESSEN). Ich nehme an, Sie hätten auf "erschiessen" geklickt.

Sie haben mein ganzes Mitgefühl.

Frau Z.

Nudelfertig

Hier die Ereignisse der letzten drei Wochen im Zeitraffer:

Frau Z. flüchtet aus der Krankehumorklinik.
Frau Z. begibt sich an die Frankfurter Buchmesse.
Frau Z. weilt im Tirol, wo sie in den Bergen herumkraxelt, sich entspannt und schreibt.
Frau Z.'s Computer stirbt einen stillen Tod.
Frau Z. kauft ein neues, flottes Maschinchen.
Frau Z. fliegt nach Wien und kommt wohlgenährt und mit platten Füssen vom vielen Rumlaufen nach Hause.
Frau Z. will das neue Maschinchen abholen, aber ein netter Herr erklärt, dass das Maschinchen noch nicht zu haben ist.
Frau Z. wartet auf ihr neues Maschinchen.
Frau Z. wartet auf ihr neues Maschinchen.
Frau Z. wartet .... (hatten wir schon mal)
Frau Z. bekommt ihr Maschinchen (grandioses Design).
Frau Z. staunt: Alles funktioniert.
Frau Z. grummelt: Sie hat sich aus ihrem Zappadonggebäude ausgesperrt und Mr Doorman will das Passwort.
Frau Z. hat in der Krankehumorklinik das Passwort vergessen (zu viel Birkenstocksandalen, zu gesundes Essen, zu viel Schlaf, zu viele Zettelchen)
Frau Z. klopft an ihre eigene Haustür und verlangt Einlass. In der Hand ein Sträusschen voller Passwörter. Mr Doorman schüttelt bei jedem den Kopf.
Frau Z. will das Passwort in Erfahrung bringen und kann sich nicht erinnern unter welcher ihrer vielen Mailadressen sie sich angemeldet hat (Frau Z. weiss nach ihrem Aufenthalt in der Krankehumorklink, was eine gespaltene Persönlichkeit ist - also bitte von gut gemeinten Prognosen absehen).
Frau Z. findet endlich die richtige Mailadresse und bekommt ihr Passwort zugeschickt.
Mr Doorman gewährt Frau Z. Einlass in ihr eigenes Gebäude mit der Bemerkung: "Mit Verlaub Frau Z., Sie sehen beschissen unerholt aus. Ich dachte, Sie seien zur Kur gewesen."
Frau Z. überlegt im Moment noch, wen sie erschiessen soll - sich oder Mr Doorman.

Danke an Mr Hamburg und Mr oder Ms K.... Antwort folgt im nächsten Eintrag. Ich gehe das Gewehr suchen und ziele mal ganz knapp über Mr Doormans Kopf hinweg.

Z.

Farbtupfer ...

... sind nicht immer witzig, anregend und belebend.

Man hat mich aus der Krankehumorklinik abgeschleppt, weil mein Zweitdomizil in Hintertimbuktu frisch gemalt wird dieser Tage. Da braucht es natürlich die Hilfe von Frau Z. Ich sage nur so viel: Farbtupfer auf Parkettboden kleben recht hartnäckig.

Ich möchte gerne zurück zu meinem netten Sandalenbetreuer. Ich würde sogar gerne Zettelchen mit Stichwörtern zu meiner Gefühlslage schreiben. Ja, ich wäre sogar für eine längere Ommmmmm.... meditation zu haben.

Grüsse aus dem Chaos

Z.

Ich bin ein Rasenmäher - Postkarte aus der Krankehumorklinik

Liebe Zappadonglinge

Wir sitzen hier viel und oft im Kreis und schreiben unsere Befindlichkeiten auf bunte Zettelchen, die wir auf den Boden legen und dann interpretieren dürfen. Danach umarmen wir uns alle ganz heftig und setzen ein Lächeln auf, das man sonst nur nach dem Verzehr von ganz speziellen Pilzen hat.

Machmal muss ich mich zur Strafe in die Ecke stellen. Mein netter Betreuer - der mit dem selbstgestrickten Pullover und den bequemen biologisch abbaubaren Sandalen - meint, ich sei noch zu sehr Rasenmäher und zu wenig Buddah. Ich verstehe nicht ganz, was er mir damit sagen will, aber ich habe versprochen, ihn künftig nicht mehr zu beissen, wenn ich wieder einmal das Ommmmmmm-Spiel nicht spielen möchte.

Heute ist ein neuer Patient zu uns gestossen. Der Name ist mir entfallen, aber mein netter Betreuer (sagte ich schon, dass mein netter Betreuer nett ist?) hat mir verboten, mich in der Selbstfindungsgesprächsrunde neben ihn zu setzen. Der nette Betreuer (das ist der, der so nett ist) hat gemeint, der Neue sei ein rasselnder Säbel. Ich habe die restlichen Ausführungen über die Gefährlichkeit der Mischung von Rasenmähern und Säbeln nicht so ganz verstanden. Das liegt, glaube ich, an den grünen, gelben und roten Pillen, die man mir hier gibt. Die blauen sind ganz okay. Wenn ich die gegessen habe, sehe ich immer ganz viele helle Blitze sobald ich die Augen schliesse.

Liebe Grüsse aus der Krankehumorklinik

Z.

PS: Ist Mr Doorman nett zu Ihnen?

Hier spricht Mr Doorman

Ich möchte eins klarstellen. Ich bin geistig auf hoher Höhe. Höher als jede Garderobière. Ich möchte weiters darauf hinweisen, dass ich NICHT staubstaugen werde, nur weil Frau Z. in der Krankehumorklinik liegt und die olle Putzfrau sich deswegen die Augen ausheult. Und dann folgendes: Wehe, irgendeine kranke Sau macht mir fettige Fingerabdrücke an die Eingangstür. Mein Grossonkel Vladimir hat für solche Fälle die Kalaschnikow im Schrank stehen. Mit Munition. Verstanden?

Und, Mr Alex, Amerika ist behandlungsreif. Das sagt mein Cousin Piotr. Der muss es wissen. Der ist nämlich einmal schon im Flugzeug nach New York gesessen und dann hat er zu seinem Glück schreckliches Zahnweh bekommen und ist wieder ausgestiegen. Das beste, was ihm je passiert ist. Er hebt den gezogenen Eiterzahn in einem Glas auf und zeigt ihn jedes Jahr zu Weihnachten der ganzen Familie. Danach singen wir alle "Kalinka", werfen den Weihnachtsbaum aus dem Fenster und spielen Russisch Roulette.

Kranker Humor

Mein Humor ist krank und muss dringendst behandelt werden. Nachdem mir ein paar überaus kompetente Mitglieder einer virtuellen Schreiberkneipe diese harte Wahrheit um die Ohren gehauen haben, muss ich mich, repespektive meinen Humor, von einer Fachperson gründlich untersuchen lassen. Ich überlasse Sie also für eine klitzekleine Weile Mr Doorman (der übrigens meint, mein Humor sei zeitweise tatsächlich leicht angeschlagen).

Nun hoffe ich natürlich, dass mir nicht gleich der ganze Humor herausoperiert wird. Leicht hypochondrisch veranlagt, mache ich mir schon Sorgen, ob ich mein restliches Leben als Trauerklösschen verbringen muss.

Hier ein paar Anleitungen für die zappadonglose Zeit im Zappadong-Gebäude:

1. Immer schön Mr Doorman gehorchen.
2. Nicht krümeln beim Muffin-essen.
3. Bitte dem Handwerker, der den Filmsaal installieren sollte, den Weg ins richtige Stockwerk weisen (ich warte schon eine geraume Weile auf ihn; wir wollen ihn nicht vergraueln, sollte er dann tatsächlich hier auftauchen).
4. Sollte Keanu Reeves oder Clive Owen unverhofft im Zappadong-Gebäude ihre Aufwartung machen: Bitte im VIP-Zimmer im achten Stock einsperren und nicht mehr rauslassen.

Und hier noch die Anleitung für einen Besuch an meinem Krankenbett:

1. Pralinen mitbringen.
2. Pralinen mitbringen.
3. Pralinen mitbringen.
4. Keanu Reeves und Clive Owen mitbringen.

Kranke Grüsse (ICH WILL NICHT STERBEN!)

Z.

Linus Reichlin

Wer? Linus Reichlin? Nie gehört?
Dann haben Sie etwas verpasst. Definitiv.

Linus Reichlin ist mein Lieblingskolumnist. Rotzfrech, politisch unkorrekt und für jedes Fettnäpfchen zu haben, ohne jemals billig zu werden.

Ich denke, ich schramme ganz knapp am Copyrightmissbrauch vorbei wenn ich
a) nur ein ganz kleines Stück seiner neusten Facts-Kolume zitiere und
b) dafür heftig Werbung für seine Texte mache.

Linus Reichlin, mein Kolumnistengott zu "Mann und Herd":
Seit einigen Wochen besitze ich einen modernen Herd, einen emanzipierten, der ohne Frau funktioniert. Man kann auf ihm auch als Mann bezaubernde Gerichte herstellen, zum Beispiel kochendes Wasser ...

Linus Reichlins Kolumnen erscheinen im "Facts", man kann sie aber auch online hören, und zwar hier: www.facts.ch/linus

Viel Spass.

Z.

I'd trade all of my tomorrows for one single yesterday

Nein, nicht ich. Mir sind die "Morgen", die da noch kommen werden, sehr lieb und willkommen.

I'd trade all of my tomorrows for one single yesterday ist im Moment meine absolut liebste Songzeile. Gesungen von Janis Joplin im Song "Me and Bobby McGee".

Eigentlich war ich ja auf der Suche nach einer Eminem CD (huch, ja, habe kürzlich die Songs "Stan" und den über seine Tochter gehört und bin zum Fan mutiert) und einer Johnny Cash CD (nein, ich will von meinem Musikgeschmack nicht geheilt werden, danke), aber die habe ich beide nicht gefunden, dafür die Greatest Hits von Janis Joplin, die ich mir schon seit Jahren kaufen möchte. Voilà. Nun habe ich sie und höre nonstop "Me and Bobby McGee, wegen dieser einen Zeile, die so schmerzhaft schön ist, dass sie weh tut.

Zur Migräne und zu den Muffins: Ich kenne normalerweise keine Migräne, aber beim Hochrennen der Treppen auf der Jagd nach dem letzten Muffin habe ich tatsächlich schon fast eine bekommen. Gänzlich bekommen habe ich sie, als ich realisierte, dass mir Mr Doorman das letzte Muffin vor der Nase weggeschnappt hatte. Das Leben ist definitiv nicht fair.

Das Thema Hippheit müssen wir vertagen. Ich habe meine immer noch nicht gefunden. Nicht einmal in meinem Unhippsein erkenne ich sie. Fortsetzung folgt also.

Z.

Die Hippheit der Frauen meines Alters

Als erstes sei vermerkt: Frauen meines Alters sollten früher schlafen gehen, dann würden sie am Morgen besser aus den Augen sehen. Ich fühle mich gerade überhaupt nicht hipp und auch nicht hopp.

Eigentlich wollte ich jetzt etwas wahnsinnig Scharfsinniges zum Hippsein in meinem Alter schreiben, aber nun fällt mir partout nichts ein, dabei hat mir Frederik schon wieder einen herrlichen Titel für einen Blogeintrag zugespielt (Frederik, du hast kostenloses Wohnrecht im Zappadong-Gebäude; wenn du willst bauen wir dir ein Stockwerk deiner Wahl aus).

Mein stotternder innerer Antrieb versucht es nochmals. Was macht eine Frau meines Alters an einem normalen Dienstagmorgen? Sie steht auf, füttert nacheinander Mann und Kinder am Frühstückstisch, schickt die Meute dann aus dem Haus, geht einkaufen und hat um 10.00 Uhr ein Meeting in der Firma. Danach düst sie nach Hause und kocht das Mittagessen für die heimkehrenden Familienmitglieder (nein, ich heisse nicht Eva Herman - ich habe nur das Glück/Pech, mein Büro zuhause zu haben).

Wer in diesem Dienstagmorgen auch nur ein Kernchen Hipp findet, bekommt von mir als Preis einen Staubsauger geschenkt, mit dem er das Zappadong-Gebäude von nun an jeden Montag und Freitag von oben bis unten reinigen darf.

Lieber Frederik, liebe Blogleser, ich fürchte, an einem ganz normalen Dienstagmorgen ist es mit der Hippheit von Frauen meines Alters überhaupt nicht weit her. Versuchen wir es ein anderes Mal wieder.

PS: Ich habe die leise Ahnung, dass eine Anmeldung bei NEON in und an meinem Zustand nichts ändern würde.

Z. (grausam unhipp - kennt jemand einen guten Therapeuten?)

Das Mädchen mit dem Dachschaden

Heute lasse ich andere für mich sprechen (schreiben). Lieber Frederik, 1000 Dank für den Link:
http://www.neon.de/kat/fuehlen/psychologie/112393.html
(Geschichte: Das Mädchen mit dem Dachschaden)

Was für ein Text! Bitte lesen.

Z.

Discerptive zelebrale Insuffizienz oder Dieses Gebäude hat keinen Lift

Lieber Alex, mit so einer wunderbaren Krankheit gesegnet, lebt es sich schon viel besser als mit einem hundsgewöhnlichen Dachschaden. Speaking of Dachschaden: Entschuldige, Sendy, dass ich deinen Namen einmal mehr falsch geschrieben habe. Schuld daran ist meine discerptive zelebrale Insuffizienz.

Ein grosser Dank geht an dich, Frederik, für die zwei Stunden, die du an mich gedacht hast. Als kleines Trostpflästerchen sei dir gesagt, dass mich die Kommentarklemme in deinem Blog auch ein schönes Quentchen meiner Zeit gekostet hat. Ich entschuldige mich an dieser Stelle für die Arbeit mit der Löschtaste, die mein ungeduldiges Werkeln dir eingebracht hat.

Nun zu den unvermeidlichen schlechten Nachrichten. Hier die drittschlechteste: Lieber Alex, dieses Gebäude hat keinen Lift. Gar keinen. Nirgends. Nur Treppen (das sind diese Dinger mit Stufen, die man steigen muss). Die zweitschlechteste: Ich habe den Fitnessraum absichtlich ins 32. Stockwerk gelegt. Schliesslich will ich keine Schlaffis sehen im Reich der Muskeln. Und hier die allerschlechteste: An der Eingangstür zum Fitnessraum befindet sich ein Scanner, der jedes noch so clever getarnte Doping mit einem lauten Bellton meldet. Dieser Scanner erkennt selbst genmanipulierte Zombies und Klone von Arnold Schwarzenegger. Tough luck!

Z.

Sendy's Homework Room

Liebe Sendy

Ich habe dir einen Hausaufgabenraum im ersten Stock des Zappadong-Gebäudes eingerichtet. Durch die grossen Fenster auf der Südseite fällt Licht auf den gebohnerten Fussboden. Dein Arbeitstisch steht mitten im Raum; wenn du eine Pause brauchst, kannst du dich auf das Sofa in der Ecke setzen. Essen und Getränke findest du im Kühlschrank. Wenn du willst, kaufe ich noch ein paar Topfpflanzen.

Eine kleine Warnung: Dummerweise hat die Tür zu diesem Zimmer keinen Schlüssel. Es kann also jeder vorbeikommen und kurz reingucken. Überlege dir also gut, ob du deine Hausaufgaben auch wirklich auf dem Arbeitstisch liegen lassen willst, oder ob du sie mir nicht lieber via E-Mail zukommen lassen willst.

Wie auch immer (however): ich bin froh über jedes Schnippselchen Text, das ich erhalte, ganz gleich auf welchem Weg. Das gilt übrigens auch für den Rest der Truppe :-)

Z.

Zerstreut?

Seit vielen Jahren lebe ich damit, dass mein Gehirn Auszeiten nimmt und ohne mich irgendwo vergnügt im Gemüse herumhoppelt. Heute Morgen beim Zeitunglesen fand ich Erlösung. Ich bin nicht allein! Es gibt sogar einen Verein für Zerstreute. Weil meine Zeitung den Artikel nicht online gestellt hat, habe ich mich beim Stern bedient:
http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Handbuch-Zerstreute-Mit-M%FCllt%FCte-B%FCro/567678.html

Ich gehe jetzt nachschauen, wo Mr Doorman ist. Er hat versprochen, neben dem grossen Filmvorführsaal einen kleinen einzurichten, einen für französische Filme. Wahrscheinlich hat er sich auf dem Weg dorthin verirrt, der Arme. Erstens, weil er so selten aus der Eingangshalle kommt (man weiss ja nie, wer wann Einlass fordert), zweitens weil er - wie er mir etwas verschämt gestand - ebenfalls an Zerstreutheit leidet. Das kann ja heiter werden. 35 Stockwerke, von zwei Zerstreuten betreut.

Z.

Zuhause bei Zappadongs ("Franzosenfilme")

Holla, da wird schweres Geschütz aufgefahren :-)

Lieber George, viele dieser Filme (vor allem die alten) habe ich gesehen und die meisten der gesehenen auch gut gefunden. Neuere französische Filme befinden sich nicht auf meiner Liste, da ich irgendwann entkräftet und ermattet von verschachtelten, wirren und abstrusen Geschichten aufgegeben habe.

Ich beschreibe das am besten in einer kleinen Szene:

Herr und Frau Z. sitzen auf dem Sofa und schauen sich die TV-Zeitschrift an.

Herr Z. : "Da läuft ein guter Film. Drei Sterne" (Anmerkung: 4 Sterne sind das Maximum)
Frau Z. : "Toll. Was ist es denn?"
Herr Z. : "XYZ" (xyz = beliebiger Filmtitel)
Frau Z. : "Klingt nach Franzosenfilm."
Herr Z. : "Das IST ein Franzosenfilm."
Frau Z. : *schluckt beklommen*
Herr Z. : "Ich weiss, aber wir könnten es ja wieder einmal versuchen."
Frau Z. : "Lieber nicht. Die letzten 20 Franzosenfilme, die wir "versucht" haben, hätten wir uns schenken können."
Herr Z. : "Ja, aber ... dieser hier klingt ganz vernünftig - und spannend. Und er hat drei Sterne."
Frau Z. : "Das hatten die anderen 20 auch."
Herr Z. : "Auf den anderen Kanälen läuft auch nichts besseres."
Frau Z. : "Dann halt."

Nach 20 Minuten schauen sich Herr und Frau Z. zum ersten Mal wissend an.
Nach 40 Minuten macht Frau Z. eine längere Kaffeepause in der Küche, Herr Z. hält weiterhin durch.
Nach 55 Miunten kommt Frau Z. zurück in die gute Stube.

Frau Z. : "Habe ich etwas verpasst?"
Herr Z. : *leicht genervt* "Nein."
Frau Z. : "Komm, wir machen die Kiste aus."
Herr Z. : "Nein, jetzt habe ich zwei Drittel gesehen, jetzt schaue ich mir den Rest auch noch an."

Frau Z. holt ihren Laptop und spielt Solitär, während sie mit einem Ohr mithört.

Filmende.

Frau Z. : "Hast du kapiert, was das sollte?"
Herr Z. : "Nein. Wie auch? Ich verstehe diese Franzosen einfach nicht." Nach einer kurzen Pause bricht es aus Herrn Z. :"Ich hab's ja gewusst, diese Sch*****-Franzosen machen einfach keine guten Filme."
Frau Z. : "Sag ich ja."

Wir blenden an dieser Stelle aus.

Fakt ist und bleibt: Die letzten 20 Franzosenfile, die Frau Z. geschaut hat, waren für die Katz. Ich weiss also noch nicht, lieber George, ob ich mir nicht einfach Wein und Käse schnappen und in deinem Arbeitszimmer bei den Comics essen soll.

Hier noch eine Liste mit 200 französischen Filmen, von denen ich einige kenne, die meisten gottseidank aber nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Französischer_Film

Z.

(Schwule) Cowboys und ein Glas Wasser vor dem Frühstück

Herzlich willkommen, Herr Lightbringer. Schön, dass du vorbeischaust.

Nun denn, ein Glas Wasser vor dem Frühstück trinke ich auch; leider hat sich trotzdem weder Berühmtheit noch Reichtum eingestellt, und dünner bin ich auch nicht geworden. Ich schlage vor, unsere Oberflächendiskussion in das 32. Stockwerk des Zappadong-Gebäudes zu verlegen; dort ist der Fitnessraum untergebracht.

Ich mag die zwei schwulen Cowboys aus Brokeback Mountain. Vielleicht, weil ich schon immer einen Hang zu Cowboys hatte, vielleicht, weil ich mir einbilde, ein Cowboy at Heart zu sein, vielleicht aber auch, weil ich in meiner Jugend sämtliche Westernhefte meines Grossvaters verschlungen habe (das waren sehr, sehr, sehr viele). Kann also sein, dass ich einfach nur einen irreparablen Dachschaden habe. Falls jemand einen netten medizinischen Begriff dafür hat, bitte melden. Es lebt sich etwas leichter mit einem Leiden, das einen vornehmen lateinischen Namen hat, als mit einem simplen Dachschaden. Zurück zu Brokeback Mountain. Ich sass im Kino und schluchzte mir die Augen aus dem Kopf, verliess den dunklen Saal am Ende zutiefst gerührt, bewegt und durchgeschüttelt, während meinem Mann der Film am Allerwertesten vorbeigegangen war und er prosaisch meinte, er hätte die gut zwei Stunden besser nutzen können.

Den "Leon" als Beispiel anzufügen ist ein cleverer Schachzug. Den finde ich nämlich auch genial. Ich formuliere meine Meinung zu französischen Filmen daher leicht um: Auf einen guten französischen Film fallen 100 schlechte. Und warte auf den Gegenbeweis.

Z.

Hollywood

Heute scheint der Tag der Filme zu sein. Werfen wir deshalb einen kleinen Blick auf Hollywood.

Aus Hollywood kommt grausam viel Schrott, ich meine, so richtig schrottiger Schrott, der eine Beleidigung fürs Gehirn ist. Da ich in einer Filmkommission sitze, darf ich kostenlos ins Kino, und wer nun denkt, dass ich den grössten Teil meiner Freizeit im Kino verbringe, der irrt. Vieles von dem, was es in unser Landkino schafft, gehe ich trotz Gratiseintritt nicht anschauen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Selbst wenn man mir Geld dafür böte, ginge ich gewisse Filme nicht anschauen.

Nun ist aber nicht gar alles, was aus Hollywood kommt, Schrott. Eine wunderbar intelligente Ausnahme dieses Jahr war für mich der im vorherigen Eintrag empfohlene Inside Man. Zwei weitere Filme, die ich auf die Liste der sehenswerten Hollywoodstreifen dieses Jahres setze sind Brokeback Mountain und Walk the Line.

Sprechen wir noch kurz über das von Frederik angesprochene Spektakel Fluch der Karibik 2 (Dead Man's Chest). Bei Teil 1 habe ich meinen Hintern nicht auf einen Kinosessel platziert (iii, wer schaut sich denn so was an?), aber mein Sohn - ein totaler Fan des Films - hat die DVD-Version so oft zuhause geschaut, dass ich nicht umhin kam, den Film stückweise zu sehen. Was ich sah, fand ich noch ganz witzig, und so bin ich mit Sohnemann ins Kino, um mir Teil 2 zu Gemüte zu führen. Ich war positiv überrascht. Sohnemann und ich haben uns so köstlich amüsiert, dass wir ein paar Tage später nochmals ins Kino gingen. Wenn man den Film als das nimmt, was er ist - reine Unterhaltung - verbringt man zwei sehr unterhaltsame Stunden im Kino (Meine Lieblingsszene ist die mit Captain Jack Sparrow als wandelndes Grillstäbchen mit Gemüse-/Fruchtgarnitur).

Von Hollywood noch ein Abstecher nach Europa: Bevor ich mir einen dieser verknorzten, hochintelligenten und somit absolut unverständlichen französischen Filme mit einem noch unverständlich kruderen Ende reinziehe, sitze ich freiwillig in einen Hollywoodfilm.

PS: Ich suche immer noch einen Handwerker für unseren Zappadong-Filmvorführraum.

Z.

Inside Man

Man sollte ob all der schlechten Filme, die zur Zeit im Kino laufen, nicht vergessen, dass es auch gute gab dieses Jahr. Einer der besten ist soeben als DVD erschienen: Inside Man von Spike Lee. Ich empfehle diesen Film bedingungslos, rate aber auch, ihn mindestens zwei Mal anzuschauen (absolutes Minimum)!. Ausserdem empfiehlt es sich, ihn mindestens ein Mal im Original anzuschauen. Und einmal noch, weil er einfach so genial gut ist. Und vielleicht noch ein weiteres Mal, weil die Schauspieler wirklich überzeugen (und wunderbare Rollen haben). Und dann vielleicht noch einmal, weil er einfach wirklich gut ist. Und dann vielleicht noch einmal, weil er eben einfach saugut ist (ich glaube, dieses Argument hatte ich schon ...). Nicht zu vergessen die herrliche Auflösung der Geschichte (die hier selbstverständlich nicht verraten wird).

Ich glaube, im dritten Stock des Zappadong-Gebäudes hat es einen Raum, der sich hervorragend als Filmvorführraum eignen würde. Kennt jemand einen Handwerker, der diesen Raum kostenlos zum Kino umfunktionieren würde?

Z.

Miami Vice

Lieber George, für jemanden, der noch vor zwei Jahren in einem Tram in Mainz ganz unbeschwert nachgefragt hat, ob es in Mainz einen Fussballclub gibt, der in den oberen Ligen spielt, bin ich doch ganz weit gekommen. Das mit der richtigen Bezeichnung kriege ich auch noch in den Griff.

Gestern war ich im Kino. Miami Vice von Regisseur Michael Mann. Zugegebenermassen mit hohen Erwartungen, ist doch Collateral einer der besseren Filme der letzten paar Jahre. Um es kurz zu machen: Ich war auf der ganzen Linie enttäuscht. Hier die Liste der 10 nervigsten Sachen am Film:

1. Die Wackelkamera geht irgendwann auf den Geist.
2. Genau so die grobkörnigen Nachtaufnahmen.
3. Dem Boss nimmt den Boss niemand ab - ausser den paar Deppen, die für ihn arbeiten.
4. Lange, unmotivierte Sexszenen (zweimal unter der Dusche, einmal ein vorgetäuschter zu früher Orgasmus - oh wie lustig)
5.Die knallharte Verbrecherin, die sich ein Millionenimperium aufgebaut hat, hat in 50 Prozent aller Szenen Tränen in den Augen (auch beim Sex mit einem Colin Farell, mit dem nun wirklich niemand Sex haben möchte, aber zu ihm komme ich gleich).
6. Colin Farrell hat in 50 Prozent aller Szenen einen so dümmlichen Ausdruck im Gesicht, dass man sich fragt, wo der Regisseur hingeschaut hat, als er das Okay für diese Takes gegeben hat.
7. Die Dialoge waren zum Teil haarstäubend platt.
8. Die Gewaltszenen waren unnötig hart.
9. Der Soundtrack ist stilmässig mehr oder weniger eine Wiederholung des Soundtracks von Collateral - gut aber sozusagen ein déjà vu respektive ein déjà entendu.
10. Über die Glaubhaftigkeit der Geschichte reden wir schon gar nicht.

Z.

Tagestipp

Politisch unkorrekt, wie es seine Art ist, stellt Philipp Tingler die Anwärterinnen für den Titel der Miss Schweiz vor. http://de.bluewin.ch/lifestyle/index.php/starsundstories/news/16070 (über dem Bild des Buchcovers auf "Galerie - Missen kritisch begutachtet" klicken).

Ich überlege gerade, was er zu mir sagen würde: "Ist das eine Frisur? Die Frau hat so viel Kampfgewicht, dass sogar ich mich vor ihr fürchten würde - wäre sie nicht so lachhaft klein. Wohnt bestimmt in einem Vorort und hat Kinder. Ich empfehle ihr, sich für die Wrestling-Weltmeisterschaften der Zwerge zu bewerben. Mehr kann ich beim besten Willen nicht sagen."

Wunderbare Düfte und ein kleiner Missklang

Liebe Ines, Mr Doorman behauptet, der russischen Zarenfamilie zu entstammen, was seine Abneigung gegen das Heu zwar erklärt, aber in keinster Weise sein Verhalten entschuldigt. Ich selber mag den Geruch von Heu und überlege mir ernsthaft, eines der vielen leeren Zimmer des Zappadong-Gebäudes damit zu füllen. Entspanntes Schlafen im Heu soll gut tun, habe ich gehört. A propos Geruch: Dank Chaosqueen hängt seit gestern ein Hauch von Karibik in der Luft, was zu meinem grossen Erstaunen von Mr Doorman positiv kommentiert worden ist - will heissen, er hat für einmal recht freundlich geknurrt (hat vielleicht auch etwas mit der geschenkten Politur zu tun).

Lieber George, Du würdest dich wundern. Ich weiss sogar die meiste Zeit ziemlich genau, wo in der Tabellenliste sich der FZ Mainz gerade tümmelt. Was weniger mit dem FC Mainz als mit einem Mr Goodnight zu tun hat. Ich bin auch ziemlich informiert über das ganze Drumherum im Spitzensport, wohl der Grund, warum ich mir keinen im Fernsehen anschaue. Die ganzen Doping-, Bestechungs- und FIFA/UEFA Mauscheleien bestätigen mir meinen Entscheid immer wieder aufs Neue. Neustes Beispiel: Die UEFA hat im Zusammenhang mit der EM 2008 unzählige Wörter, Zahlen und Begriffe schützen lassen. Mehr dazu hier: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/661023.html
Von den Steuern, von denen die UEFA die Spieler befreien lassen will, reden wir lieber nicht, sonst könnte nebst Mr Doorman auch Frau Zappadong ziemlich grummelig werden.

Z.

Mr T. Hamiltons Hausmittelchen

Das gefrorene heisse Wasser ist wieder im Gefrierschrank, die Augen lassen sich nun tatsächlich beinahe ganz öffnen. Obwohl man sie ja beim Anblick von Mr T. Hamiltons Hausmittelchenliste am liebsten in schierem Entsetzen wieder schliessen würde.

Zur allgemeinen Information: Mr T. Hamilton fährt Rad. Früher einmal professionell, im Moment aufgrund einer Sperre, die bald abläuft, aber nur hobbymässig. Nun, kürzlich wurde ein detaillierter Plan gefunden, der Einblick in seine Hausapotheke bietet. Darin zu finden sind: Anabolika, EPO, Wachstumshormone, Schilddrüsenhormone, Insulin und Schwangerschaftshormone (Sie lesen schon richtig, wir sprechen von einem Mister; das Problem ist, dass längere Einnahme von Anabolika das körpereigene System abstellt; die Schwangerschaftshormone kurbeln es dann wieder an). Falls Sie jetzt in Versuchung geraten, sich eine ähnlich gelagerte Hausapotheke anzuschaffen, rate ich Ihnen ab. Erstens vermuten Experten, dass Mr Hamilton ein ziemliches körperliches Wrack ist, dem ein beschaulicher Lebensabend wohl nicht vergönnt sein wird und zweitens müssten Sie tief in die Tasche langen (Eine 114-tägige Rundumbehandlung kommt auf ca. 43'000 Euro zu stehen). Wenn Ihnen vom Lesen noch nicht schlecht geworden ist, empfehle ich den zum Eintrag gehörenden Artikel der NZZ am Sonntag: http://www.nzz.ch/2006/08/27/sp/articleEF4DV.html

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Mr Hamiltion versichert, er sei absolut dopingfrei unterwegs.

Z.

Begrüssung zum Dritten

Man sollte nicht um sechs Uhr früh aufstehen müssen. Da ich dummerweise nicht über die wunderbare Liste an Dopingmittelchen verfüge, die T. Hamiliton zur Verfügung standen (mehr dazu in einem separaten Eintrag), finde ich es auch um 8.22 Uhr noch schwierig, die Augen offen zu halten. Trotzdem habe ich Frederiks Eintrag gefunden und mich bangen Herzens gefragt, ob er gestern nicht an Mr Doorman vorbeigekommen ist und deshalb die herzliche Begrüssung verpasst hat. Ich habe mir also trotz meines leicht angeschlagenen Zustandes (Diagnose: Übermüdung) meinen Türsteher vorgenommen. Seiner leichten Fahne war zu entnehmen, dass auch Mr Doorman keine Verbindungen zu T. Hamiltons Doktor hat, sonst hätte er nämlich schon längst einen Weg gefunden, den Geruch von Alkohol zu neutralisieren. Wie auch immer, Mr Doorman hat mir glaubhaft versichert, dass er viel zu sehr mit dem Polieren seiner Uniformknöpfe beschäftigt gewesen ist, um jemanden den Einlass ins Zappadong-Gebäude zu verwehren.

Lieber Frederik, ich schliesse deshalb aus deinen Zeilen, dass du entweder nicht bis zur Begrüssungsrede vorgedrungen bist oder sie schlicht und einfach überlesen hast, weil sie zu kurz war. Deshalb speziell für dich:

Herzlich willkommen, Frederik!

Selbstverständlich heisse ich auch all jene willkommen, die sich sozusagen anonym und undercover hier aufhalten.

Ich lege mir jetzt schnell das heisse gefrorene Wasser von Ines auf die Stirn, vielleicht hilft es. Bin gleich zurück mit der Liste von Mr Hamilton.

Z.

Begrüssung zum Zweiten

Zwei Seelen haben Einlass gefunden und schon beschwert sich der Türsteher über zu viel Arbeit. Ob ich ihn entlassen sollte? Ich schiebe diesen schwierigen und schwerwiegenden Entscheid noch ein wenig auf, kaufe Mr. Doorman eine rote Uniformjacke mit goldenen Knöpfen und halte ein Auge auf ihn.

Liebe Besucher, sollte der Herr im roten Gewand mit den glänzenden Knöpfen unhöflich zu Ihnen sein oder Sie gar aufzuhalten versuchen, verhalten Sie sich folgendermassen:

1. Geben Sie ihm weder Trink- noch Bestechungsgeld.
2. Treten Sie dem Bengel gehörig auf die Zehen und quetschen Sie sich an ihm vorbei.
3. Füllen Sie das 25-seitige Beschwerdeformular aus, das Sie im 33. Stockwerk hinten links neben der grünen Tür mit dem abgeblätterten Lack finden können und senden Sie es an mein Zweitdomizil in Hintertimbuktu (ich möchte höflichkeitshalber darauf hinweisen, dass dieses Gebäude keinen Lift hat).

Nun, da wir das Problem mit dem Türsteher besprochen und ansatzweise gelöst haben, begrüsse ich Sie allerherzlichst in der wohlstrukturierten Welt von Zappadong (nein, Sie haben sich bestimmt geirrt, als Sie glaubten, mich kurz glucksen zu hören).

Ich hoffe, Sie fühlen sich wohl hier. Keine Bange, wenn Ihnen das formelle Sie zu hochtrabend ist, können wir uns gerne duzen.

Ines, das gefrorene heisse Wasser habe ich im Gefrierschrank versorgt. Ich bin sicher, dass wir früher oder später froh darum sind.

Bis später. Mr Doorman ruft.

Z.

Begrüssung

Kann ich mir sparen. Bin ja nur ich hier. Mir selber virtuell die Hände schütteln finde ich öd. Also lass ich es. Sollte sich jemand hierher verirren, bitte melden. Ich hole dann die Begrüssung nach.

Diesen Blog zu starten war eine einsame Entscheidung meinerseits. Getroffen in zwei Sekunden nach einem Besuch bei Miss Snark (http://misssnark.blogspot.com/). Ich kann also die Schuld auf Miss Snark abwälzen. Mindestens zu einem Prozent. Die anderen 99 Prozent der Verantwortung übernimmt die mitteilsame Plaudertante in mir. Im schlimmsten Fall plaudere ich mit mir selbst. Im besten Fall verirrt sich ab und zu eine einsame Seele hierhin.

Auf eine Garderobe verzichte ich. Bis zum heutigen Tag gibt es keinen schlüssigen Beweis für kleidertragende Seelen, weshalb ich mir bis zum Gegenbeweis die Personalkosten für eine Garderobière erspare.

Z.