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Globales Österreich (yes, we speak English!)

Alex, schön dich ohne Knochenbrüche, abgefrorene Gliederteile und hoffentlich mit pfeiftonfreien Ohren wieder zu haben. Wollen wir stark hoffen, dass die Rechnung für deine reparierten Skis dir nicht den nächsten Schock beschert.

Nebst Ischgl ist auch St. Anton eine Hochburg an Rambazamba, habe ich mir sagen lassen. Verbürgt ist folgende Geschichte, die mir gestern eine gebürtige Österreicherin erzählt hat:

Ihre - ebenfalls österreichische - Freundin machte Ferien in St. Anton. Speisekarten: Auf Englisch. Begrüssung der Gäste: Auf Englisch. Beim Skivermieter angesprochen ... richtig ... auf Englisch. Die nette Dame hat verzweifelt versucht, den hilfsbereiten Leuten zu erklären, sie sei eine Einheimische. Vielleicht sollte sie Ferien auf Mallorca machen; dort spricht man Deutsch.

Haben wir es nicht immer schon gewusst: Diese Welt ist eine verrückte Welt. A propos verrückt: Ich bin dabei, mir auf E-Bay eine Gastmoderation im stärksten Blog der Schweiz zu ersteigern (http://www.daniel-naftaly.ch.vu/). Zugegeben, wenn ich jetzt den Zuschlag bekomme, dann bekomme ich ihn sehr billig. Dani, ich öle schon einmal die Tastatur, damit das dann auch so richtig flutscht.

So, und jetzt fehlt uns nur noch der Frederik. Der zieht um und ist wohl unter einem Stapel Bananenschachteln eingeklemmt. Ob wir eine Rettungstruppe zusammenstellen wollen?

Ganz zum Schluss möchte ich einer speziellen Blogleserin zuwinken (Codewort:EnglischDeutsch). Schön, dass du hier mitliest.

PS: Falls jemand Mr Doorman gesehen hat - ich habe ihm einen Lehrgang gekauft (perfekt Englisch ignorieren in 2 Stunden und 18 Sekunden). Vielleicht stimmt ihn das so weit versöhnlich, dass er darüber nachdenkt, seine Arbeit wieder aufzunehmen.

Z.

1 Kommentare:

Alex Lightbringer said...

Hallo, liebe Z.

möglicherweise ist das globale Österreich schon viel weiter als wir alle befürchten. Bei meinem Aufenthalt in Austria war nicht Englisch das Problem (immerhin kann ich Englisch in Wort und Schrift von, sagen wir mal, Spanisch oder Italienisch unterscheiden).

Nein, problematisch war vielmehr, dass viele Menschen mit dunklen Haaren, hohen Wangenknochen und quadratischen Schädeln rumliefen und dass Liftkarten, Schilder, Speisekarten und Reiseführer plötzlich in einem Kauderwelsch radebrechten, dem ich beim besten Willen nicht mehr folgen konnte.

Einen Einheimischen auf das Phänomen angesprochen, bekam ich zur Antwort, dass dies wohl unsere russischen Nachbarn wären, und der Russe sei ja der neue Amerikaner. Geld ausgeben, die Welt sehen, der unauslöschliche Wille, sich auf Teufel komm raus zu amüsieren, das sei deren Lebenseinstellung.

Ich an deiner Stelle würde Mr. Doorman, falls er denn wieder mal auftauchen sollte, nach dem obligatorischen Tritt in den Hintern auch einen Kurs "Russisches Roulette für Anfänger" auf den Weg mitgeben. Man weiss nie, wer das Kino im vierten Stock mal besuchen will. Und stell den Wodka kalt...

Doswidanje
Alex