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Stell dir vor, es ist Krieg und niemand weiss es

Oha. Zweimal war ich in den letzten zwei Tagen im angrenzenden Fürstentum Liechtenstein. Und trotzdem ist mir entgangen, dass die Schweizer in das kleine Land eingefallen sind. Als die Schweizer Armee in den Achzigerjahren einen Liechtensteiner Wald abgefackelt hat, war das ja weit herum sichtbar, aber diesmal ist das irgendwie still und leise passiert. Erst durch einen Late-Night-Moderator bin ich auf die Misere aufmerksam gemacht worden. Die Lage ist ernst, liebe Zappadongler! Wie ernst, können Sie hier nachschauen. Vielleicht sollten wir den Archivraum im dritten Untergeschoss gemeinsam ausbauen und kriegssicher machen. Verraten Sie bitte Mr Doorman noch nichts. Lassen Sie ihn seine ureigene Flower-Power Zeit noch ein Weilchen geniessen. Es reicht, wenn er sich seine Kalaschnikow morgen umschnallt und alle Bewohner und Besucher von Zappadong in seinen Aktivismus mit einbezieht.

Ihre Z.

2 Kommentare:

Alex Lightbringer said...

Hallo, liebe Z.

bei einem Land, das in seinen Ausmaßen etwa dem Stadtgebiet von München entspricht, kann so was schon mal vorkommen. Die 171 Leute, die das Land invasierten, hätten die Liechtensteiner Armee trotzdem vor größere Probleme gestellt. Weil das immer noch 171 Leute mehr waren, als im Fürstentum in der Armee beschäftigt sind.

Ich hoffe, deine Ohren haben sich wieder beruhigt. Man sollte eben nicht mit einer verstopften Nebenhöhle Bergwandern (oder Tauchen, oder Fliegen; eben nichts tun, was den Luftdruck stark beeinflusst).

Gruss Alex

Zappadong said...

Lieber Alex

Wo du recht hast, hast du recht :-)

Nun, ich höre auf dem rechten Ohr immer noch etwas schlechter, bin aber ansonsten wieder ziemlich hergestellt und fit.

Zu den Liechtensteiner schreibe ich im nächsten Blogeintrag etwas.

Herzliche Grüsse zurück

Z.