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Warum Krimiautoren ihre Protagonisten erschiessen - und sich erst noch wohl fühlen dabei

Krimiautoren haben es schön. Sie können sich gefahrlos in die tiefsten Niederungen der menschlichen Natur begeben, ohne jemals in Gefahr zu geraten, verhaftet zu werden - solange sie dies auf dem Papier tun.

Henrike Heiland hat kürzlich kurzerhand ihre Hauptfigur erschossen und ist danach seelenruhig schlafen gegangen. Wie es dazu kam, schildert sie in ihrem Onlinetagebuch, das Sie hier finden:

Henrike Heilands Tagebuch.

Köstlich übrigens auch die Geschichte, wie sie von ihrer Nachbarin enttarnt wird.

Mr Doorman überlegt sich gerade, einen Preis für die schönste Webseite des Monats ins Leben zu rufen. Eine erste Gewinnerin hätte er schon. Raten Sie mal.

Frau Heiland, wenn sich nächstens telefonisch ein leicht schräger Vogel bei Ihnen meldet und etwas von Webseite des Monats faselt, beachten Sie zwei Dinge:

1. Lassen Sie sich auf keinen Fall eine Kalaschnikow anhängen.
2. Wenn Sie sich auf ein Blind Date mit Mr Doorman einlassen, stellen Sie von vornherein klar, was Sie von Russisch Roulette halten.

Ihre Z.
(die sich in Sachen Webseite des Monats Mr Doormans Meinung anschliesst)

9 Kommentare:

Anonymous said...

Liebe Frau Z.,
gut, dass Sie's sagen. Ich geh dann einfach nicht mehr ans Telefon.
Einfach nicht mehr ans Telefon gehend: Frau Heiland.

Alex Lightbringer said...

Hallo, liebe Z.

(Krimi-)Autoren sind schon ein abgefahrenes Völkchen.

Erinnert mich an das Buch, das ich gerade lese: Der siebte Tod, von Paul Cleave. Sein Protagonist holt sich eine Hure ins Haus, um sie umzubringen. Der Prota denkt sich dabei "Schon komisch, was manche Leute für Geld machen."

Gruss Alex

PS: Schön, dass du dich trotz deiner Stressphase um dein Blog kümmerst.

Zappadong said...

Hallo Alex

Der Blog ist einer meiner Rettunganker :-). Ein herrlich irrer Zufluchtsort. Nach ein paar Minuten mit Mr Doorman kehre ich immer voller Mut und Tatendrang in mein - eigentlich recht langweiliges - Leben zurück und nehme den Stress ganz gelassen hin.

PS: Kannst du mir den Paul Cleave empfehlen. Ich meine, das Zitat ist ja schon der absolute Hammer und spricht für das Buch. Ist der Rest auch so gut?

PS: Das Buch zur Fingernagelpflege lass ich sausen. Ich habe meine Wurstfingerchen mit jenen auf dem Cover verglichen und bin zum Schluss gekommen, dass bei mir Hopfen und Malz verloren ist.

Z.

Henrike said...

Ich bin jetzt auch da! Ich bin jetzt auch da!!! Hahaaaa!!!

Anonymous said...

Liebe Frau Zappadong,

wo gabelst du nur immer die wunderbaren, anderen Blogs auf?


Grüße,
Kristin

Zappadong said...

Liebe Kristin

Ich bin ein Blogtrüffelschwein :-)

Henrike Heiland bloggt jetzt übrigens auch. Wenn sie nicht gerade nicht ans Telefon geht, ist sie - glaub ich - ganz nett. Aber verratet das dem Mr Doorman nicht.

Henrike habe ich im "Syndikat" gefunden und war von ihrer Webseite hin und weg. Zudem teilen wir uns ein paar schlechte Angewohnheiten wie Schusseligkeit, Internetbegeisterung und Schlüsselsuche ohne Ende.

Z.

Alex Lightbringer said...

Hallo,

in ein paar Tagen habe ich das Buch durch, dann kann ich dir mehr sagen. Bis jetzt gefällts mir gut, ist aber in Ich-Perspektive und in Gegenwart geschrieben, also etwas gewöhnungsbedürftig.

Gruss Alex

Anonymous said...

Hallo Frau Z.

ja, eben, den Blog von Frau Heiland finde ich sehr ansprechend. Die HP übrigens auch.

Grüße,
Kristin

Mal ne andere Frage: Wenn ich hier meinen Kommentar abschicken will, muss ich eine Wortbestätigung (seltsamste Buchstabenkombinationen) eingeben.
Und unter dieser Wortbestätigung ist ein Menschlein im Rollstuhl. Deute ich zumindest. Was ist das für ein Zeichen?

Zappadong said...

Liebe Kristin

Ich habe keine Ahnung :-(

Z