RSS Feed

Das mit der Telepathie ...

... war wohl ein Schuss in den Ofen.

Es scheint fast so, als sei meine Nachricht von gestern, welche ich Ihnen per Telepathie gesandt habe, nicht ganz angekommen. Das bedaure ich ausserordentlich, handelt es sich bei dieser Form von Nachrichtenübermittlung nämlich um eine sehr tastatursparende Methode.

Ich habe mir überlegt, Ihnen heute eine Brieftaube zu schicken, aber die haben alle Angst vor virtuellen Briefkästen, weil man aus denen unverhofft in die Weite des Cyberspace gesogen werden kann.

Nun, Frau Rösli, Sie scheinen mich als Einzige verstanden zu haben. Da es in der gestrigen Botschaft um Ihren Adler ging - der hoffentlich wohlbehalten zu Ihnen zurückgekehrt ist - erlaube ich mir, liebe Zappadong-Besucher, mich nicht zu wiederholen.

Nur so viel: Mr Doorman schielt nicht mehr. Er hat auf dem Weg zur Tierhandlung einen Halt bei dieser Fast Food Kette eingelegt, die jetzt WLAN Hotspots hat und ist dort irgendeiner Strahlung ausgesetzt gewesen - oder war es ein Virus? Wie auch immer. Das Schielen ist weg (pers. Anm. v. Fr. Zappadong: Es könnte auch das Vogelfutter gewesen sein, von dem Mr Doorman probiert hat).

Da wir gerade von Tieren und Tierchen reden: Rund um das Zappadong-Gebäude tobt ein verbissener Wahlkampf, bei dem auch unschuldige Schafe herhalten müssen. Gucken wir - zur Entlastung und Rufaufbesserung fast aller Schafe - einmal etwas näher hin.


Zum Beispiel hier:
Nicht jedes schwarze Schaf ist ein fremder Fötzel
(Bitte scrollen Sie bei der angegebenen Seite ganz nach oben)


Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag - tragen Sie Ihren Schafen Sorge.

Frau

Z.

3 Kommentare:

Anonymous said...

Sehr geehrte Frau Zappadong,

mein Vögelchen ist wohlbehalten bei mir eingetroffen. Nochmals vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Dass Mr. Doorman sich wieder bester Gesundheit erfreut,ist wunderbar. Ihre Ueberlegungen betreffend der heissen Strahleneinwirkung plus Virusinfektion unterstütze ich, möchte jedoch darauf hinweisen, dass mein Adler ohne den gelieferten Kräuterlikör zurückgekommen ist.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier zu einer Wechselwirkung von heimischen Kräutern mit internationaler Technik und amerikanischer Esskultur gekommen ist, die überaus heilsam wirkte. So wie Multikulti ja oft erfrischend gesund ist.

Der von Ihnen angesprochene Partei scheint dieser Horizont zu fehlen, werden schwarze Schafe doch regelrecht hinausgemobbt. Dabei kann ich ihnen aus Erfahrung sagen, dass es gerade die schwarzen Einschüsse sind, die meine selbstgestrickten Socken so einmalig und interessant werden lassen.

Regelrecht schockiert hat mich das Video "Himmel und Hölle", das diese Partei verbrochen hat. Ich überlege gerade, ob Mr. Doormans "virulent-heiss und fettig"-Therapie vielleicht auch bei solchen Leuten wirken könnte? Den heimatlichen Kräuterlikör lassen wir aber besser weg. Mir scheint, diese Leute haben sowieso schon einen Schuss zuviel an Heimat erwischt (es gibt auch giftige Gewächse auf der Alp, das zeigt sich hier wieder sehr deutlich!)

Was meinen Sie, Frau Zappadong?

Hochachtungsvoll

Ihr Rösli von Deralp

Zappadong said...

Liebe Frau Rösli

Kräuterlikör? Oha! Das erklärt so einiges.

Das mit unserer SVP ist wahrlich ein Kreuz. Ich musste heute Morgen, nach einem gigantischen Ärger, den Zappadong-Briefkasten zur SVP-freien Zone erklären - mittels selbstgebasteltem Aufkleber, gleich unter dem "Keine-Werbung-Sticker".

Gegen den Ärger half übrigens auch kein Kräuterschnaps. Ich habe ihn gleich fassweise gesoffen (den Schnaps), aber er (der Ärger) blieb.

Ich weiss, etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht, aber angesichts eines Wähleranteils von 30 Prozent in Zappadong-Gefielden und der zusehens brauneren und diktatorischeren Haltung dieser Partei (wir sind das Volk / Vertrag mit dem Volk), fällt das sehr, sehr schwer.

Bedrückte Grüsse

Frau Z.

Anonymous said...

Sehr geehrte Frau Zappadong,

jetzt muss ich Ihnen für einmal wiedersprechen.

Gegen diese braune Sosse ist Gelassenheit nicht das Mittel zur Wahl. Hier hilft nur energisches, kräfteraubendes, anstrengendes, sissiphusartiges Dagegenhalten.

Ein guter Anfang ist die SVP-freie Zone, die sie im Zappadonggebäude eingerichtet haben. Dasselbe habe ich auf meiner Alp gemacht. Wer da versucht, braune Sosse auf meine Röschti auszugiessen, bekommt die Hörner meines Ziegenbocks zu spüren. Diese Sprache scheinen die Parteigänger ja gut zu verstehen (sonst würden sie sie nicht auf ihren Plakaten verwenden?)

Den Sticker sollten Sie evtl. vermarkten. Ich bin sicher, dass es in der Schweiz noch viele Abnehmer dafür gibt! In Ihrem Umfeld könnten von den 70% Nicht-SVP-Wählern noch einige Interesse haben.
Lassen Sie den Mut nicht sinken, Sie sind nicht alleine!

Hochachtungsvoll

Rösli von Deralp