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A propos (ersetzt vorherige Version: probos) global

Nicht nur die Klimaerwärmung ist erdglobal, ähm global.

Längst kann man ja schon - fast - auf der ganzen Welt das Gleiche essen. Eine grosse Fast-Foodkette ist da aber auf ein Problem gestossen: das zunehmende Gesundheitsbewusstsein in Europa (immer diese Europäer mit ihren Sonderwünschen!), also will man sich vermehrt den lokalen Essgewohnheiten zuwenden.

«Wir sind zwar eine amerikanische Marke. Aber wir müssen europäischer werden», gestand Ralph Alvarez, Präsident und Leiter des operativen Geschäfts von McDonald's, der «Financial Times Deutschland» ein (Quelle: TagesAnzeigerOnline).

In der Schweiz soll jetzt qualitativ gewachsen werden. Man investiert in WLAN-Hotspots (was ist das?; Frage am Rande von Frau Z., Antworten bitte an Frau Z.) und Internetstationen. Und in McCafé. Das stelle ich mir witzig vor: "Bedienung, ich hätte gerne einen doppelten WLAN mit Chips und zum Runterspülen etwas von diesem komischen braunen Getränk."

En Gueta. Guten Appetit.

Ihre Z.

6 Kommentare:

Alex Lightbringer said...

Hallo, Frau Z.

WLAN-Hotspots sind für Laptop-Benutzer das, was für Handynutzer der nächste Funkmast ist: jeder, der eine Funk-Netzwerkkarte (WLAN-Karte) im Laptop hat, kann sich an einem WLAN-Hotspot ohne weiteres ins Internet einwählen.

Die Frage ist, ob ich bei meiner Fast-Food-Verköstigung nebenbei auf dem Laptop surfen will. Wenn ich mir meine Hände nach dem Genuss eines Big-Macs ansehe, wäre wohl eine abwischbare Industrietastatur nötig. Und die 15 Minuten, die ich in so einer Friss-dich-zu-Tode-Station verweile, komme ich auch gut ohne INet und Handy aus.

Das McCafé Prinzip bringt uns das typisch amerikanische "ein Getränk kaufen, endlos nachschenken"-System, praktisch die Flatrate für Koffeinsüchtige. Das macht es natürlich billiger, dort zu speisen, weil man für vier Personen mit einer kleinen Cola locker auskommt. Man muss halt nur öfter gehen...

Gruß Alex

Anonymous said...

Sehr geehrte Frau Zappadong,

darf ich Herrn Lightbringer dahingehend unterstützen, Ihr Wissen etwas alltagstauglicher zu bürsten?

Die Sache mit dem Hotspot ist ja nun ausreichend erklärt, aber wenn Sie versuchen, in dem besagten Schnellsättigungsrestaurant per "Bedienung, ich hätte gerne ..." zu ordern, dann besteht hier definitiv noch Erklärungsbedarf.

Bedient werden Sie selbstverständlich - von sich selbst, oder willigen Begleitpersonen.

Bedient sind sie, wenn - wie Ihr philosophischer Hausmeister schon andeutete - beim Genuss gewisser Speisen gewisse Flüssigkeiten auf Ihrer Hose landen.

Das wäre eigentlich nicht schlimm. Denn immerhin steht Ihnen im Zappadonggebäude eine aktive Waschkraft zur Seite. Wirklich schlimm, und davor warne ich ausdrücklich!, wird es, wenn Techniklaien wie Sie anfangen, Chips zu verspeisen.
Diese Dingerchen, die sich in Ihrem Laptop verstecken sind nicht - ich wiederhole: NICHT! - zum Verzehr geeignet!

Falls Sie also nächstes Mal an einem Hotspot sitzen (ist es dort eigentlich heiss, Herr L.?), achten Sie bitte darauf, sich nur die richtige Sorte Chips in den Mund zu stecken. Sie sollten heiss, fettig und weich sein. Wenn auch nur eine Komponente davon abweicht, handelt es sich um die andere Sorte, die ungeniessbare.

(Sollte es dennoch zum worst case kommen, empfehle ich Ihnen meinen selbst zusammengebrauten "Kräuter-pfüeti-Likör". Damit werden Sie Chips welcher Art zuverlässig - wenn auch nicht ganz diskret - wieder los.)

Hochachtungsvoll

Ihr

Rösli von Deralp

Alex Lightbringer said...

Hallo, Rösli

der Hotspot trägt den Namen von der Welle heißer Entsetztheit, die den Benutzer durchflutet, wenn dieser feststellt, dass sein Virenscanner und seine Softwarefirewall den WLan-Virus trotzdem durchgelassen hat, mit dem der ganze Spot verseucht ist.

Gruss Alex L.

PS: Kräuter-Pfüeti-Likör (ROFL) den würde ich schon gerne mal probieren...

Zappadong said...

Erst einmal entschuldige ich mich für den unverzeihlichen Fehler im Titel (ich werde ihn ausbessern) - lange Nacht, früher Morgen, das ist nie gut. Nie.

Zweitens danke ich für all die wertvollen Hinweise. Da ich meinen Laptop aus Prinzip an kein Netz schliesse, ist soeben einer der McDonalds USP zum Fenster, beziehungsweise zum Netz hinausgeflogen.

Drittens bekomme ich gerade Bauchweh. Die Warnung mit den Chips hätte auch früher kommen können, Frau Rösli, d.h., Sie haben sie zwar früh genug geschrieben, aber ich zu spät gelesen. Das könnte Verdauungsprobleme geben.

Viertens tinke ich keinen Kaffee in Fast-Food-Ketten (Nun, ich esse auch nicht dort). Womit sowieso sämtliche USPs gestorben sind.

Fünftens: Danke. Für mich auch so ein Kräutergebräu, bitte. (Siehe drittens).

Prost und wohl bekomm's.

Frau Z.

Anonymous said...

Werte Zappadonggebäude-Bewohner,

wenn demnächst ein grosser Vogel über dem Zappadonggebäude kreist, dann ist das nicht der Pleitegeier, sondern mein Adler, der umweltfreundlich und zuverlässig meine Luftpost erledigt.
Sie müssen also weder in Deckung gehen noch die Schrotflinte hervorholen. (achten Sie unbedingt auf Mr. D!!! Die Gefahr, dass er mit seinem Augenproblem treffen könnte, ist zwar äusserst klein, aber dennoch nicht ganz zu vernachlässigen)

Bitte laden Sie den Adler freundlich zur Landung ein (das Handling eines solchen Tiers kann jederzeit in "Lord of the Ring III" nachgelesen werden, wenn es eilt, tut es auch der Film).
Er wird Ihnen gerne das Paket überlassen, das ich für Sie geschnürt habe.

Bevor Sie den Kräuter-pfüeti-Likör zu sich nehmen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen.

Grundlegendes zuerst: Möchten Sie allein im bald nicht mehr so stillen Oertchen die nächsten Stunden verweilen? Oder sind Sie eher der kommunikative Typ, der in Selbsthilfegruppen eigene Fortschritte zum Besten gibt, Leidensgenossen Mut zuspricht und mit Rat beiseite steht?

Abhängig von der Beantwortung dieser Frage sollten Sie, Frau Z., und Sie, Herr L., Ihren Aufenthaltsort für die kommenden Stunden planen.
Vergessen Sie nicht eine anregende Lektüre und entspannende Musik, beides kann das Geschäft beleben.

Nun müssen Sie ein wenig rechnen. Multiplizieren Sie ihr Körpergewicht (nicht schummeln!) mit Ihrer Schuhgrösse und ziehen Sie soviele Nummern von dieser Zahl ab, bis Sie kleiner ist als ihre aktuelle Telefonnummer. Nun teilen Sie diese Zahl durch drei und sollten nun einen Wert errechnet haben, der völlig problemlos - mit ml-Angabe versehen - in ein Trinkglas passen sollte.

Keine Angst, an den etwas strengen Geruch werden Sie sich rasch gewöhnen. Trinken Sie langsam aber stetig, und warten der Dinge, da da kommen werden.

Viel Erfolg wünscht

Rösli von Deralp

Ps.: Danke, Herr L., für ihre Info. Ich wusste doch dass diese heissen Dinger irgendwie gefährlich sind!

Zappadong said...

Mr Lightbringer, könnten wir den Vogel von Frau Rösli bei der Planung unserer Dachterrasse irgendwie miteinbeziehen? Vielleicht ein spezieller Landebaum für ihn? Oder ein Badebecken? Eine Sitzbank ist ja wohl kaum das Wahre.

Wenn jetzt noch jemand im Zappdong-Gebäude zu Gast ist, der etwas von Design und Verbotstafeln versteht: Könnten Sie bitte einen Entwurf zu einer Schiessverbotstafel entwerfen? Ganz generell und speziell für schielende und lederne Gefahrenquellen.

Frau Rösli, ich bin deshalb nicht Mathelehrerin geworden, weil ich von Mathe nichts verstehe. Hinweg also mit der ml-Berechnung. Bringen Sie mir das Fass. Das grosse, bitte. Danke.

Frau Z.