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Doug has left the building

Ich sehe mir keine Soaps an. Das Meiste, was da so produziert wird, geht mir tierisch irgendwo vorbei. Trotzdem habe ich eine Serie komplett gesehen: King of Queens. Leider ist gestern der letzte Teil der letzten Staffel gelaufen. Es war ein furioses Finale.

Was gefiel mir an dieser Serie so? Wahrscheinlich, dass sie nicht so gekünstelt rüberkommt. Doug ist ein Typ, der in jedem von uns (Männern) irgendwie drin steckt. Er versucht, mit dem geringstmöglichen Aufwand das Maximale aus seinem Leben herauszuholen. Dass ihm dabei seine Frau Carrie mehr als einmal einen Strich durch die Rechnung macht, ist normaler Ehealltag. Die Besetzung für die teilweise skurrilen Rollen ist perfekt gelungen. Erwähnen möchte ich nur Spence, den ewigen Loser. Schläft mit knapp 40 noch im Bett der Mutter, "weil sie keinen Führerschein hat". Oder Dougs Cousin Danny, der eine haarsträubende Geschäftsidee nach der anderen versemmelt.

Ich möchte mich bei den Machern der Serie bedanken für die humorvollen, sentimentalen, teils tiefgründigen Stunden der Entspannung, die sie mir ermöglicht haben.

Und jetzt habe ich keine Zeit mehr. Ich muss mir die Serie von Anfang an ansehen. Im Kinosaal.

Gruß Alex

PS: Kabel1 hat ein paar DIaloge zusammengestellt: hier

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