RSS Feed

Auf nach Hintertimbuktu !

Nein. Ich habe Mr Lightbringer nicht bestechen müssen. Stellen Sie sich vor, der Mutige hat freiwillig zugestimmt, hier im Laden (etwas vornehmer ausgedrückt: in unserem allseits geschätzten Zappadong-Gebäude) nach dem Rechten zu sehen, während ich der Zivilisation entfliehe und kurzzeitig in Hintertimbuktu untertauche.

Abtauchen tue ich aber erst in einer Woche - und so viel mir zu Ohren gekommen ist, sucht Mr Lightbringer in dieser Woche eine Putzfrau i.D.d.A. respektive eine Raumpflegerin respektive eine Reinigungsservicetechnikerin.

Und wie das so ist kurz vor dem Abtauchen: Da müssen noch 138 oder so Kleinigkeiten erledigt werden. Ganz oben auf meiner Liste steht der Link zu einem Blog, den ich sehr lesenswert finde. Lassen Sie sich vom Namen des Blogs nicht absschrecken, vor allem, wenn Sie Nichtraucher sind, und gucken Sie doch einmal bei meinem Blogkumpel S. vorbei: Chain Smoking through life.

S. ist es übrigens, der mir geraten hat, für mein Abtauchen die Air Force 1 zu mieten (siehe hier) . Ich stecke immer noch in entsprechenden Verhandlungen und obwohl sich Mr Doormans Onkel Vladimir aus Russland (erinnern Sie sich noch an ihn?) höchstpersönlich für mich verbrieft und verbürgt hat, stehen meine Chancen ziemlich schlecht.

Bekanntmachung

Frau Zappadong verlässt in Kürze den Kontinent für ein paar Tage und hat mich mit umfangreichen Vollmachten in Bezug auf das Zappadong-Gebäude und Mr. Doorman ausgestattet.

Ich denke, dass sie sich nicht darüber im Klaren ist, wie sehr dieses Blog intellektuell darunter leiden wird, aber sie ließ sich nicht davon abbringen. Seit Mr. Doorman von meinem bevorstehenden Einsatz erfahren hat, hat er so ein hinterhältiges und verschmitztes Glitzern in den Augen. Mich würde brennend interessieren, was er vor hat. Aber er geht mir irgendwie aus dem Weg, und ich konnte ihn bisher nicht zur Rede stellen.

Sollten sie Frau Zappadong noch gute Ratschläge oder Warnungen zukommen lassen wollen, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Am 4. Juli ist es zu spät. Dann müssen sie mit den Konsequenzen leben.


Gruß Alex Lightbringer

Stellvertretender Hausmeister h.c.

Zodiac - "Are you okay?" - "No"

Es braucht Mut, einen Film über einen ungelösten Fall zu machen, der sich über Jahre hinzieht, am Ende zäh wie zu lange gekauter Kaugummi.

Es braucht Mut, einen Film über einen Killer zu machen, von dem man nicht weiss, wen er denn nun genau umgebracht hat und wer als Trittbrettfahrer aufgesprungen ist.

Es braucht Mut, einen Film zu machen, der keine strahlenden Helden hat, sondern am Ende von Besessenheit zerfressene, seelisch kaputte Verlierer zurücklässt, die viel mehr verloren haben als die Gewissheit, ihr Leben an ein Phantom verschenkt zu haben.

David Fincher ist so ein Mutiger - und deshalb gibt es jetzt den Film Zodiac.

Ein paar Fakten zum Fall finden Sie hier: Zodiac-Killer.

Zum absolut sehenwerten Trailer gelangen Sie, indem Sie hier klicken, die Seite betreten und auf Trailer klicken.

Der Film wird von drei grandiosen Schauspielern getragen: Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr. und Marc Ruffalo. Die Rollen sind nicht einfach - keiner der drei Protagonisten ist ein wirklicher Sympathieträger. Dazu ist Robert Graysmith (Gyllenhaal) zu nervös oder - wie es im Englischen so treffend heisst - zu "edgy", Paul Avery (Downey Jr.) zu dandyhaft steif und gelegentlich auch zu arrogant und Inspector David Toschi (Mark Ruffalo) zu introvertiert, zu unnahbar. Die Schauspieler ziehen ihre Rollen gnadenlos durch, ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste oder auch nur den kleinsten Versuch, sich dem Zuschauer irgendwie anzubiedern. Und so kommt es, Kristin, dass es beim Zuschauen manchmal fast weh tut.

Ihre Z



There's more than one way to lose your life to a killer

Ich glaube, Sie brauchen handfestere Hinweise auf den Film, den ich mir letzte Woche angeschaut habe. Deshalb habe ich Ihnen die Tagline zum Film in den Titel dieses Postings gesetzt.

Gerne verrate ich Ihnen auch, dass der Film vom Regisseur von "Seven", "Fight Club" und "Panic Room" stammt.

Und dass mir Mr Doorman auch heute noch böse ist, dass wir ihn nicht mitgenommen haben ins Kino. Obwohl, ich bin mir sicher, ihm hätte der Film zu wenig "Action" gehabt.

Ihre Z.

Liebe Filmexperten, übernehmen Sie!

Ich war wieder einmal im Kino. Grandioser Film, überzeugende Schauspieler (einige so überzeugend, dass es weh tat).

Nein, ich werde Ihnen nicht verraten, welchen Film Herr Zappadong und ich uns angeschaut haben. Finden Sie es selbst heraus. Hier ist ein Zitat:

I... I Need to know who he is. I... I need to stand there, I need to look him in the eye and I need to know that it's him.

Das sollte nicht allzu schwer sein. Wer kennt die Antwort?

PS: Warum die Schauspielerleistungen manchmal fast weh taten, verrate ich Ihnen, wenn Sie den Filmtitel erraten haben.

Ihre Z.

Uninspiriert - and hi to the guy(s) from Australia

Mr Doorman and I would like to welcome our only Australian reader of this blog and let him / her know that we have installed the Australian flag on the roof of our Zappadong-Building. Feel free to ask any questions - or just sit down, relax and have a drink (there's Coke somewhere ... and if you're nice to Mr Doorman, he'll fill you a glas with the Wodka he hides in his desk).

Abgesehen davon:

Mr Doorman und ich hängen in den Seilen. Wir sind so uninspiriert, dass wir uns nicht einmal über die grässliche Schreibweise dieses Wortes aufregen können. Lassen Sie sich das mal auf der Zunge - oder vor ihren Augen - zergehen: u-n-i-n-s-p-i-r-i-e-r-t. Uäch! Vielleicht fällt Ihnen dazu ja etwas ein. Mr Doorman und mir hat wohl zu viel Hard Rock und Heavy Metal auf das Denkvermögen geschlagen.

Überinspiriert war der Schweizer Nationalrat diese Woche. Man könnte einige der Debatten als Realsatire abtun (vor allem das Nein zur Einführung des Frühenglisch auf der Primarschulstufe, das in nicht wenigen Kantonen schon längst Realität - sprich eingeführt - ist), wenn man nicht wüsste, dass für solch hirnlosen Debatten unsere Steuergelder draufgehen.

Hirnlose Grüsse

Ihre Z.

Ein probates Mittelchen gegen den Bartwuchs

Heute Morgen schaute mich Mr Doorman so seltsam an.

"Was ist?", fragte ich.

Verlegen wandte er sich ab. Ich musste meine Frage ziemlich resolut ein paar Mal wiederholen, bis er schliesslich unter sichtbaren psychischen Qualen stammelte: "Fr.. Fr... Frau Z.. Zappa... Zappa ... Dong. Sie, sie haben da was, Sie haben das was im Ge... Gesicht."

Natürlich habe ich etwas im Gesicht. Ich bin ja nicht blind. "Ja, Mr Doorman, mir wächst ein Bart", erklärte ich. "Nur weiss ich nicht wieso. Entweder liegt es daran, dass ich - wie Herr Frederick mir in einem freundlichen Kommentar erklärt hat - in der musikalischen Steinzeit lebe oder weil ich mich auf eine etwas gewagte Wette eingelassen habe." Mr Doorman hörte sich die Geschichte mit Gott, Herrn Gottschalk und den Steinzeitmusikern an. Dann meinte er trocken. "Ich habe ein Gegenmittel für Sie. Diese Götter der Heavy Metal Steinzeit werden Sie heilen."

Hier ist es (Ach ja, bevor Sie auf den roten Link weiter unten klicken, möchte ich noch sagen, dass das Mittel gewirkt hat. Ich weiss ja nicht, ob Sie zurückkommen, nachdem Sie Frau Zappadongs Hausmittelchen gesehen haben):

Ein probates Mittelchen gegen den Bartwuchs. Wirkung garantiert.

Ihre - bartlose - Z.

Wetten, dass ...

... es Gott gibt?

Diesen Spruch habe ich heute auf einer Werbetafel gesehen. "Wetten, dass" in der gleichen Schrift wie bei der Fernsehsendung.

Und jetzt? Wollen Sie wetten? Wenn ja, um was? Und wie wollen wir beweisen, wer dann schlussendlich recht hat? Lassen Sie uns Thomas Gottschalk anrufen. Wenn ich die Wette verliere, lasse ich mir einen Bart wachsen.

Ihre - ratlose - Z.

Unterwegs mit Mr Doorman und Gotthard

Mr Doorman und ich mussten in die Stadt. Das heisst, ich musste, und Mr Doorman wollte, da er an einer akuten Naturphobie litt und unbedingt Abgasluft schnuppern und in dreckigen Hinterhöfen herumstolpern wollte "um wieder normal zu werden", wie er sagte.

Wir stiegen also in unser Wägelchen, guckten uns an, sagten beide gleichzeitig "Gotthard", und Mr Doorman schob die neue Scheibe dieser genialen Band in den CD Player. Ich drehte auf Maximallautstärke und wir fuhren los. Neben mir seufzte Mr Doorman bei der Erinnerung an das Konzert in Luzern (Sie erinnern sich, Mr Doorman war jener, der nicht hinwollte und dann am Ende des Konzerts den ganzen Fanartikelladen aufkaufte).

Witzigerweise heisst ein Song der neuen Scheibe "Bad to the Bone" und regelmässige Zappadong-Besucher wissen, dass dies die andere Rockgruppe ist, die mich in Begeisterungsstürme versetzen kann.

Sollten Sie Gotthard nicht kennen (obwohl, das kann doch gar nicht sein, oder), dann ist hier der Song für Einsteiger: Lift you up

Und hier Frau Zappadongs absoluter Lieblingshit (bei welchem in Livekonzerten die ganze Halle tobt): Hush

Damit Sie sich ein Bild machen können, wie das live so abgeht: Hush Live

Irgendwann waren wir dann da, in der Stadt. Mr Doorman wollte nicht aussteigen. "Fahren wir gleich wieder zurück, Frau Zappadong?", fragte er.
"Wieso? Keine Lust mehr auf Abgase und Hinterhöfe", wollte ich wissen.
"Nein. Ich will Gotthard hören. Den ganzen Weg nach Hause. Jetzt. Und vielleicht könnten wir einen Umweg über Hintertimbuktu machen, damit es etwas länger dauert."

Mr Doormans Wunsch war mir ein Befehl.

Ihre

Frau Gotthard alias Z.



Viel zu idyllisch für Mr Doorman

"Was tun Sie denn da?"
Neugierig schaute mir Mr Doorman über die Schultern, um gleich danach erschrocken zusammenzuzucken.
"Kühe?", fragte er. Und weil ich nicht gleich reagierte, brüllte er mir in die Ohren: "Kühe? Frau Zappadong, was haben diese Viecher in unserem Gebäude zu suchen?"
"Sie sind nicht im Gebäude, sondern auf meinem Computer", beschwichtigte ich.
"Warum? Wollen Sie ein paar davon erschiessen gehen? - Darf ich mitkommen?"
"Erschiessen?", fragte ich.
"Na, was denn sonst? Ich hole mir gleich meine Kal..."
An dieser Stelle brach er ab, denn das nächste Bild zeigte nicht Kühe, sondern einen See.
"Werden Sie jetzt romantisch, Frau Zappadong?", keuchte er entsetzt.
Ihnen kann ich es ja verraten. Ja, tief in mir drin sitzt eine verkappte Romantikerin. Und die ist gestern voll auf ihre Kosten gekommen. Frühstück mit Herrn Zappadong in den Bergen, am See. Schauen Sie selbst (PS: Die Kühe waren beinahe die einzigen Lebewesen, die wir gesichtet haben - nebst Fliegen, die von den Kuhfladen hochstoben, einem Bergbauern, der Kuhmist schaufelte und einem Fischer am See):

8.25 Uhr
9.45 Uhr

9.45 Uhr
10.00 Uhr

Frühstück um 10.20 Uhr .
Ihre Z.

Das Wort zum Sonntag

Gefunden auf einem neu entdeckten Blog:
101 Reasons to stop writing.

Für jene, die den Text nicht lesen können:

It takes around two years for a novel to be published.
Sometimes it takes longer to accept it won't be yours.



(taken from 101 reasons to stop writing)

Morgen erzähle ich Ihnen von meinem Sonntag. Jetzt gehe ich schreiben. Trotz allem. Oder gerade deswegen.

Ihre Z.

Also, so geht das nun wirklich nicht mehr weiter ...

... sprach Mr Doorman. Er meinte damit das Chaos in der Zappadong-Linkliste.

"Na, dann ordnen Sie doch mal", forderte ich ihn auf. "Aber lassen Sie mir bitte Links zu ihrer russischen Verwandtschaft und zu Waffenläden jeglicher Art aussen vor."

Mr Doorman rollte mit den Augen und schwieg. Dann machte er sich an die Arbeit.

Na, wie finden Sie denn das Resultat?

Z.

Wovor sich Teenager wirklich fürchten

Sohnemann Zappadong hat auf ein letztes grosses Rätsel der Menschheit eine Antwort gefunden. Wer wissen möchte, wovor Teenager wirklich, wirklich Angst haben, folge diesem Link:

Wovor Teenager sich fürchten

Nun, da dieses Rätsel geklärt ist, sollten wir vielleicht irgendeine Kommission ins Leben rufen.

Ihre Z.

Warum Krimiautoren ihre Protagonisten erschiessen - und sich erst noch wohl fühlen dabei

Krimiautoren haben es schön. Sie können sich gefahrlos in die tiefsten Niederungen der menschlichen Natur begeben, ohne jemals in Gefahr zu geraten, verhaftet zu werden - solange sie dies auf dem Papier tun.

Henrike Heiland hat kürzlich kurzerhand ihre Hauptfigur erschossen und ist danach seelenruhig schlafen gegangen. Wie es dazu kam, schildert sie in ihrem Onlinetagebuch, das Sie hier finden:

Henrike Heilands Tagebuch.

Köstlich übrigens auch die Geschichte, wie sie von ihrer Nachbarin enttarnt wird.

Mr Doorman überlegt sich gerade, einen Preis für die schönste Webseite des Monats ins Leben zu rufen. Eine erste Gewinnerin hätte er schon. Raten Sie mal.

Frau Heiland, wenn sich nächstens telefonisch ein leicht schräger Vogel bei Ihnen meldet und etwas von Webseite des Monats faselt, beachten Sie zwei Dinge:

1. Lassen Sie sich auf keinen Fall eine Kalaschnikow anhängen.
2. Wenn Sie sich auf ein Blind Date mit Mr Doorman einlassen, stellen Sie von vornherein klar, was Sie von Russisch Roulette halten.

Ihre Z.
(die sich in Sachen Webseite des Monats Mr Doormans Meinung anschliesst)

Frederik is back

Während ich krank darnieder lag (zum Glück nur für einen einzigen Tag), hat Mr Doorman ein bisschen im Internet gesurft. Oder auch ein bisschen mehr als ein bisschen. So ganz hat er es mir nicht verraten wollen, denn schliesslich steht in unserem Arbeitsvertrag nichts von Internetsurfen. Nun, unser Arbeitsvertrag scheint mir generell ein bisschen löchrig, denn es steht auch nichts von Russisch Roulette darin, aber das ist ein anderes Thema, das wir zu einem anderen Zeitpunkt besprechen können.

Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen:

Mr Doorman: "Frau Zappadong, Frau Zappadong, Herr Frederik ist wieder da!"
Frau Z.: "Aber nicht DER Herr Frederik!"
Mr Doorman: "Doch, DER Herr Frederik!!"
Frau Z.: "Aber ... Sie haben doch seine Postings nie verstanden."
Mr Doorman: "Na und?"
Frau Z.: "Na und? Mr Doorman, wovon wollen Sie mich ablenken? Ist der Colaautomat von Alex kaputt? Der Panikraum undicht? Die Tür zum Fitnesscenter immer noch verbogen?"
(Anmerkung am Rande: Ein arg gefrusteter Gast hat dagegen getreten, als er erfuhr, dass Silvester Stallones Muskeln vielleicht doch nicht auf ganz natürliche Art so furchteinflössend muskulös geworden sind).
Mr Doorman: "Aber nicht doch."
Frau Z.: "Also, raus damit!"
Mr Doorman: "Sie waren doch so geknickt, als Miss Snark in Rente ging - und weil bei Herrn Frederik seit dem 11. Februar nichts Neues mehr im Blog stand." Mr Doorman druckst ein bisschen herum. "Ich weiss doch, wie viel Spass es Ihnen immer bereitet hat, wenn Herr Frederik ihr Hirn ein bisschen gekitzelt und herausgefordert hat. Nun, das Schicksal hat mir eine Verwandte auf einer dieser Südseeinseln zugedacht. Die versteht echt etwas von Voodoo. Und die hat ..."
Frau Z.: "Oha. Kein Wort mehr. Es könnte sein, dass Herr Frederik hier mitliest."
Mr Doorman: "Dann sollten Sie aber ganz schnell den Link zu seinem Blog wieder installieren. Sie wissen schon, jenen, den sie vor etwa einer Woche entfernt haben, weil Sie dachten, Sie hätten Herrn Frederik für immer an das grosse schwarze Cyberspaceloch verloren."

Dann nichts wie los und sofort den Link wieder installiert. Liebe Zappadong-Gäste, Sie finden ihn ab sofort wieder auf der Linkliste.

Ihre Z.