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Filmrätselstöckchen # 584

Nachdem die letzten paar Tage recht hektisch waren (es galt nicht nur nach Frau Röslis Geissen zu schauen ...), kann ich zum ersten Mal zurücklehnen, eine Tasse Kaffee in der Hand und ein Filmrätsel auf dem Bildschirm.

Ich habe das Stöckchen bei Tobias aufgehoben und hoffe, jemand ist ihm bis zu mir gefolgt.

David hat den Film erraten (Inside Man) und macht um 17.00 Uhr weiter.

Shut up and sing

Eine unbedarfte Äusserung an einem Konzert in London, mehr oder weniger am Vorabend vor Ausbruch des Irakkrieges, hat die Country-Band Dixie Chicks in Teufels Küche gebracht. Sie sei beschämt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus ihrer Heimat Texas stamme, erklärte die Sängerin Natalie Maines einem begeisterten Publikum.

Damit eröffnete sie in ihrer Heimat eine Hexenjagd. Die Band wurde von Radiostationen boykottiert, von Landsleuten geächtet, zum Abschuss freigegeben, ihre CD-Verkäufe brachen ein, man bezeichnete sie als hirnlose Schlampen, Bettgespielinnen von Sadam, Verräterinnen. Ihre CDs wurden weggeworfen und plattgefahren.

Von 2003 bis 2006 entstand ein Dokumentarfilm über die Band, der unter die Haut geht. Versuchten die einzelnen Bandmitglieder (nicht zuletzt auf Anraten von Manager und Sponsor) den Schaden in Grenzen zu halten und sich herauszureden (unbedachte Äusserung / wir lieben unser Land) und sich beim Präsidenten zu entschuldigen, wurden sie im Laufe der Zeit selbstbewusster und radikaler. Sie begannen, trotz oder gerade wegen aller Anfeindungen, zu der gemachten Aussage zu stehen, entdeckten für sich die Bedeutung von Redefreiheit und entwickelten sich von "the all American nice girls" zu einer Gruppe von Frauen, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen.

Die drei Frauen bezahlten einen hohen Preis: Ächtung in der Countryszene, unverhüllter Hass von Berufskollegen und Leuten aus der Medienbranche, Einbruch in den Verkaufszahlen, abgesagte Konzerte. Man riet ihnen, die Schnauze zu halten und einfach nur zu singen (shut up and sing). Sie haben - zu unser aller Glück - die Schnauze nicht gehalten.

Resultat dieser harten Zeit: Eine geniale CD "Taking the long way" mit dem starken Song "Not ready to make nice".

I’m not ready to make nice
I’m not ready to back down
I’m still mad as hell and
I don’t have time to go round and round and round
It’s too late to make it right
I probably wouldn’t if I could
‘Cause I’m mad as hell
Can’t bring myself to do what it is you think I should

(Den restlichen Text finden Sie hier: Not ready to make nice)

Die Dokumentation endet 2006, in einer Phase, in der die Band Konzerte absagen muss. Schlusspunkt ist ein Konzert in London, am gleichen Ort, an dem Natalie Maines drei Jahre vorher die verhängnisvolle Aussage gemacht hat. Unbedarft, etwas verlegen lachend. Da steht sie also 2006 und wiederholt ihre Aussage. Bewusst und Selbstbewusst.

Dieses Jahr sind sie zurück. Fünf Grammys haben sie abkassiert; für den besten Song und die beste CD. Ich mag es ihnen von Herzen gönnen.

PS: "Taking the long way" ist eine CD, die ich Ihnen nur ans Herz legen kann.

Ihre Frau Z.

Filmrätselstöckchen # 552

Zu sagen, ich hätte gewusst, welchen Film uns heute AnJu präsentiert hat, wäre gelogen. Ich gab die richtigen Suchwörter in mein Maschinchen und heraus kam The Night Listener - ein Film, von dem ich noch nie etwas gehört hatte.

Ich versuche, um 14.30 Uhr weiterzumachen; es kann auch ein wenig später werden. Bis dann.

So, jetzt habe ich es doch noch geschafft. Ich schlage als neuen Zeitpunkt 15.05 Uhr vor.

Um diesen Eintrag so richtig bunt zu beenden, ein Abschluss in Grün. Thomas hat den Film (10 Things I hate about you) erraten und macht um 17.00 Uhr weiter.


Hier ist Bild 1
Und hier Bild 2 Bild 3

Filmrätselstöckchen # 544

Ich lese das verwaiste Stöckchen auf, nicht zuletzt, weil ich am Nachmittag lustvoll mitgeraten habe, obwohl ich eigentlich gar keine Zeit hatte und nach der Auflösung einfach wegdüste, ohne mich um das Stöckchen kümmern zu können.

Nach Tumulder (King Kong) geht es also hier weiter.

Marielen hat den Film (The Milagro Beanfield War) erraten und macht morgen um 15.00 Uhr weiter, falls nicht jemand das Stöckchen früher aufliest und weitermacht. Bitte unter Kommentaren eintragen, falls jemand übernehmen möchte.

Mr Doorman disponiert um

Frau Rösli möge mir verzeihen, aber ich muss beim Film ausholen, um diesen Beitrag einzuleiten.

In jungen Jahren sah ich mir innerhalb von etwa zwei Wochen vier- oder fünf Mal den Film "Hair" im Kino an. Jene von Ihnen, die die Geschichte kennen, wissen, dass der Hippie anstelle seines Freundes nach Vietnam in den Krieg zieht (er hat sich auf die Militärbasis eingeschlichen und den Platz seines Freundes eingenommen, und genau in dem Moment werden die Soldaten einberufen und in ein Flugzeug verfrachtet). Nun, obwohl es immer derselbe Film war, hatte ich doch jedes Mal wieder die Hoffnung, der Freund möge rechtzeitig zurückkommen.

Genau dieses Gefühl hatte ich gestern Abend vor dem Fernseher. Die Wahlresultate zeichneten sich ab, die Gewinne für die Schäfchen-Ziegenbockpartei waren erschütternd hoch. Ich guckte und guckte und guckte, aber nichts änderte sich. Die Gewinne blieben hoch.

Schweizweit hat die Schäfchen-Ziegenbockpartei gemäss Hochrechnungen 7 Sitze gewonnen und belegt nun 62 der 200 Nationalratssitze. In meinem Heimatkanton sind es 5 von 12 Sitzen, und - leider kann man es nicht viel anders sagen - ein paar der Gewählten verfügen über nicht viel mehr Verstand als die Schafe und Ziegenböcke, die so gerne für ihre Partei ins Feld führen.

Eigentlich wollte ich bis zu den nächsten Wahlen im Jahre 2011 im Bett bleiben, aber ein unbeschreiblicher Lärm weckte mich. Ich schoss hoch, und das erste, das ich sah, war eine rosa Küchenschürze.

"Mr Doorman!", brüllte ich, "das ist NICHT witzig."

Mein Gebrüll verhallte ungehört. Dafür hörte ich aus der Lobby einen solchen Krach, dass ich - Vorsatz hin oder her - aufstehen und nachsehen musste. Im Eingangsbereich herrschte ein unvorstellbares Chaos und in der Drehtür steckte ein Herd fest.

"Was soll das?" (Ich brüllte immer noch.)

"Das ist unsere neue Küche", erklärte Mr Doorman. "Haben Sie übrigens die Schürze gefunden?"

"Ins Bügelzimmer. Wir spielen Russisch Roulette. Mit sechs Kugeln. Sie fangen an." (Gibt es eine Steigerung zu brüllen?)

Mr Doorman grinste und legte verschwörerisch seinen Zeigefinger auf die Lippen. Dann nahm er mich sachte am Arm und führte mich in den Panikraum, wo schon Frau Rösli auf uns wartete, in der einen Hand eine Tafel Schokolade, in der anderen die Hellebarde, mit der sich unser zweiter Nationalheld Winkelried vor vielen, vielen Jahren heldenhaft in eine aussichtslose Schlacht geworfen hat.

"Durchatmen, Frau Zappadong, tief durchatmen", befahl Mr Doorman.

"Was ...?"

"Zappadong wird die Zentrale", erklärte Mr Doorman mit feierlicher Stimme.

"Zentrale?"

"Geheimer Widerstand." Mr Doormans Stimme klang so sonor und staatstragend wie weiland Mr Ronald Reagans Organ (Anmerkung Frau Zappadong: amerikanischer Schauspieler und später amerikanischer Präsident). "Alles nur Tarnung, Frau Zappadong. Alles nur Tarnung."

Ich verstand. Frau Rösli streckte mir eine Tafel Schokolade hin.

"Sie sind auch dabei?", fragte ich.

"Aber sicher doch!" Frau Rösli schwang die Hellebarde.

"Und jetzt?", fragte ich.

"Jetzt retten wir erst einmal unsere Schafe", brummte Mr Doorman.

Unsere Schafe! Die hätte ich beinahe vergessen. Aus ökologischen Gründen haben wir keinen Rasenmäher, sondern lassen Schafe diese Arbeit tun. Schwarze Schafe.

Mr Doorman griff nach der Sprühdose der Farbe schafweiss. Er zwinkerte mir und Frau Rösli zu. "Bin gleich zurück. Lassen Sie mir etwas von der Schokolade übrig."

Umfunktionierter Kinosaal

Liebe Zappadong Besucherinnen und Besucher

Nachdem die wunderschönen Tierfelle auf unseren Kinosesseln infolge viel zu seltenen Gebrauches schlecht zu riechen begannen ("modern" wäre hier schon fast angebracht), habe ich den Kinosaal kurzerhand zum Filmrätselsaal erklärt.

Wie Ihnen vielleicht nicht entgangen ist, ist dieses Wochenende das Filmrätselstöckchen herumgereicht worden. Zu Ihrer geistigen Erhellung sei erklärt: Das Filmrätselstöckchen ist seit Juli dieses Jahres auf Reisen. Wer es hat, stellt Bildausschnitte von Filmen in seinen Blog, anhand derer ein filmbegeistertes Völklein zu erraten versucht, um welchen Film es sich handelt. Ich bin diesem Stöckchen eine Weile mitlesenderweise gefolgt, bevor mich dieses Wochenende das Filmrätselfieber so sehr gepackt hat, dass ich aktiv mitgeraten habe.

Mr Doorman hat sich anstecken lassen. Im Moment befindet er sich im Archiv (Sie erinnern sich vielleicht: Das ist dieser verborgene Raum ganz unten im Gebäude) und sucht russische Filme. "Aber nicht so verdammte Problemfilme", hat Mr Doorman gemurmelt, "sondern was für richtig harte Kerle." Ich warte gespannt darauf, was er da ausgräbt.

Wer miträtseln will in dieser Filmquizstafette, klicke bitte auf den Link rechts oben. Sie werden dann zur Webseite von Dirk weitergeleitet, der Buch über die Stationen und Filme führt. Achtung: Man muss eine Weile runterscrollen, da das Stöckchen mittlerweile über 530 Stationen hinter sich hat.

Viel Vergnügen.

Ihre filmbegeisterte Frau Z.

Filmrätselstöckchen # 530

Nachdem David so richtig Günther-Jauch-mässig Katz und Maus mit Steffino und mir gespielt hat, habe ich - mit Hilfe des Nachwuchses - schliesslich den Film doch noch erraten (Harry Potter and the Goblet of Fire).

Gestern Abend habe ich ziemlich lange versucht, Screenshots für die neue Rätselrunde hinzubekommen, gestehe aber, dass ich kläglich und jämmerlich an meiner totalen Unfähigkeit gescheitert bin und mich irgendwann gefrustet ins Bett zurückgezogen habe. Deshalb gibt es auch heute wieder keine "richtigen" Bilder. Vielleicht klappt es ja für eine spätere Runde.

Nun aber: Jetzt geht es hier weiter. Ich hoffe, diesmal mit der richtigen Nummer. Ich bin nämlich nicht nur Technikbanausin, sondern auch hochgradig ungeschickt im Umgang mit Zahlen.

Probek hat den Film sehr schnell erraten (Once were Warriors). Er macht um 13.30 Uhr hier weiter. Viel Spass in der nächsten Runde.


Filmrätselstöckchen # 528

Marielen hat bei Miss Topisto das letzte Filmrätsel geknackt (Legally Blond). Da sie das Stöckchen nicht weitergeben kann, habe ich mich gemeldet. Also, dann gleich rein ins Grübeln.

David hat das Rätsel gelöst, Rätsel 528 übrigens (ich habe bei 527 eine Zahl übersprungen und alles aus dem Gleichgewicht gebracht). Die Lösung: Feeling Minnesota.

Weiter geht es um ca. 20.00 Uhr bei David.

Filmrätselstöckchen # 527

Wer gerne Filme rät, dem empfehle ich die Filmratestafette "Filmrätselstöckchen". Es geht darum, anhand von Bildern einen Film zu erraten; jener, der als erster weiss, um welchen Film es sich handelt, stellt das nächste Rätsel. Weil ich vorhin beim Zeitverschwender den Film The Devil's Rejects richtig geraten habe, bin ich dran.

Miss Topisto hat den Film erraten: Spider and Rose. Sie macht um 18.00 Uhr HIER weiter.

Jetzt sind sie da ...

... die Wahlen in der Schweiz. Nun ja, beinahe. Am Sonntag stimmen wir ab. Wobei wir ein dehnbarer oder eher schrumpeliger Begriff ist:

Für die ausländischen Zappadongler unter Ihnen: Das Schweizervolk ist extrem stolz auf seine Demokratie. Wir dürfen zu allem und jedem unsere Meinung kundtun. Darum beneidet uns fast die ganze Welt. Und was tun wir Schweizer? Nichts. Mehr als der Hälfte der Schweizer und Schweizerinnen gehen Wahlen und Abstimmungen am Hut vorbei. Bei der letzten - kantonalen -Abstimmung, in der es in einer der Vorlagen um Steuererleichterungen für Familien ging, zog es gerade mal bei 22 % an die Urnen. Richtig gelesen: zweiundzwanzig Prozent. Vier Fünfteln war diese Abstimmung hundewurscht.

Nun tobt seit Monaten ein Wahlkampf ohnegleichen bei uns, mit schwarzen Schafen, Flugzeugen, die in Atomkraftwerke donnern, Geheimplänen, Intrigen und jenem anderen Beigemüse. Erwartete Wahlbeteiligung: Unter 50 Prozent. Wahrscheinlich näher bei 40 als bei 50.

Sogar die OSZE wundert sich. Siehe hier.

Das ist sie also, die vielgelobte Demokratie, die wir mit Zähnen und Klauen verteidigen.

"Ihr spinnt, Ihr Schweizer", meint Mr Doorman dazu.
Svetlana sagt nichts. Sie bastelt sich gerade Papierschiffchen aus all den nicht genutzten Wahlunterlagen.

Ihre Frau Z. hat brieflich gestimmt. Wie immer.

Frau Z.

Doug has left the building

Ich sehe mir keine Soaps an. Das Meiste, was da so produziert wird, geht mir tierisch irgendwo vorbei. Trotzdem habe ich eine Serie komplett gesehen: King of Queens. Leider ist gestern der letzte Teil der letzten Staffel gelaufen. Es war ein furioses Finale.

Was gefiel mir an dieser Serie so? Wahrscheinlich, dass sie nicht so gekünstelt rüberkommt. Doug ist ein Typ, der in jedem von uns (Männern) irgendwie drin steckt. Er versucht, mit dem geringstmöglichen Aufwand das Maximale aus seinem Leben herauszuholen. Dass ihm dabei seine Frau Carrie mehr als einmal einen Strich durch die Rechnung macht, ist normaler Ehealltag. Die Besetzung für die teilweise skurrilen Rollen ist perfekt gelungen. Erwähnen möchte ich nur Spence, den ewigen Loser. Schläft mit knapp 40 noch im Bett der Mutter, "weil sie keinen Führerschein hat". Oder Dougs Cousin Danny, der eine haarsträubende Geschäftsidee nach der anderen versemmelt.

Ich möchte mich bei den Machern der Serie bedanken für die humorvollen, sentimentalen, teils tiefgründigen Stunden der Entspannung, die sie mir ermöglicht haben.

Und jetzt habe ich keine Zeit mehr. Ich muss mir die Serie von Anfang an ansehen. Im Kinosaal.

Gruß Alex

PS: Kabel1 hat ein paar DIaloge zusammengestellt: hier

Auf der Dachterrasse oder Mr Doorman will heiraten

Mr Doorman und ich geniessen diese gewaltig schönen Herbsttage auf der Dachterrasse.

"Ich werde heiraten", sagt Mr Doorman unvermittelt.

Zum Glück haben wir genügend Vodka und Schokolade dabei. Den Vodka für Mr Doorman, die Schokolade für mich. Ich verschlucke mich vor Schreck über Mr Doormans Worte an einer (köstlichen) Praline.

"Wen denn?", frage ich.

"Diese Blonde da. Diese Frau aus dem Fernsehen. Sie wissen schon. Jene, die einen richtigen Mann will, den sie bekochen und kann und dessen fünf Kinder sie grossziehen möchte."

"Aha", antworte ich. "Sie meinen Frau Herman?"

"Ja, genau die!" Mr Doorman strahlt wie ein Honigkuchenpferd.

"Sie wissen schon, dass Sie sich da eine Mogelpackung ins Haus holen würden?", frage ich so diplomatisch wie möglich.

Mr Doorman guckt mich erstaunt an. "Wieso denn?"

"Die Frau moderiert Anlässe, arbeitete fürs Fernsehen und will auch weiter fürs Fernsehen arbeiten, zudem schreibt sie ganz viele Bücher und ist in ganz vielen Talkshows."

Ich sehe, wie es in Mr Doormans Hirn arbeitet. "Aber ...", er schüttelt verwirrt den Kopf "... wann kocht sie dann und schaut nach unseren Kinderchens und wann verwöhnt sie mich, so wie eine Frau einen Mann verwöhnen soll? - Sie wissen schon, mit mir Russisch Roulette spielen, den Vodka aus dem Eisschrank holen, meine Kalaschnikow reinigen und so."

"Tja, Mr Doorman, das weiss ich nicht. Bei ihrem ersten Kind hatte sie ein Kindermädchen. Vielleicht müssten Sie dann Svetlana mitnehmen." (Muss ich erwähnen, dass leise Hoffung in mir aufkeimt?)

"Ist nicht wahr!"

"Ist wahr."

"Dann will ich sie nicht heiraten."

Ich schnappe mir ein weiteres Pralinchen, jenes mit der Baumnuss drauf und dem Marzipan drin, während Mr Doorman die Vodkaflasche ansetzt und in wenigen Zügen leert. Die Welt ist wieder in Ordnung.

Ihre Frau Z.

Manche haben's einfach drauf

Dieses Video zeigt einen Jongleur. Sieht aus, als ob der Typ in der Schwerelosigkeit mit drei Händen arbeitet. Unglaublich.

Gruß Alex

Aller Anfang oder Gute Besserung, Mr Lightbringer

Guten Morgen Herr Lightbringer

Ich hoffe, es geht Ihnen heute besser (falls Sie das Hausrezept von Mr Doorman noch nicht umgebracht hat).

Gegen die Langeweile am Krankenbett habe ich Ihnen heute etwas ganz Spezielles mitgebracht:


Es sind Geschichten über die Schöpfung, die sogar unserem Mr Doorman gefallen würden. Nichts Religiöses. Sondern etwas absolut Witziges und Unterhaltsames, serviert in 34 Kurzgeschichten, abwechselnd erzählt von Franz Hohler und Jürg Schubiger.

Wussten Sie zum Beispiel, dass wir es einer Kiste Erbsen zu verdanken haben, dass diese unsere Welt existiert? Das ist ging ungefähr so: Gott bekam eine Gemüsekiste voller Erbsen. Er hatte keine Ahnung, woher sie kam und wer sie ihm gegeben hatte. Weil er der Sache nicht traute, liess er die Kiste erst einmal stehen. Tja, und nach sieben Tagen passierte Gewaltiges. (Was das war, müssen Sie selber nachlesen).

Wetten, dass sie auch nicht wussten, dass die ganze Welt aus einem Ei geschlüpft sein könnte?

Nun, in "Aller Anfang" bekommen Sie 38 herrliche Theorien über das Entstehen und Entwickeln unserer Welt aufgetischt. Ein wahrer Schmaus.

Mehr dazu gibt es hier: Aller Anfang

Viel Spass und gute Besserung

Ihre Frau Z.

Außer Gefecht

Ich plage mich zur Zeit mit einer Erkältung. Das ist eine Krankheit, die ohne Arzt sieben Tage, mit Arzt dagegen eine Woche dauert.

Die Hausmittelchen, die bei Erkältung helfen sollen, sind Legion. Der von Svetlana empfohlene Quarkwickel etwa: Mr. D. hat mir ausgedeutscht, den Wickel so lange am Hals zu tragen, bis er trocken ist. Jetzt werfen mir die Leute auf der Straße immer so komische Blicke zu, wenn ich spazieren gehe.

Am Besten gefiel mir Mr. Doormans Rezept: 50ml Wodka und einen Esslöffel Pfeffer gut vermischen, trinken und sofort ins Bett. Hilft zwar nicht gegen Erkältung, aber das Sodbrennen von voriger Woche war sofort wieder da.

Mr. D. war ebenfalls ganz begeistert von diesem Rezept und hat aus Solidarität die Dosis für sich selbst gleich verdoppelt, "zur Vorbeugung", wie er mir erklärte.

Gruß Alex L.

Unbedingt angucken

Mr Doorman ist wieder hier, nachdem er sich die letzten 10 Tage sämtliche Vorstellungen von "Shoot 'Em up" angesehen hat. Er wirkt leicht übernächtigt und bringt nach all der Herumballerei nicht ein vernünftiges Wort heraus ("Päng" gehört für mich in den Grenzbereich zum vernünftigen Vokabular).

Sein Tipp zu "Shoot 'Em Up": Unbedingt angucken. Hier ist der Trailer.

Meine zwei Unbedingt-Angucken-Tipps der Woche:

1. Interview mit der Autorin Henrike Heiland. Hier klicken: Interview (Ich hätte Frau Henrike beinahe eine Liebeserklärung geschickt nach diesem Interview, dachte dann aber, dass das ein wenig anbiedernd klingen würde und hab's gelassen.)

2. Den Politthriller "The State within" (Der Schattenstaat). Das lief letzte Woche Freitag- und Samstagabend auf RTL 2. Der Film war allererste Sahne, allerdings hat mich die Werbung dazwischen nudelfertig gemacht (gucken Sie einmal an zwei aufeinanderfolgenden Abenden die ewig gleichen sechs bis acht Werbespots ungefähr je 15 Mal...) . So nudelfertig, dass ich mir die extended Version DVD bestellt habe, damit ich alles an einem Stück nochmals schauen kann.
Mehr Infos zu diesem wirklich sehr guten Film der BBC gibt es hier: The State Within. Mehr Infos von der BBC: hier.

Gute Unterhaltung.

Ihre Frau Z.