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Ruhige Weihnachten

Mr Doormans Verwandtschaft ist vor zwei Tagen wie ein Heuschreckenschwarm im Zappadong-Gebäude eingefallen, hat uns alle herzhaft geherzt, gedrückt, geknuddelt und durch die Luft gewirbelt um dann zu verkünden, dass Onkel Vladimir auf eine Ölquelle gestossen ist und die Sippe deshalb ("leider, leider, Frau Zappadong") dieses Jahr in St. Moritz Weihnachten und Neujahr feiert. Ich habe höflichkeitshalber ein paar wenige Tränen verdrückt und dann das Abschiedsprozedere (das gleich verlief wie das Ankunftsprozdere) über mich ergehen lassen. Jetzt habe ich ein paar blaue Flecken und äusserst gute Laune.

Ich werde heute das bescheidene Rottännchen schmücken, das Mr Doorman und ich in einer Nacht- und Nebelaktion im nahen Wald gerodet haben (Sie erinnern sich vielleicht: unser wunderprächtiger Baum ist in einem Freudenfeuer aufgegangen). Und dann gönnt sich die Zappadongfamilie einen geruhsamen Abend - wohl den ersten Weihnachtsabend in JAHREN, der nicht im Panikraum enden wird.

Ihnen allen wünsche ich ein geruhsames Fest. Tragen Sie sich Sorge.

Ihre

Frau Zappadong

Neulich an der Supermarktkasse oder wie wir Konsumenten zum Verblöden gebracht werden, Teil II

Kürzlich standen Mr Doorman und ich an der Supermarktkasse. Wir hatten unser Wägelchen prall gefüllt mit nützen und unnützen Dingen des täglichen Lebens und standen vor der logistischen Herausforderung, diese Dinge in zwei Haufen zu sortieren, weil ein Teil davon für geschäftliche Zwecke bestimmt war und wir dafür eine separate Quittung brauchten. Nun, wir meisterten die Aufgabe recht gut und auch innerhalb einer akzeptablen Frist. Schön gebüschelt und in zwei sichtbar getrennte Berge schob sich die Ware auf dem schwarzen Band Richtung Kassiererin.

Die nette Frau an der Kasse scannte die Preise der ersten Ladung ein und noch bevor die nette Dame sehr nett fragen konnte, schob ich ihr die Kundenkarte hin. (Anmerkung von Frau Zappadong: Ich habe die Kundenkarte einzig und alleine zu dem Zweck, mir nicht JEDES MAL beim Einkaufen die Frage anzuhören "Haben Sie eine Kundenkarte?")

Die Frage nach der Kundenkarte hatte ich zwar elegant umschifft, aber schon drohte die nächste: "Sammeln Sie unsere Märkli?" (Anmerkung von Frau Zappadong: Diese Frage lässt sich leider nicht durch Entgegenstrecken irgendwelcher Karten oder "Märklis" vermeiden.)
"Nein", quetschte ich so freundlich wie möglich hervor.
"Darf ich Ihnen das Büechli mit den Benzinverbilligungsgutscheinen geben?"
"Nein, danke", sagte ich freundlich und bezahlte.

Das Prozedere wiederholte sich für den zweiten Berg an Gütern, die Mr Doorman und ich aufs Band gestapelt hatten:
Kundenkarte hinhalten bevor die unvermeindliche Frage kam. "Haben Sie eine K.... (ach, ich denke, Sie wissen mittlerweile, wie die Frage geht).
"Sammeln Sie unsere Märkli?"
"Nein danke, immer noch nicht."
"Möchten Sie das Büechli mit den Benzing..."
"Nein, danke, auch immer noch nicht."

Mr Doorman stand die ganze Zeit schweigend neben mir. Er schwieg, bis wir auf dem Parkplatz standen, dann platzte er heraus: "Frau Zappadong, wie schaffen Sie es, regelmässig einkaufen zu gehen und gleichzeitig geistig gesund zu bleiben?"
"Mr Doorman, wenn Sie es niemandem weitererzählen, verrate ich Ihnen ein Geheimnis", sagte ich.
"Ich werde schweigen wie ein Grab", versicherte Mr Doorman mit todernster Miene.
"Erinnern Sie sich an den Kongress, den ich vor zwei Monaten besucht habe? Das war kein Kongress. Ich war in einer Klinik. Bei Gehirnklempnern."
"Oh", flüsterte Mr Doorman. "Ich verstehe." Und er sah wirklich aus, als ob er verstanden hätte. "Und, hat's geholfen?", wollte er wissen.
"Nein." Mehr gab es nicht zu sagen. Ach doch ... da ist noch eine Neuerung, die es zu erwähnen gibt.

"Wir werden schon bald alle Produkte selber einscannen dürfen", sagte ich.
"Cool", meinte Mr Doorman, der schon immer ein Faible für Technik hatte. Ich konnte sehen, wie es in seinem Gehirn ratterte. "Und weshalb dürfen wir das?", wollte er schliesslich wissen.
"Damit das Prozedere an der Kasse schneller geht."

Sie werden verstehen, dass Mr Doorman und ich danach einen heben gingen. Oder zwei. So genau erinnere ich mich nicht mehr. Ich weiss nur, dass wir irgendwann im Laufe unseres Gelages die Kundenkarte zerbrachen. Und deshalb darf ich mir seit neustem auch die wunderbarste aller Fragen anhören.

"Haben Sie eine Kundenkarte?"

Voralpine Kleinstadtfrau

Ach, wie ich diesen Begriff liebe: Voralpine Kleinstadtfrau.

Dabei kenne ich ihn erst seit heute Morgen. Peter Rothenbühler, ein - belesener und weltgewandter - Kolumnenschreiber aus der Grossstadt Zürich (ja, das ist dort, wo alle Leute chick sind und cool und gut angezogen und gut frisiert, weshalb Mr Doorman dort unbedingt mal hin will) hat ihn heute geprägt. Leider nicht für mich, sondern für unsere neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

Ihre Frisur ist ihm (dem klugen Kolumnenschreiber) zu hinterwäldlerisch. Eben zu sehr Frisur einer voralpinen Kleinstadtfrau. Worauf ich sofort in den Spiegel geguckt und erkannt habe: Ich bin eine voralpine Kleinstadtfrau.

Nächsten Dienstag gehe ich in die Grossstadt Zürich. Ich fürchte, ich werde eine Mütze tragen müssen. Oder Mr Doorman mitnehmen. Mit so einem Mannsbild an meiner Seite wird die Grossstadtmeute denken, ich sei ein Hollywoodstar und meine Frisur der letzte Schrei. Stellen Sie sich vor: Plötzlich trägt tout Zürich eine voralpine Kleinstadtfrauenfrisur.

Ihre voralpine Kleinstadtfrau

Zappadong

Das Zitat des Tages ...

... stammt vom abgewählten Bundesrat Christoph Blocher. Er will weiterhin in der Politik bleiben und mit seinen wackeren Mannen und Frauen von der SVP Opposition machen, bis die Schweizer Erde bebt. Sein Credo:

Ich vertrete nicht das Gedankengut der Partei – ich sorge dafür, dass die Partei mein Gedankengut vertritt.

Mr Doorman stand neben mir, als die denkwürdigen Sätze fielen. Er zupfte mich am Ärmel, schaute mir ernsthaft in die Augen und fragte: "Der Mann ist nicht etwa verwandt mit Mr Putin?"

Ihre Frau Z.

Der Baum, Teil II: Der Baum brennt

Die schlechte Nachricht vorweg: Unser wunderschöner Baum brennt.

Die gute Nachricht: Der Grund dafür ist ein sehr, sehr guter.

Angezündet haben den Baum Mr Doorman und ich. Nur das beste war gut genug für ein Freudenfeuer erster Klasse. Und hiermit sei verkündet:

Wir feiern den Rauswurf des Oberhirten der Schafherde (sprich SVP) aus der Regierung. Herr Blocher, polternder Politiker von Gottes Gnaden, seiner Ansicht nach einzig wahrer Vertreter des Schweizer Volkes, ist nicht mehr Bundesrat. Er wurde A-B-G-E-W-Ä-H-L-T.

An seine Stelle hat das Parlament Frau Widmer-Schlumpf gewählt, eine Politikerin derselben SVP, die aber von einem anderen Kaliber ist: konsensfähig, kompetent, integrierend.

Wie Sie sich denken können, hat die Sache einen Haken: Frau Widmer-Schlumpf müsste die Wahl annehmen. Sie hat sich Bedenkzeit erbeten. Und so lange sie nachdenkt, schieben Mr Doorman und ich Holz nach; auf dass das Feuer nicht ausgehen solle (seien wir ehrlich: um die Möbel aus dem Aufenthaltsraum ist es nicht schade). Wir wollen aufmunternde Rauchsignale senden an Frau Widmer-Schlumpf: Halten Sie durch. Geben Sie dem Druck Ihrer Partei nicht nach! Sagen Sie ja! Uns zuliebe!

Das ist gar nicht so einfach: Während Frau Widmer-Schlumpf noch überlegt, verkündet die Parteileitung schon mal, dass sie auf das Amt verzichten wird - und Herr Blocher zu einem zweiten Wahlgang antritt. Was ihr blühen könnte, wenn sie die Wahl annimmt, hat ihr Parteikollege Samuel Schmid schon erfahren müssen. Er wurde aus der SVP Fraktion herausgeworfen, sprich, er ist ein Bundesrat ohne Parlamentsfraktion. Tja, die Sitten sind rau im SVP-Land.

Was immer jetzt auch noch geschieht: Es wird bestimmt nicht langweilig. Und wir müssen einen neuen Baum organisieren (keine Bange, der Schmuck hing noch nicht dran).

PS: Das Musikstück, dass wir für Herrn Blochers Besuch eingeplant hatten, fällt leider aus. Das wird Mr Lightbringer über den Verlust des Baumes hinwegtrösten.

Frau Zappadong

Der Baum

"HALT!!", brüllt Mr. Doorman vom Rücksitz. Panikartig trete ich mit beiden Füßen auf die Bremse. Der Wagen schleudert kurz, Frau Zappadong hängt mit dem Gesicht an der Windschutzscheibe und Svetlana verschüttet etwas von dem Wodka, den sie sich gerade genehmigen wollte. Hinter mir ertönt ein schrilles Konzert aus mehr oder weniger gut gestimmten Signalhörnern und ich sehe Fäuste aus einigen Autofenstern ragen.

Eine kurze Schimpfkanonade und ein paar böse Blicke später, ich murmle noch "Tschuldigung, scheiß Automatik...", deutet Mr. Doorman aus dem Seitenfenster.

"Da! Der wäre doch IDEAL!" Seine Begeisterung kennt kaum noch Grenzen, als er auf den städtischen Weihnachtsbaum zeigt, der gerade von ein paar Leuten in orange-weiß-gestreiften Jacken aufgestellt wird.

Svetlana nickt zustimmend und brabbelt sinnverwirrend los, dabei wild mit den Händen herumfuchtelnd. Frau Z. sieht Mr. Doorman an, als ob dieser gerade seine Gehirnspender-Karte ausgefüllt hätte.

Ich muss einschreiten, bevor im Wagen Handgreiflichkeiten ausbrechen. "Mr. Doorman, wir sind hier in der Schweiz. Hier kauft man Weihnachtsbäume."

Jetzt sieht Mr. Doorman mich an, als ob er mir bei vollem Bewußtsein gleich eine Lobotomie zukommen lassen wollte.

"Kaufen? Wozu? Es stehen doch genügend Bäume herum!"

"Ja, schon, aber hier gehören die Bäume immer jemandem, und dem müssen wir die eben abkaufen." Ich sehe mir den Baum noch mal an. "Außerdem ist der doch viel zu groß..."

"Aber von dem da drüben brauchen wir doch nur die Spitze, das würde doch gar nicht..." Mr. Doorman sieht noch traurig dem Baum nach, während ich den Verkehrsstau wieder auflöse, den ich selbst verursacht habe.

Ich sehe ein blau-gelbes Schild vor mir auftauchen. "Da vorne ist ein Baumarkt, dort holen wir den Baum."

"Im BAUmarkt? Müssen wir den dann auch noch selber zusammen bauen oder was?" Konsterniert zieht Mr. D. die Augenbrauen zusammen. Frau Zappadong verdreht kurz die Augen nach oben. Allerdings bemerke ich auch, dass sie sehr unternehmungslustig aussieht.

In der Weihnachtsbaum-Abteilung empfängt uns eine Wand aus Nadeln, weißen Netzschläuchen und gelben Laschen, die an die Bäume angetackert sind. Sonderangebote springen uns an.

Frau Z. schiebt uns aus der preisgünstigen Fichten-Abteilung in die Luxus-Blautannen-Sektion. Gefühlt an die hundert Bäume werden als "zu klein", "zu krumm", "zu wenig Äste", "schauen sie sich doch mal an, wie der unten rum aussieht, kommt nicht in Frage" und "Was? Aus Rumänien? Die wurden sicher nicht artgerecht gehalten!" abgelehnt. Svetlana und Mr. D. sind auch keine große Hilfe, weil sich die beiden bei jedem einzelnen Baum auf Kauderwelsisch lautstark und gestenreich streiten. Meine Füße beginnen zu schmerzen.

Ich sehe mich schon den ganzen Tag in verschiedenen Märkten praktisch identische Bäume aussondern, und Plastikbäume erscheinen mir bald als eine begehrenswerte Alternative, als Frau Z.'s Augen plötzlich aufleuchten. Sie stürzt auf ein riesiges Exemplar von Baum zu, zerrt ihn vom Zaun weg, versucht, ihn mit den Händen festzuhalten und dabei auch noch zu betrachten. Mr. D. kommt ihr zu Hilfe, hält den Baum, Frau Z. tritt zurück und betrachtet stolz die Beute. Der Baum steht dem der Stadtverwaltung an Größe kaum nach. Er ist satt dunkelgrün, perfekt gebaut und wunderbar. Und mindestens drei Meter groß. Frau Z. sieht triumphierend zu mir rüber, und mir wird klar, dass Einwände gegen dieses Monstrum mein Ableben erheblich beschleunigen könnten.

Ja, das ist er. Wir haben den Baum gefunden.

Gruß Alex L.

Jagdverhalten

Irgendwas fehlt. Ich bin auf meinem Rundgang durch das Zappadong-Gebäude und mein Unterbewusstsein will ständig mit einer dringenden Meldung hervorpreschen, kommt aber an der Vernunft-Schranke nicht vorbei. Was ist es nur?

Mr. Doorman steht am Fenster und sieht wehmütig in den Zappadong-Garten hinaus.
"Hallo, Mr. Doorman!", rufe ich ihm zu. Er schaut sich um, wirft mir einen traurigen, ja fast gequälten Blick zu, nickt nur und dreht sich wieder zum Fenster.

Ich gehe zu ihm rüber und schaue ebenfalls aus dem Fenster. Der Garten liegt davor, schneebedeckt, ruhig, friedlich. Eigentlich kein Grund, gleich eine größere Depression vor sich her zu schieben.

"Was macht Ihnen zu schaffen?", frage ich ihn.
Er seufzt, ohne den Blick vom Fenster abzuwenden. Er öffnet den Mund, schließt ihn gleich wieder. Er senkt den Blick.

"Wissen Sie...", beginnt er und stockt dann wieder. So hab ich ihn noch nie erlebt. Ich sehe ihn ermutigend an und warte darauf, dass er seine Krise überwindet.

Nochmal dreht er sich zum Fenster. "Früher...". Er zwinkert. "Wir haben immer zusammen - wissen Sie, wir waren eine ziemlich große Familie - und da war um uns herum..."

Ich habe keine Ahnung, was das Gefasel soll. Aber wenigstens redet er jetzt. Irgendwann wird das Ganze schon einen Sinn ergeben. Ich nicke, als ob ich die Weisheit morgens mit den Haferflocken in mich hineingeschaufelt hätte. Mein Unterbewußtsein klopft wieder an. Ich weise es darauf hin, dass es sich gefälligst etwas gedulden soll.

Mr. Doorman holt Luft. "Als ich noch ein Kind war,..." fängt er an, und ich stelle mir unwillkürlich vor, wie ein 190 cm großer Wandschrank als Kind aussah. Wie ein Nachttischkästchen? "Als ich noch ein Kind war, sind wir um die Zeit, also meine ganze Familie, wir sind losgezogen, in den Wald um unseren Bauernhof herum." Er schaut mich erwartungsvoll an. Aha. Ja, sehr informativ. Meiner Miene entnimmt er wohl, dass eine genauere Spezifizierung durchaus angebracht wäre.

"Wir haben uns einen Weihnachtsbaum gesucht."

Genau. Das ist es. Das hat mir schon die ganze Zeit gefehlt. Ein Baum! Wie konnte ich den nur vergessen. Mein Unterbewusstsein schickt mir einen hämischen Impuls, weil es das ja schon dauernd gesagt hat, ich aber nicht hingehört habe.

Mr. Doorman hat also Heimweh. Da muss es doch was geben. Svetlana kommt durch die Halle geschlurft. Mit dem Besen in der Hand verteilt sie den Staub in der Lobby neu. Mir kommt da eine Idee.

"Mr. Doorman, was halten Sie davon", sage ich zu ihm mit verschwörerischem Blick, "wenn wir zusammen losziehen und in den Märkten hier in der Umgebung einen Baum aussuchen?"

Sein Blick wird etwas lebhafter. "Können wir Frau Zappadong und Svetje auch mitnehmen?"

OK, also alles ab in den Transporter. Die Zappadong-Meute ist auf Baumjagd.

Gruß Alex L.

Wenn die Post von der Katze gebracht wird oder wie wir Konsumenten zum Verblöden gebracht werden Teil 1

"FRAU ZA-PPA-DOOOOONG!!!"

Wenn Mr Doorman so brüllt, dann geht entweder gleich die Welt unter oder die Wäsche hat sich verfärbt. Weil ich nicht wusste, welches von beiden Unglücken uns ereilt hatte, raste ich die Treppe hinunter und krallte mich mit ungesund hohem Puls an der Ständerlampe neben der Reception fest.

"SEIT WANN BRINGT BEI UNS DIE KATZE DIE POST?" Angewidert streckte mir Mr Doorman eine Art Zeitung hin.

Cat Express stand da drauf. Und tatsächlich. Der Leitartikel lautete: Warum selbstbewusste Schweizer Katzen jetzt plötzlich die Zeitung bringen.

Nun brüllte auch ich: "WAS SOLL DER SCH....?"

Konsterniert starrten Mr Doorman und ich auf das Printprodukt (in dem sich übrigens zwei Müsterchen mit Katzenfutter befanden). Dann dämmerte es mir. Herr Zappadong hatte kürzlich zweimal bei Sonderangeboten in einer unserer zwei Monopol-Supermarktketten kräftig beim Katzenfutter zugelangt. Und weil diese eine Kette mit ihrer Kundenkarte* alles erfasst, was gekauft wird, sind wir ins Lager der Katzenfreunde eingeteilt worden.

Katzenfreunde sind wir in der Tat - Herr Zappadong und ich (Mr Doorman hat's wie anno dazumal der Ausserirdische ALF: er würde Katzen lieber essen). Das heisst aber noch lange nicht, dass unser IQ über Nacht auf 27.5 gefallen ist.

Dass die Katze die Zeitung bringt, ist nur eine der vielen auffälligen Verhaltensänderunden, die Schweizer Katzenbesitzer seit einigen Tagen an ihren schnurrenden Helden feststellen ... steht da. Natürlich ist das Futter schuld, von dem übrigens ein Müsterchen beiliegt, aber das sagte ich glaub schon, oder nicht .... (Himmel, der IQ sinkt im Sturzflug).

Nun, unser Katze ist dumm wie die Nacht und genau deshalb lieben wir sie. Sie bringt keine Zeitung, sie macht kein Männchen und sie bellt auch nicht. Das soll so bleiben. Darum bekommt sie auch das Futter nicht.

Mr Doorman, wollen Sie vielleicht .... äh ....

* Kundenkarte: Mehr zu diesem Thema in Teil zwei, drei und vier der Verblödungsserie (falls mein Hirn bis zum Ende der Serie nicht einfach nur noch Matsch ist)