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Du bist, was du isst!

Als ich diesen Satz neulich zu meiner Tochter sagte, bekam sie glänzende Augen und rief begeistert "Ich bin 'ne Pizza!".

Zum Thema Essen bin ich über folgenden Artikel gestolpert: China-Fisch

China hat ein Problem mit dem Chau Hu, einem See zur Trinkwassergewinnung. In diesen See werden ungeklärte Abwässer und Industrieabfälle hunderter Fabriken eingeleitet. Dadurch sank die Wasserqualität auf ein Maß, das selbst für chinesische Verhältnisse nicht mehr tragbar ist.

Jetzt wurden Karpfen eingesetzt, die die mit Pestiziden und Schwermetallen verseuchten Algen in dem See fressen und ihn so reinigen sollen. Jeder der Fische wird geschätzte fünfzig Kilo dieses Grünzeugs fressen, bevor er ausgewachsen ist. Was macht man dann mit diesem Fisch? Als Sondermüll entsorgen? Verbrennen? Eingraben? Nein. Diese Fische werden dann auf dem weltweiten Markt verkauft!

Egal, für wie widerstandsfähig Sie sich halten: Fisch aus China würde ich eher nicht empfehlen.

Gruß Alex L.

9 Kommentare:

Zappadong said...

So, und jetzt ist mir schlecht ... Gerade, als es mir wieder besser ging. Sie verstehen es wirklich, das Richtige im Falschen Moment zu sagen, Herr Lightbringer.

Schön, dass Sie den Weg durch die Drehtür gefunden haben.

Ugugu said...

Zum Glück wurde dieser Charakter-Fisch bereits im Mittelalter von Mönchen aus China entführt. Auf die Herkunftsdeklaration werde ich in Zukunft aber trotzdem auch wieder ein bisschen besser achten.

Alex Lightbringer said...

Ich bin untröstlich, wenn ich Unpässlichkeiten verursacht haben sollte.

Hier, nehmen Sie ein paar Bullrichsalz-Tabletten, ein kleines Aufstoßen und schon wirds besser ;)

Gruß Alex L.

Thinkabout said...

Wenn der Fisch nicht exportiert werden kann, findet er ja vielleicht in Tibet Abnahme...
Sorry, Frau Zappadong, wollte und will Ihnen nicht auch noch ans Gemüt, aber ich bin im Moment gerade ein bisschen schlecht drauf, und jetzt müssen Sie herhalten, und der Herr Lightbringer halt auch.
Vielleicht sollten wir alle versuchen, mehr Lichtbringer zu sein, kommt mir da in den Sinn:
Nicht nur den Dreck erhellen, sondern das wirklich Positive strahlen lassen.
Ich weiss, ich weiss. Wir wollen ja nicht nur alle paar Wochen mal bloggen.
Frau Zappadong: Bitte sogleich weitere Lesungen in Schulklassen organisieren. Das hilft!

Anonymous said...

Sehr geehrte Frau Zappadong,

mir ist schlecht.

Vielleicht liegt es an China? (nicht wegen des Fischs, sondern wegen all den anderen Schweinereien, die da gerade so laufen)

Oder daran, dass Sankt Gallen freudejauchzend die SVP gewählt hat?

Oder könnte es auch daran liegen, dass ein Zweite-Weltkrieg-Flieger beteuert hat, dass er selbstverständlich niemals das feindliche Flugzeug abgeschossen hätte, wenn er gewusst hätte, dass es von Antoine de Saint-Exupéry geflogen wurde? (sie oder mich hätte er wohl leichten Herzens vom Himmel geholt)

Darf ich ihren Panikraum benutzen???

Hochachtungsvoll

Ihr

Rösli von Deralp

Zappadong said...

Frau Rösli

Mir ist auch schlecht. Ich wohne mitten im SVP Land und fühle mich umzingelt (Sie sollten die Leserbriefe in meiner Lokalzeitung sehen).

Aber (frei nach Dido): THERE WILL BE NO WHITE FLAG ON THE ZAPPADONG ROOF. NEVER!

Und Mr Doorman baut gerade irgend so einen modernen Schnickschnack in unsere Drehtür, der SVP-Nasen als solche erkennt und dann eine Blockade auslöst. So nach dem Motto: Dies ist ein SVP-freies Gebäude.

Asylgesuche für Zappadongland richten Sie bitte an Mr Doorman.

Frustrierte Grüsse

Frau Zappadong

Zappadong said...

PS an Frau Rösli

Bitte entschuldigen Sie - ich bin leicht derrangiert heute Morgen. Selbstverständlich dürfen Sie den Panikraum benützen. Schokolade sollte geliefert werden, aber ich denke, wir sollten uns langsam um eine gesunde Ernährung im Panikraum kümmern - es könnte sein, dass wir uns langfristig darin aufhalten müssen.

Alex Lightbringer said...

Ich habe 20 Tafeln Erdbeerschokolade bestellt. Man muss ja auf die Vitamine schauen.

Alex L.

Zappadong said...

Herr Lightbringer, Sie sind ein Schatz.