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Frau Zappadong ist krank

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Ich hasse das. Die Nase trieft, die Augenlider sind schwer wie Blei, der Körper fühlt sich an, als sei eine Horde Sumoringer darüber hinweggetrampelt.

Vielleicht sollte ich zur Kur. Nach Bora Bora. Oder Hintertimbuktu. Zur Not täte es auch die Alp von Frau Rösli. Im allerschlimmsten Fall der Kinosaal. Aber nur, wenn keine Sportübertragung läuft.

Sollten die Sumoringer bei Ihnen vorbeikommen: Behalten Sie sie. Bei mir waren sie schon.

Ihre Frau Zappadong

8 Kommentare:

Anonymous said...

BEWEGUNG UNTERHALB DER GRENZEN !!!

Die Gruppe Edvard Kunzt bildet den Fokus für die Erörterung einer künstlerischen Praxis, die heute in herausragender Weise tauglich scheint, die Diskussion um die gesamtgesellschaftliche Entwicklung einer kontrovers bewerteten 'immateriellen Arbeit' im Anschluß an die neue kapitalistische Symbol-Ökonomie einerseits, die Theorien u. a. von Edvard Kunzt andererseits um wesentliche Akzente zu bereichern und das darin wirkende Kategoriensystem zu problematisieren und weiterzuentwickeln.
Diskutiert wird das Potential einer künstlerischen Praxis, die eigenständige radikale Handlungsformen und damit eine gesellschaftlich relevante Durcharbeitung des Verhältnisses von Gesellschaftsentwicklung und Kommunikation ermöglicht. Solche künstlerische Praxis eines konfusionistischen Handelns, das nicht im System der Künste sich erschöpft, sondern an Grenzen, im Unscharfen und unterhalb der nivellierenden Formatierungen operiert, enthält eine brisante Kritik an den gerade in einer verborgenen Tiefe immer noch wirksamen mythologischen Überresten eines emphatischen Subjektbegriffs, wie er auf dem Territorium der Kapitalismuskritik - wenn auch stetig modifiziert - bis heute überlebt hat. Das Problem, wie Kunst durch ihr System und ihre Institutionen als Anerkennung dessen erzeugt wird, was sie trägt in permanentem Selbstzuspruch, ist sekundär und demnach in üblicher Mechanik und ohne Erregung vorauszusetzen. Die entscheidende Frage von Gruppe Edvard Kunzt ist demnach, wie die Intervention in Scheinräumen zwischen operativen Faktoren innerhalb der Kartographien politisch wirksam sind, und nicht, wieweit Kunst in direkter Hinsicht politisch wirken kann. Kunst als Handlung operiert nicht in einem autarken Feld, sondern dem der Gesellschaft, ihrer Medien und Institutionen, Dispositive und Praktiken. Kunst wird im folgenden verstanden als Dekonstruktion von Handlungen, die sich verschiedener Strategien bedienen, nicht zuletzt solcher, die sich dem Umbau der virtuellen Maschinerien, des Netzes und der Verbindung von Ort und Dislokation, der stetig wechselnden Beziehung zwischen virtuellen und realen Räumen widmen. Es ist evident, daß die Organisation der Wissenspriviliegien - und vor allem ihre Konkretisierung in Gestalt einer Regulierung des restriktiven Zugangs zu zentralen (digitalen) Wissensdateien - ein Muster für systemische Produktivität entschieden geworden ist und zunehmend noch weiter werden wird.

Stopp der bloß formalen Ausfransung der Künste und Regressionen auf Gesamtkunstwerkserlösungen !!!!
Es lebe die illusionierende Kritik an der Selbstverblendung des kontrollierenden Subjekts !!!!!
Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

Gruppe Edvard Kunzt
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http://www.myspace.com/gruppeedvardkunzt
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Zappadong said...

Mein Gehirn ist zu aufgeweicht für so viel Theorie. Versuchen Sie es bitte später wieder.

Frau Zappadong

Alex Lightbringer said...

Gute Besserung. Ich verordne ein paar Aspirin. Die helfen mir immer (wenn auch nur ein paar Stunden).

Alex L.

Thinkabout said...

Ach je, das tut mir Leid. Immerhin virtuell kommen Sie noch lebendig rüber!

Zappadong said...

@ thinkabout: Nun ja, ich bin ja auch noch nicht tot :-)

Obwohl: Gestern Nacht musste Mr Doorman eine Horde kleiner grüner Erkältungsmonster abwehren, die mir die Zähne spalten wollten, in meinem rechten Nasenloch hämmerten, die Augenlider zunähen wollten und sich dann auf den Weg in meine Ohren machten. Genau das war der Moment, wo ich zu schreien begann. Mr Doorman stürmte mit der Fliegenklatsche ins Schlafzimmer, zielte .... und dann wurde es dunkel.

Am Morgen waren die grünen Kerle weg, dafür stand so ein fürchterlicher, braungewandeter Kerl an meinem Bettende und sagte: "Ich bin dein Husten. Wo ist hier die Toilette."

GRMPFXCHTSCH

Frau Zappadong

M.M. said...

Also im Unterschied zu den Frauen, liegen ja Männer auch bei einer leichten Grippe gleich im Sterben. ;)

Anonymous said...

Sehr geehrte Frau Zappadong,

ich habe gerade meinen Adler mit einem Päckchen Kräutertee losgeschickt. Der hilft gegen den Husten.
Wegen der Erkältung sollten Sie sich grob gehackte Zwiebeln unter die Fusssohlen binden, das macht den Kopf schön frei (Nur alte Socken verwenden, wegen der Flecken und des Geruchs)

Gute Besserung!

Hochachtungsvoll

Ihr Rösli von Deralp

Zappadong said...

Frau Rösli, der Adler ist angekommen. Der Kräutertee stinkt GEWALTIG, aber ich werde ihn trinken - versprochen.

m.m., also im Moment wäre ich gerade gerne ein Mann und würde nichts lieber tun, als mich zum Sterben hinzulegen oder mindestens in ein temporäres Koma zu fallen (dieser Scheisskerl von Husten schüttelt mich durch wie ein Hochleistungsmixer).

Herr Lightbringer, die Aspirin nützen nicht ... HILFE! Kann es sein, dass zu viel Vodka abwehrresistent macht gegen chemische Käulen? Hat jemand dazu eine Doktorarbeit gelesen? Noch wichtiger: Hat jemand eine Zusammenfassung dieser Doktorarbeit auf ein simples JA oder NEIN?

Und muss ich mir jetzt wirklich Zwiebeln an die Fusssohlen kleben?

Mr Doorman, holen Sie Ihre Knarre und erschiessen Sie den Husten. Mit der Erkältung alleine komme ich dann schon klar.

Ach, ja. Noch was. Könnte bitte jemand den Revoluzzern von Edvart Kunzt sagen, dass ihre Texte Kopfweh machen? Danke.

Frau Zappadong