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Gefunden auf dem Schrottplatz der Berufe (Teil 3 einer losen Serie)

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Heute bin ich bei Thinkabout wieder einmal über einen Beruf gestolpert, den ich Ihnen gerne vorstellen möchte. D. h. eigentlich handelt es sich weniger um einen Beruf als um einen Titel.

Es geht um nichts weniger als den Evangelisten. Und wenn Sie jetzt denken, ich hätte eine Schraube locker, dieser Beruf exisitiere seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten, muss ich Sie erst einmal darüber aufklären, dass ich nicht jene Evangelisten meine, die die Worte des Herrn verkünden, sondern die modernen Evangelisten im Internet. Da gibt es:

Die Online-Evangelisten (Christoph Lüscher und Oliver Reichenstein)
Den Internet-Evangelisten (Rupert Murdoch)
Den Technical-Evangelisten (Robert Scoble)
Den Community-Evangelisten (Craig Cmehil)
Den Chief Internet Evangelisten (Vint Cerf)

... und wahrscheinlich noch eine ganze Menge mehr. Die oben aufgeführte Liste habe ich in fünf Minuten erstellt - gar nicht auszudenken, wie lange sie geworden wäre, wenn ich mir mehr Mühe gemacht hätte.

Nun, mir war nicht bewusst, was für ein gläubiges Völklein die Internet-Gemeinde ist. Aber man ist ja lernfähig, nicht wahr? In diesem Sinne beste Grüsse von Ihrer

Zappadong-Evangelistin

3 Kommentare:

giorgio girardet said...

Liebe Frau Zappadong: habe mich eben gerade auf medienlese.com im uns beiden bekannten Thread wortreich geäussert. Eitles Gockelzeug: Sie schaffen es wieder mit ein paar Links, den ganzen Blödsinn darzustellen: Mutterwitz vom Feinsten ;-).
uertner (aka Giorgio Girardet)

flashfrog said...

Ist doch prima, wenn alte Berufe wiederbelebt werden. Missionar, Kreuzritter und Grossinquisitor wären sicherlich auch lohnende Geschäftsfelder...

Thinkabout said...

Beruf?
Berufung, bitte.
So viel Ehre muss sein.
Ich muss es wissen, denn der Herr Erst-Kommentierer hat in mir sogar schon mal den Messias vermutet...
Aber eben, man muss die Menschen immer in deren eigener Sprache ansprechen.