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Politgeschichten aus Zappadong-Hausen, Teil 2 - einziger Kandidat und doch nicht gewählt

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Auch die Gemeinde nordwestlich von Zappadong-Hausen scheint nicht zufrieden gewesen zu sein mit ihrem Präsidenten. Mit welchen Adjektiven er für sich geworben hat, entzieht sich meiner Kenntnisse (diese Gemeinde liegt in einem landschaftlich einmaligen Gebiet, politisch gehört sie zu jenen Gefielden, die mir - leicht untertrieben ausgedrückt - ziemlich unheimlich sind). Wie auch immer.

Bei der Wahl erhielt der amtierende Präsident und gleichzeitig einzige Bewerber um das Amt 130 Stimmen. Von 320. Und damit schaffte er das absolute Mehr nicht. Abgewählt. Die Lokalzeitung hat dafür eine entsprechende Schlagzeile auf der Frontseite: Politisches Erdbeben in W.

Dieses politische Erdbeben hat nicht nur den Gemeindepräsidenten aus dem Rathaus gefegt. Nicht viel besser ging es den bisherigen Gemeinderäten. Auch sie wurden allesamt abgewählt. Wenigstens gab es da weitere Bewerber um das Amt, und zwei davon haben die Wahlhürde sogar im ersten Durchgang geschafft. Der Rest muss in einen zweiten Wahlgang. Ob der klar nicht gewählte bisherige Präsident noch einmal antreten will, lässt er offen.

Sollte der im ersten Wahlgang Nichtgewählte zum zweiten nicht mehr antreten, müsste die Gemeinde bis zum 30. November einen neuen Kandidaten / eine neue Kandidatin finden. Vielleicht hat ja irgendjemand von Ihnen Interesse an diesem Posten. Mich müssen Sie nicht angucken.

Ihre Frau Zappadong

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