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Ja, was denn nun?

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Da wohne ich wegen eines Typen seit zwei Wochen auf einem Zeltplatz, hechle Schaufeln und Sponsoren für Luxuszelte nach - ja, überlege gar, Diktatorin zu werden ...

... und dann finde ich das da, ein nettes Textchen über nette Leute, die nette Blogs lesen. Und danach das da:

"Auch in der Blogosphäre, der Welt der Blogs, bilden sich einige bedeutende Stimmen heraus. Interessant sind Blogs dann, wenn nicht der Schreiber und sein höchstwahrscheinlich durchschnittliches Leben im Zentrum stehen, sondern Neuigkeiten und Meinungen zu einem bestimmten Thema: Wenn der Blog nicht ein Online-Tagebuch ist, sondern ein Online-Medium."*

STOP. Sage ich mir. Und lese nocheinmal dieses hier.

Dann hole ich meine Brille und lese noch einmal alle drei Texte. Ganz langsam. Nützt aber nichts. Denn ich verstehe trotzdem nichts mehr. Weil: Alle Texte hat derselbe Typ geschrieben.

Da gibt es nur noch eins zu sagen: Die Welt ist ein wirklich irrer Platz.

* Verfasst von David Bauer, der mit seinen Blogger Bashing Artikeln für ziemlichen Wirbel gesorgt hat

5 Kommentare:

Zappadong said...

Test

(Tschuldigung ... muss mal schnell was nachgucken)

Zappadong said...

Noch ein Test:

www.blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.wordpress.com

www.thinkabout.ch

http://www.bruderbernhard.ch/latriperie/

http://henusodeblog.blogspot.com/

Bruder Bernhard said...

wenn ich jetzt bösartig wäre, würde ich sagen, es spricht ein ziemlicher Dünkel aus der Abqualifierung "der Schreiber und sein höchstwahrscheinlich durchschnittliches Leben" - aber das denke ich jetzt nur laut vor mich hin und sage statt dessen: Seit x Jahren beweist "Das Magazin", dass "Ein Tag im Leben von" der absolute Renner ist. Alles Berichte aus dem nach Bauerscher Auffassung "höchstwahrscheinlich durchschnittlichen Leben".

Thinkabout said...

Der Mensch darf seine Meinung ändern. Wenn er sich auch schon zuvor bewusst war, dass er die Weisheit nicht (als einziger notabene) mit dem grossen Schöpflöffel geschlürft hat.

Führt er sich wie ein stänkernder Besserwissi auf, so muss er sich halt eben auch einiges anhören. Schön finde ich, wie der persönliche Hintergrund eines ganz normalen uninteressanten Lebens die Motivation zu den Texten mit beeinflusst: Vom Musikblogschreiber zum Multimedia-Print-Redaktor...

Zappadong said...

Mir war der Musikblogger lieber :-)

Da ich heute aber sehr milde gestimmt bin (Schuld ist thinkabout mit diesem Text:

http://thinkabout.ch/article/zwei-leben-im-spaeten-herbst )

behaupte ich jetzt einmal: In welche Richtung man seine Meinung ändert hängt vom seinem Umfeld und seinen persönlichen Erfahrungen ab. Es ist ein bisschen wie auf dem Pausenhof in der Schule: Man findet seine Gruppe und heult mit ihr.

Und auch (weil ich bei Thinkabout gerade von Häutungen geschrieben habe): Der Mensch häutet sich, streift Altes ab, geht neue Wege. Manchmal verrennt man sich dabei. Ich denke, dass ist D. Bauer passiert.
Und weil ich gerade SEHR gefühlsdusselig drauf bin (ja, thinkabout ist schuld!!!!): Wer sich nie verrannt hat, der solle mal kurz die Hand halten - oder den ersten Stein werfen.

Steine brauche ich keine - um wieder zurück auf meinen Zeltplatz zu kommen. Aber Brennholz. Dringend. Draussen schifft es und wenn die Wolken weg wären, würde ich wohl den Schnee auf den Bergspitzen sehen können. Ich muss dringend dieses Loch zum Zappadong-Gebäude graben. Bis später.

Ihre Frau Zappadong