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Politikgeschichten aus Zappadong-Hausen, Teil 3

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Stellen Sie sich vor: Da ist jemand in eine GPK gewählt (Geschäftsprüfungskommission). Allerdings mit den wenigsten Stimmen aller Gewählten. Was die nicht sehr ehrenvoll Gewählte verständlicherweise nicht unbedingt froh macht. In der Tat, es macht sie so unfroh, dass sie die Wahl nicht annimmt. Was sie dem Präsidenten der Dorfkorporation schriftlich mitteilt.

Die Presse bekommt nach einiger Zeit Wind von dieser Sache und tut, was die Presse bei so einem gefundenen Fressen tut: Nachfragen.

Sie habe als mehrjähriges Mitglied dieser Kommission nochmals Ja gesagt für die nächsten vier Jahre. Doch die Bevölkerung habe offensichtlich ihre Arbeit nicht
goutiert, wie sie gegenüber dem W&O erklärte. «Freundlich ausgedrückt ist
das ein Nasenstüber der S.... gegenüber meiner Person», sagte F. Innerhalb
der Gemeinde S. habe sie nie gut abgeschnitten, sagte sie weiter, wohl
eben aus persönlichen Gründen. Nun wolle sie ein klares Zeichen setzen und mit
der Ablehnung des Mandats öffentlich dafür protestieren, dass mit Politikern
nicht umgegangen werden solle, wie mit einem Sack Kartoffeln.

Quelle: Werdenberger und Obertoggenburger


Den Präsidenten der Dorfkorporation lässt das einigermassen kalt. Er brauche in der Kommission motivierte Mitarbeiter, erklärte er dem Lokalreporter Paul Schawalder lakonisch.

Ein bisschen dumm ist es für die Gemeinde aber schon: Diese ganze Geschichte könnte sie auf ca. 2000 Franken zu stehen kommen. Man muss ja schliesslich eine Neuwahl organisieren und durchführen. Ein bisschen viel Aufwand für etwas gar wenig Ertrag.

Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen: Eine teure Enttäuschung

Ihre Frau Zappdong

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