RSS Feed

Ausgeklinkt

.
Ich klinke mich für eine Woche aus der virtuellen Welt aus und mache Wellnessferien im Panikraum (ohne Internetanschluss, dafür mit Erdbeer-Schokolade).

Zwecks Unterhaltung und Action wenden Sie sich bitte an Herrn Lightbringer.

Mr Doorman finden Sie im Bastelraum, wo er seit gestern darüber nachgrübelt, was WE CARE heisst und ob das wirklich ein Slogan ist, der auf ihn zutrifft. Vielleicht können Sie ihn erhellen. Falls nicht: Er spielt immer noch leidenschaftlich gerne Russisch Roulette.

Und wenn Sie schon immer wissen wollten, wie das grosse NICHTS aussieht, dann klicken Sie hier: Nichts.

Ihre Frau Zappadong

Wirtschaftsinteressiertes Publikum

.
Eine der wenigen Sendungen, die man bei SF (Schweizer Fernsehen) noch schauen kann ohne von einem akkuten Hirnaufweichsyndrom heimgesucht zu werden, ist Dok mit seinen kleinen, aber meistens sehr feinen Reportagen. Wundersamerweise stimmten auch die Einschaltquoten.

Sie haben richtig gelesen. Stimmten (Vergangenheitsform). Denn der Dok vom Montag musste im Programm einem Wirtschaftsmagazin weichen, das von einem Moderator präsentiert wird, der an einen aalglatten Versicherungsvertreter erinnert. Und so wird der Dok nun um 23.00 Uhr ausgestrahlt, also zu einer Zeit, in der das arbeitende Volk schlafend im Bett liegt, da es für ebendiese Wirtschaft, der da im Eco gehuldigt wird, am nächsten Morgen wieder fit sein muss.

Alles halb so wild, findet Eco-Redaktionsleiter Kurt Schaad. Viel wichtiger seien sowieso die "durchwegs positiven Reaktionen des wirtschaftsinteressierten Publikums."

Aha. Vielleicht sollte der Wirtschaftsinteressierte einmal die Quoten anschauen (denn diese sollten Wirtschaftsinteressierte eigentlich interessieren): Die liegen weit hinter den Einschaltquoten zurück, welche der Dok hatte, als er noch zur alten Zeit gesendet wurde.

Wie schrieb unser Gastkommentator Hanspeter kürzlich so wunderbar treffend: Who cares? In einer entzauberten Welt bleibt nur noch der Aktiengewinn.

Mr Doorman und ich gehen jetzt in den Bastelraum und zimmern uns ein grosses Schild auf dem steht: WE CARE!

Die Placebo-Verschwörung

Ich bin über einen Artikel gestolpert, in dem beschrieben wird, wie eine Gruppe von belgischen Skeptikern versuchte, durch Überdosierung von homöopathischen Mitteln Selbstmord zu begehen. Sie nahmen einen Cocktail aus Giften wie Arsen, Schlangengift und Belladonna zu sich. Da ja die Wirksamkeit homöopathischer Mittel mit deren Verdünnung steigt, mischten sie sich eine "30c"-Lösung des Mittels. Ein paar von ihnen mussten tatsächlich aufstoßen. Eine "30c"-Verdünnung bedeutet, ein Teil Gift wird gemischt mit 10 Hoch 60 Teilen Wasser. Das ist etwa so, als wenn man ein Salzkorn in einer Menge Wasser auflöst, die dem zehntausend milliardenfachen Volumen des gesamten Sonnensystems entspricht (eine gängige Konzentration in der Homöopathie ist beispielsweise C12, was eine Konzentration von Wirkstoffen erzeugt, wie wenn man eine Kopfschmerztablette in den Atlantik wirft).

Witzig an dem Artikel sind aber auch die nachfolgenden "Leserbriefe", die auf verschiedene Ausprägungen des Aberglaubens eingehen. Ein Philosophie-Lehrer beispielsweise zeigt seiner Klasse ein "Anti-Schwarze-Magie-Parfum" aus Mexiko, das als Teil der mexikanischen Hexerei angesehen wird und das Böse vom Benutzer abwehren soll. Nachdem sich alle ausgiebig darüber amüsiert haben, holt er ein Fläschchen mit Weihwasser hervor, das, laut einem von der Kirche beigelegten Merkblatt, ebenfalls das Böse abwehrt. Fazit: Das Parfum riecht besser.

Gruß Alex L.

Ab in die Pampa

.
diro hat das wahrgemacht, wovon ich immer noch träume. Er ist umgezogen. In die Pampa, die im Falle von diro im Appenzell liegt. Ich gestehe: ich bin ein wenig neidisch. Hinter dem Fenster oben rechts liegt das Gästezimmer. Im Anbau rechts das Atellier.

Man kann diro-Kunst übrigens kaufen. Gucken Sie doch mal hier: Katalog.





Ihre Frau Zappadong

Herr Kulturminister "is not amused"

.
Seit 189 Tagen ist er im Amt, unser vom Volk gewählter und vom Staat unabhängiger, völlig unterbezahlter Kulturminister Dominik Riedo. In dieser Zeit ist er nicht untätig gewesen: Er hat seinen Wohnort zur Kulturhauptstadt ausgerufen, wirkt aktiv bei verschiedendsten Projekten mit, hält Neujahrsansprachen, die man im Internet abrufen kann, reist durch Europa, liest zwischendurch immer wieder Druckfahnen und war Interviewgast bei BBC. Dies alles hält er in seinem Online-Tagebuch schriftlich fest: ruhig, knapp, eher behäbig und sehr ernsthaft - fast zu ernsthaft. An seinem 187. Amtstag aber, da ist ihm der Kragen geplatzt ob all der Event-Kulturanlässe:

Die meisten Ausstellungen werden dabei wieder einmal mehr als «Events» angepriesen. Da krieg ich gleich n’Hautausschlag. Was wollen die immer mit ihren Events? Wenn Kunst nur noch wahrgenommen wird, wenn sie Event ist, dann sollen sich die Leute doch einen Staubsauger kaufen und den an die Ohren halten, bis sie ertauben. Dann haben sie ihren Event. Bei dieser ganzen Eventkultur bleibt nämlich die Wahrnehmung der Kunst als solche völlig auf der Strecke. Gefragt sind nicht mehr Werke, die einen langfristig nicht mehr loslassen, wie ein Nagel im Hirn, sondern bloss noch solche, bei denen man zehn Sekunden ein bisschen verlegen ist, dann geht’s weiter zum Buffet.

Wo er recht hat, hat er recht, unser Kulturminister.

Frohe Ostern

Ihre Frau Zappadong

Schon wieder Post - diesmal aus Afrika

.
Liebe Zappadong-Besucherinnen und Besucher: Möchten Sie reich werden? So richtig schweinebackereich?

Dann sollten Sie vielleicht einer Person namens O. M. eine Mail schreiben. Dieser O.M., nach eigenen Angaben der erstgeborene Sohn von O. M., einem der bekanntesten schwarzen Farmer in Zimbabwe, hat nämlich Geld geerbt. Von ebendiesem Vater. Und das nicht zu knapp. Damit Sie sich ein Bild von dem ungeheuren Erbe machen können, hat sich O.M. nicht gescheut, die Zahl einmal als Zahl und zur Veranschaulichung auch noch in Worten hinzuschreiben. Das liest sich dann so: 8,6 Millionen US$ (acht Millionen sechshunderttausend US Dollar).

Was das mit Ihnen zu tun hat? Nun, O.M. hat ein Problem: Er ist - um seine Mail kurz zusammenzufassen - aus seinem Heimatland nach Holland geflohen, wo er nun im Asyl lebt und leider aus den verschiedensten Gründen nicht direkt an sein Geld kommen kann. Und genau hier kommen Sie ins Spiel: O.M sucht einen Partner, dem er vertrauen kann. Einen, der für ihn - selbstverständlich ohne Risiko - eine Vereinbarung mit der hollandischen Niederlassung der Sicherheitsfirma zu trifft, das hinterlegte Wertgut auszuhändigen. Klingt harmlos, denken Sie? Nun, da ist ein klitzekleiner Haken: Vorher allerdings müssen noch einige wichtige Formalitäten erledigt werden, wie die Änderung des Begunstigten an diesem Wertgut.

So viel Einsatz soll selbstverständlich belohnt werden: Ich möchte Ihnen zwei Vorschläge unterbreiten.Erstens biete ich Ihnen einen Teil der Gesamtsumme an, wenn Sie bereit, Ihr eigenes Konto für diese Transaktion zur Verfugung zu stellen.Oder aber Sie sind an einer Partnerschaft mit mir interessiert um diese Summe profitabel in Ihrem Land zu investieren.Egal welcher Vorschlag Ihnen mehr zusagt, zögern Sie nicht mir Ihre Entscheidung mitzuteilen. Für alle entstehenden Unkosten habe ich 5% des Gesamtbetrages eingeplant. Sollten Sie nicht an einer Partnerschaft mit mir interessiert sein, biete ich Ihnen 25% des Betrages an und werde die verbleibenden 70% für meine Investitionen in Ihrem Land nutzen.Sie können mich jederzeit unter dieser e-Mail Adresse erreichen: ...

(Anmerkung von Frau Zappadong: lassen wir das mit der Mailadresse lieber ... Mr Doorman könnte auf dumme Gedanken kommen.)

Ach ja, bevor ich es vergesse: Ich bitte Sie jedoch um Ihre absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit Dritten gegenuber. Gott schutze Sie!

Wenn Sie nichts mehr von mir hören, bin ich auf den Deal eingegangen und lebe ... unter der Rheinbrücke und ernähre mich von dem, was mir die Leute so hinwerfen.

Ihre Frau Zappadong

Eine Mail von Calvin

.
Erinnern Sie sich an Calvin Russell? Falls nicht, klicken Sie hier: Calvin Russell bei Frau Zappadong

Von diesem Calvin Russell fand sich heute Morgen eine Mail in meiner Mailbox. Ja, genau von diesem Typen, dessen CDs ich so oft gespielt habe, dass sie schon ganz dünn sind. Vielleicht können Sie verstehen, dass mein Puls kurzfristig ziemlich in die Höhe schoss.

Natürlich schickt mir so ein Typ nicht einfach so eine Mail. Ich verdanke diese Mail einem beruflichen Umstand. Mehr kann ich noch nicht verraten. Sollte es klappen (und es sieht danach aus, auch wenn es zeitlich knapp wird), werde ich es bestimmt so laut in die Gegend posaunen, dass Ihnen die Ohren wackeln.

Nun, das war die Freude des Tages. Einen Ärger des Tages gab es auch:

In meiner Lokalzeitung übersteigen die Leserbriefe jetzt sogar den Realsatirepegel und sind schlicht und einfach nur noch gefährlich doof (nein, Sie wollen NICHT wissen, was Herr O. aus Oberschan geschrieben hat, glauben Sie mir - nur so viel: man könnte ihn dafür vor Gericht ziehen, theoretisch).

Einen schönen Mittwoch noch.

Ihre Frau Zappadong

41 ...

.
... von 120 Sitzen im Parlament hat die Partei von Jasmin Hutter und Toni Brunner gemacht.

Fragen Sie mich nicht, wie es mir heute geht. Und morgen fragen Sie besser auch noch nicht. Am allerbesten fragen Sie gar nicht, sondern lassen eine Tonne Schokolade ins Zappadong-Gebäude schicken.

Ihre Frau Zappadong

Du bist, was du isst!

Als ich diesen Satz neulich zu meiner Tochter sagte, bekam sie glänzende Augen und rief begeistert "Ich bin 'ne Pizza!".

Zum Thema Essen bin ich über folgenden Artikel gestolpert: China-Fisch

China hat ein Problem mit dem Chau Hu, einem See zur Trinkwassergewinnung. In diesen See werden ungeklärte Abwässer und Industrieabfälle hunderter Fabriken eingeleitet. Dadurch sank die Wasserqualität auf ein Maß, das selbst für chinesische Verhältnisse nicht mehr tragbar ist.

Jetzt wurden Karpfen eingesetzt, die die mit Pestiziden und Schwermetallen verseuchten Algen in dem See fressen und ihn so reinigen sollen. Jeder der Fische wird geschätzte fünfzig Kilo dieses Grünzeugs fressen, bevor er ausgewachsen ist. Was macht man dann mit diesem Fisch? Als Sondermüll entsorgen? Verbrennen? Eingraben? Nein. Diese Fische werden dann auf dem weltweiten Markt verkauft!

Egal, für wie widerstandsfähig Sie sich halten: Fisch aus China würde ich eher nicht empfehlen.

Gruß Alex L.

Gefunden auf dem Schrottplatz der Berufe (Teil 2 einer losen Reihe)

.
Mr Doorman steht an der Reception und poliert mit dem Ärmel seiner schnieken Uniform das edle Holz des Empfangsthresens.

"Sie glauben ja gar nicht, was da alles zu dieser Tür rein will", brummt er.

"Oh, war etwa Jasmin Hutter wieder einmal hier um für ihre Familieninitiative zu werben?", frage ich.

"Nahe dran, Frau Zappadong, nahe dran", sagt Mr Doorman, der endlich mit dem Polieren aufgehört hat. Er beugt sich zwei Zentimeter in meine Richtung vor. "Erinnern Sie sich an die Poesiepädadogin?"

Ich glaube zu fühlen, wie ich blass werde - oder mindestens, wie mein Blut in die Zehen rinnt und dort bleiben will. Wie könnte ich die Poesiepädagogin vergessen haben? Falls Sie haben (vergessen) oder zu neu hier sind, können Sie - auf eigene Gefahr - hier klicken: Poesiepädagogin.

Nun, nach diesem Hinweis ist es nicht mehr schwierig. Ich seufze. "Es war eine Familienmanagerin, nicht wahr?"

Mr Doorman kann seine leise Enttäuschung nicht verbergen. "Wie sind Sie so schnell darauf gekommen?"

"Ich glaube, es gibt nach der Poesiepädagogin nur noch eine Steigerung ..." beginne ich.

"... und das ist die Familienmanagerin", beendet Mr Doorman meinen Satz.

"Richtig."

"Aber, ich dachte immer, Sie sind auch ..." Diesen Satz spricht Mr Doorman nicht zu Ende.

"Ich bin Mutter und Hausfrau und gedenke das auch zu bleiben. Wissen Sie, manchmal habe ich keine Lust mit der Zeit zu gehen. Vielleicht werde ich alt."

Ich stelle mich zu Mr Doorman und schaue mit ihm Richtung Drehtür. Ich glaube, wir warten beide auf Herrn Lightbringer. Oder den Pizzaservice.

Ihre (Haus)Frau Zappadong

Mr Doorman als Wahlhelfer

.
Krachend fliegt die Tür zum Krankenzimmer auf.

"Genug geröchelt!", brüllt Mr Doorman. In meinem Kopf hallen seine Worte tausendfach nach. Noch bevor sich das letzte Echo durch die Hirnwindungen kringeln kann, legt Mr Doorman nach. "Jetzt wird gelacht, Frau Zappadong! Lachen macht gesund!"Er zieht sich einen Stuhl an mein Bett und setzt sich mit einem eleganten Schwung hin.

"Die Polizei schaut nicht hin!", klingt es an mein Ohr.
Ich denke mir zum Glück nicht; wenn die mich jetzt sähen, würden sie mich als Serienkillerin verhaften, so gemeingefährlich wirke ich mit meinen aufgequollenen Augen.

"Ich meine", fährt Mr Doorman fort, "wo ich herkomme, sorgen wir dafür, dass die Polizei nicht hinschaut, aber hier sollte so etwas doch nicht passieren." Er zwinkert mir zu.
"Wie kommen Sie denn darauf, dass die Polizei nicht hinsieht?"
"Hier!" Mr Doorman wedelt mit der Lokalzeitung. "Bei den Leserbriefen."
Oha. Mir schwant Schlimmes.
"Die Bürger werden vom Staat beschissen!", gluckst Mr Doorman, um sich gleich darauf zu korrigieren: "Das VOLK wird vom Staat beschissen - genau wie bei mir zuhause!"
Ich sehe zwar den Witz der Sache nicht, nicke aber höflich (und ziemlich erschöpft).
"Und dann das: Staatsstreich! Bundesrat entmachtet! Deshalb bloss nicht den Teufel wählen!"
"Den Teufel?", wiederhole ich.
"Ja, diese Lucifer Schatzmeier."
Mr Doorman haut sich vor Begeisterung seine Pranken auf die Knie. Die Zeitung überlebt diese Aktion nicht.

"Die heisst Lucrezia ... und die ist nicht des Teufels, sondern bei der Konkurrenz."
"Konkurrenz?"
Ich blicke nach oben.
"Sie meinen ... bei ..... Gott?"
"Beinahe. Bei der CVP."
Mr Doorman kratzt sich am Kopf. "Dann verstehe ich den Witz nicht", brummelt er. Damit ist er in guter Gesellschaft. Ich verstehe nur Bahnhof. Kann es sein, dass mein netter Türsteher ein kleines Schwätzchen mit der Edvart Kunzt Gruppe hatte?

Eine Weile herrscht andächtige Stille im Raum, während in meinem Kopf drei Presslufthämmer um die Wette bohren.

"Und?", fragt Mr Doorman erwartungsvoll.
"Und, was?"
"Gehen Sie diese witzige Partei wählen nächsten Sonntag?"
"Die CVP?", frage ich verwirrt.
"Nicht doch! Ich rede von diesen Komikern von der SVP. Die schreiben nicht nur lustige Leserbriefe. Hab gehört, ihr Chef kann auch gut Witze erzählen."

Frau Zappadong ist krank

.
Ich hasse das. Die Nase trieft, die Augenlider sind schwer wie Blei, der Körper fühlt sich an, als sei eine Horde Sumoringer darüber hinweggetrampelt.

Vielleicht sollte ich zur Kur. Nach Bora Bora. Oder Hintertimbuktu. Zur Not täte es auch die Alp von Frau Rösli. Im allerschlimmsten Fall der Kinosaal. Aber nur, wenn keine Sportübertragung läuft.

Sollten die Sumoringer bei Ihnen vorbeikommen: Behalten Sie sie. Bei mir waren sie schon.

Ihre Frau Zappadong

Das muss jetzt einfach sein

.
Ich wühle gerade ein bisschen in meiner Vergangenheit. Keine Angst, ich habe keinen Dachschaden (denke ich); das Wühlen hat berufliche Gründe.

Dabei bin ich auf etwas gestossen, dass Sie sich einfach anhören und ansehen MÜSSEN. Finde ich. Mir läuft nämlich gerade das Herz über. Und ich möchte anfügen, dass ich den Mann vor ziemlich genau 16 Jahren live gesehen habe, in der Roten Fabrik in Zürich. Eines der Konzerte, die ich nicht missen möchte.



Ihre ziemlich aufgewühlte

Frau Zappadong

Das neueste für die Sportschau

Heimkinosysteme sind mittlerweile schon bezahlbar geworden. Was gibt es schöneres, als eine DVD auf einer riesigen Leinwand zu betrachten, noch dazu mit fettem Sound. Wie überall gibt es natürlich auch hier "kleine" Unterschiede.

So hat sich etwa Jeremy Kipnis ein Heimkino eingerichtet, das für lockere sechs Millionen Dollar über den Ladentisch geht. Beim heutigen günstigen Dollarkurs ein Schnäppchen von vier Millionen Euro. Zum Fernsehen. Für drei Personen.

Er benutzt einen Projektor von Sony, den SRX-S110, der mit 75.000 Euro zu Buche schlägt. Ohne Lampen. Jede der beiden benötigten Lampen kostet nochmal um die 7.000 Euro. Die Lampenstandzeit beträgt 1.000 Stunden. Umgerechnet auf einen durchschnittlichen Kinofilm beträgt die Lampenabnutzung pro Film also ca. 28 Euro.

Ich will hier keine Neid-Diskussion auslösen, aber wir müssen dringend unseren Kinoraum überarbeiten. Ich will so was haben!

Gruß Alex L.