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Shut up, konsumiere, bezahle, bezahle, bezahle und wehe ....!

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Es ist leider nicht der erste April heute - und deshalb muss ich annehmen, dass die Sache bitter ernst ist:

UEFA GEHT AUF BLOGGER LOS.

Wenn keine Einträge mehr folgen, sitze ich im Knast, gewandet in einen Addias Trainer und erhalte Carlsberg-Bier-Infusionen.

(Mr Doorman ist schon mal die Eisensäge suchen gegangen, mit der er Gitterstäbe auseinandernehmen kann).

Frau Zappadong

Frau Zappadong geistert durch (böse) Träume

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Mitteilung:
Das Manuskript macht sich.
Muss es auch, die Deadline naht.
Keine Zeit für ein Plauderstündchen mit Ihnen.
Sie müssen sich mit den Träumen meiner Tochter begnügen:
Tolle Träume

Frau Zappadong

Zettel zum Montag

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Eine Woche bis zur Deadline.
Das Gotthard-Konzert am Samstag war erste Sahne.
Ich habe Tickets für das Gotthard-Konzert vom 28. Juni.
Ich schreibe.
Füllen Sie den Kühlschrank selbst.
Herzlich

Frau Zappadong

PS: Hanspeter, die Antwort auf die Bon Jovi Frage folgt ausführlich nächste Woche - nach dem 2. Juni)

PPS: Wenn Sie mir was Nettes schenken wollen, schenken Sie mir ein Gotthard-Konzertticket (nicht für den 28. Juni, da habe ich schon eins ... sagte ich das schon?)

Dry County

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"My future blew away in dry county."



"You ask about my consience
And I offer you my soul
You ask If I'll grow to be a wise man
Well I ask if I'll grow old
You ask me if I known love
And what it's like to sing songs in the rain
Well,I've seen love come
And I've seen it shot down I've seen it die in vain"



PS: Ich LIEBE die alten Songs von Bon Jovi!

Frau Zappadong, die gerade in gewaltig guter Musik ersäuft

Der Gedanke zum Montag


Bild: Zap-padong

PS: Das Gesöff im Colaautomaten ist erstaunlich.

PPS: Frau Zappadong schreibt ... (Sie wissen, die Deadline)

Zettelwirtschaft

Jetzt, wo Frau Z. wieder da ist, habe ich doch damit gerechnet, dass etwas mehr Leben in die Bude kommt. Und was ist? Zettel werden verteilt. Frau Z. faselt dauernd was von wegen "Todeslinie" oder so. Mr. D. steht mit seiner neuen, seidenen, massgeschneiderten Doorman-Uniform an der Drehtür und schaut entrückt in die Gegend. Ansprechbar ist er auch nicht. Svetlana geht von ihrem neuen Vorrat an genmanipulierten, orangenähnlichen, kürbisgroßen Früchten nicht mehr weg und hat ein irres Glitzern in den Augen.

Ich werde mal für Action sorgen. Den Colaautomat habe ich wieder aufgefüllt. Allerdings habe ich bei ein paar Flaschen das Etikett vertauscht und bei ein paar anderen die Zutaten "aufgebessert". Also, liebe Automatenbenutzer: entdecken Sie das Abenteuer. Trinken Sie Cola.

Gruß Alex

PS: Mein schlechtes Gewissen sagt mir gerade, dass die fünf Extasy-Pillen für eine Flasche wohl doch zu gut gemeint waren. Leider weiß ich nicht mehr genau, wo die nun steht. Ich denke aber, dass sie mit dem Etikett "Light" versehen war. Na ja, wenn die jemand erwischt, werde ich das ja merken...

Kurznotiz von Frau Zappadong

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Lesen. Unbedingt lesen:

Ich bin weder Jägerin noch Beute und habe solche Artikel satt.

PS: Deadlines sind nicht tödlich.

Zettel an der Drehtür

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Liebe Zappadong-Gäste

Frau Zappadong hat keine Zeit.
Sie hat eine Deadline.
Ich hoffe, das ist nicht tödlich.
Ich bin beim Fischen mit Grossonkel Pietr.
Angucken bei Hanspeter: Verpackungsblödsinn
Der Colaautomat ist leer.

Mr Doorman

Ostschweizer Musikgeschmack, Teil 2 (nach dem Einkaufen)

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Wir setzten uns also in den Wagen. Ich ans Steuer und Mr Doorman hinter den Notizblock. Dann machten wir das Radio an.

Erst einmal kam eine Ansage: "DREIMAL GUTE MUSIK".

"Muss ich das aufschreiben?", fragte Mr Doorman.
"Nein", sagte ich, "bis wir wieder aussteigen, werden Sie das ungefähr ein Dutzend Mal gehört haben und können es auswendig."

Hier Mr Doormans Notizen:

1. "Living on a Prayer", Bon Jovi.
Gut. Vielleicht irrt sich Frau Zappadong und muss sich keinen neuen Musikgeschmack zulegen.

2. "Nothing compares to you", Sinned O'Connor.
Frau Zappadong weiss auch nicht, wie man Sinned schreibt. Macht nichts. Gutes Lied für eine russische Beerdigung.

3. "If you knew what you want", irgendso ein Schweizer Sängerknabe.
Grässlich. Ich bin froh, dass wir bei der Post anhalten und prügle mich mit Frau Zappadong, wer aussteigen und die Briefe einwerfen darf. Ich gewinne. Frau Zappadong verliert und muss den Song weiter anhören. Sie sieht nicht glücklich aus, als ich wieder einsteige.

4. "Goodbye Philadelphia", von einem, der offensichtlich Zahnschmerzen hat.
Ich will aussteigen. Aber Frau Zappadong tröstet mich. Wir sind gleich da. Sie sieht auch aus, als möchte sie schon jetzt aussteigen.

Wir steigen aus. Ich frage Frau Zappadong, ob ich zu Fuss nach Hause darf. Ich darf nicht.

Einkaufen. Ohne Einfkaufszettel. Der liegt auf dem Küchentisch.

5. "Irgendwas", von irgendeiner Adele.
Schon wieder Zahnschmerzenmusik. Ich schlage vor, das Experiment abzubrechen, aber Frau Zappadong will weiterleiden. Ich gestehe neidlos: Die Frau ist zäh.

6. "Irgendwas", von irgendwem.
So ein Hüpfliedchen. Haben wir in Russland nicht einmal im Kindergarten gesungen. Frau Zappadong geht fast drauf, das sehe ich, aber ich darf das Radio nicht ausmachen.

7. "Nochmals irgendwas", von irgendwem.
Der Schmalz tropft aus dem Radio, aber Frau Zappadong will ums Verrecken weiterhören.

8. "Nochmals irgendwas", von irgendwem.
Amerikanischer Schleichschmalzsound. Zum Glück sind wir gleich da. Wir halten an. Das Radio geht aus. Frau Zappadong stürzt sich aus dem Auto und atmet ein paar Kubikmeter frische Luft ein.

PS: Frau Zappadong hat gesagt, ich muss die Eigenwerbung nicht notieren. Bin froh. Das hätte zwei weitere Blätter gefüllt.

Ich steige aus.

"Das ist also Ihr neuer Musikgeschmack?", frage ich und bin froh, dass ich Russe bin und weiterhin auf "Kalinka" und die zwei hübschen Fräuleins von Tattoo abfahren darf.

"Pizza Margherita", brabbelt Frau Zappadong, grün im Gesicht.

Ich verstehe nicht, was sie meint, aber das macht nichts. Nur, fragen, ob ich schon mal die CDs auswechseln und auf ihren neuen Musikgeschmack umstellen soll, das verkneife ich mir. Ist glaub ich der falsche Moment.

Frau Zappadong bittet mich, sie zu entschuldigen. Sie zieht sich gerade eine Portion Iron Maiden rein.

Und so darf für einmal ich unterschreiben (und nachher wohl auch kochen):

Mr Doorman

Ostschweizer Musikgeschmack

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Haben Sie gewusst, dass es einen Ostschweizer Musikgeschmack gibt?

Gibt es.

"Das Musikprogramm von FM1 spielt exakt den Ostschweizer Musikgeschmack."

Sagt Herr Oesch, der hier schon gestern zu Wort kam (Sie erinnern sich? Das ist der mit dem kräftigen, erdigen Stier im Logo.)

Aha. Mr Doorman und ich gehen jetzt einkaufen und schalten im Autoradio dieses FM1 mal ein. Wenn ich zurück bin, melde ich Ihnen, was ich für einen Musikgeschmack habe. Bis jetzt dachte ich ja, ich wüsste, was ich gerne höre, aber da stimmt, was in der Zeitung steht, habe ich ab heute einen offiziell messbaren Musikgeschmack. Den kenne ich zwar noch nicht, aber das Leben ist ja immer wieder für Überraschungen gut, nicht wahr.

Fortsetzung nach dem Einkaufen ....

Radiomusik = Pizza Margherita

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Oder so ähnlich. Mindestens, wenn es nach Martin Oesch geht, dem Programmdirektor des seit heute ostschweiz-weit sendenden "Lokalradios" FM1 - entstanden aus einer Fusion von Radio Aktuell und Radio Ri (Mr Doorman behauptet ja steif und fest, Radio Ri sei feindlich übernommen worden; ich neige dazu, dieser Verschwörungstheorie zuzustimmen).

Martin Oesch will die Musikauswahl nicht mehr den Radiomachern überlassen. Sonst könnte passieren, dass es weiterhin so bleibt, wie es früher war, wo "bei frischverliebten Moderatoren der Balladenstil höher und bei faulen das Musikprogramm alphabetisch geordnet war."

Ich hatte ja keine Ahnung, dass es mal so war. Aber selbstverständlich darf das nicht sein. Und weil man nicht einmal mehr diesen computergenierierten Einheitsmusikprogrammen traut, ist heute der Hörer Programmdirektor. Wie das funktioniert?

"FM1 testet mit regelmässigen Hörerbefragungen die Akzeptanz hunderter von Songs. Das Resultat: Je mehr Songs getestet werden, desto mehr sind darunter, die eine Mehrheit der Hörer nicht mag. Und weil bei FM1 der Hörer König ist, werden solche Songs nicht gespielt."

Was das mit einer Pizza zu tun hat? Nun:

"Fragen Sie mal den Pizzabäcker! Fragen Sie ihn, warum er Tag für Tag Pizza Margherita bäckt. "Weil die Gäste das so verlangen", wird er Ihnen antworten."

Musikalisch gesprochen bedeutet das, dass wir nun jeden Tag Pizza Margherita hören. Zum Glück kann man Sender programmieren oder eben auch aus dem persönlichen Programm streichen.

In der gleichen Broschüre, in der uns Martin Oesch das genial (einfache) Musikkonzept verrät, fragt Geschäftsleiter André Moesch, wie ich denn das neue Logo mit dem Stier finde. Darf ich ehrlich antworten: Genau gleich, wie das neue Musikprogramm - beschissen.

Ihre Frau Zappadong

Fussball-Logo

Hier mein offizielles Logo zur Uefa-Euro 2008:

Frau Zappadong steigt ins Musikgeschäft ein

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Vorneweg 1: Keine Angst, ich werde nicht singen.

Vorneweg 2: Lieber Frederik, wir widmen uns heute der Kultur. Obwohl es dabei ums Musikgeschäft geht, werden keine nackten Busen vorkommen. Ich verspreche es Ihnen.

Bevor ich mich mit Mr Doorman auf den Weg nach Sibirien machte, diskutierte ich in meiner E-Gitarren-Stunde mit meinem absolut genialen Lehrer Dennis Mungo die Bedingungen im Musikgeschäft. Um das länger dauernde Gespräch auf einen kurzen Nenner zu bringen: Diese Bedingungen sind beschissen.

Wir sprachen unter anderem darüber, dass Musiker heute kaum mehr zu CD-Verträgen kommen und deshalb ihre Songs selber irgendwie aufnehmen müssen. Dabei nannte mir Dennis eine Summe, die mich beinahe aus den Schuhen kippen liess.

Der Zufall wollte es, dass ich mich - angeregt von Frederik - wieder einmal den wirklich wichtigen Dingen des Lebens widmete und dabei im Kulturmanagementblog von Christian Henner-Fehr auf folgenden Eintrag stiess: Fans finanzieren ihre Band.:

"Die holländische Gruppe So What hat dieses Problem seit vier Tagen nicht mehr, denn sie konnte auf SellaBand 5.000 sogenannte “believers” finden, die in die Band je 10$ investiert haben. Mit den 50.000$ wird nun eine professionelle Studioaufnahme der besten Songs der Gruppe finanziert. Die “believers” erhalten nicht nur eine Limited Edition der CD, sondern partizipieren außerdem an etwaigen Einnahmen der Band."

Das geniale Prinzip von SellaBand überzeugte mich sofort: "Gemeinsam ist man stark." Was eine Band allein nicht schafft, schaffen viele Leute gemeinsam. Mit 10 Dollar ist man dabei. Man wird ein "Believer" und unterstützt Bands, die man gut findet.

Und so kam es, dass ich mit ein paar Klicks ins Musikgeschäft einstieg, Believerin wurde und - als Patriotin - mein erstes Geld in eine Schweizer Künstlerin investierte. Wenn Sie auf das Banner da unten klicken, können Sie drei Kostproben hören:



So reich wie Mr Doorman mit seinen Melonen werde ich damit nicht. Aber wenn die von mir unterstützte Künstlerin die 50'000 Dollar Hürde schafft, bekomme ich ihre CD gratis. Ist doch auch was.