RSS Feed

Gedanken zum Jahresende

.
God forbid you ever had to walk a mile in his shoes'
Cause then you really might know what it's like to sing the blues
Then you really might know what it's like .

Everlast, What it's like

Once ...

Foto: Zap-padong

Easy livin'

.
Verkrampft? Gestresst? iiiii woooo ....

Mr Doorman und ich sitzen im Filmsaal und geniessen das unbeschwerte Leben:



Und der ulitmative Filmtipp fürs Jahresende zum absoluten Wohlfühlfilm:

HAPPY NEW YEAR (was haben wir gelacht!) UNBEDINGT GUCKEN!

Frohe Weihnachten

Das Kleingedruckte

.
Heute, nach dem Mittagessen, da lasen Herr Zappadong und ich Zeitung. Und weil ich die Zeitungen schon am Morgen gelesen hatte, blieb nur noch das, was ich noch nicht gelesen hatte. Zum Beispiel das Kleingedruckte.

In den 90-er Jahren noch Bassistin in zwei Frauen-Rockbands, hält sie es jetzt eher mit der Kunst, Kulturreisen, Skitouren, Handwerk und feinem Essen.

Ist Schweizer- und US Bürgerin (hat als solche Obama gewählt!) und wohnt seit 25 Jahren in Zürich, zuerst im Kreis 4, heute in Unterstrass.

Gefunden habe ich dieses Kleingedruckte in der Wahlwerbung für Corine Mauch (... kommt im Mai 1960 in den USA zur Welt, wächst teils dort, teils in der Schweiz auf, spricht englisch wie deutsch, lernt später noch französisch, italienisch und mandarin-chinesisch). Frau Mauch will Stadträtin von Zürich werden, lieber noch Stadtpräsidentin von Zürich.

Ich weiss gar nicht so recht, was mir an diesem Inserat (in dem noch viele andere unwichtige Dinge standen), am besten gefällt. Ich glaube, es ist das Ausrufezeichen hinter Obama gewählt. Nicht schlecht gefallen mir auch die Kulturreisen und das feine Essen. Und dass sie englisch wie deutsch spricht, finde ich lustig. Ich frage mich, wie das dann klingt. Dass sie sich aber so deutlich von ihrer Rock-Vergangenheit distanziert, das ist schon ein bisschen enttäuschend.

Auf jeden Fall habe ich nach dieser Lektüre die Zeitung weggelegt. In Zukunft muss die Morgenlektüre reichen. Wer weiss, was ich sonst noch alles finde.

Ihre Frau Zappadong

Pflichtlektüre des Tages

.
Opium fürs Volch

(Gefunden einmal mehr beim Journalistenschredder ugugu)

Die Frage des Tages ...

.
... stellt André Marty in seinem Blog:

Frage des Tages

Ihre Frau Zappadong

Politikgeschichten aus Zappadong-Hausen, Teil 3

.
Stellen Sie sich vor: Da ist jemand in eine GPK gewählt (Geschäftsprüfungskommission). Allerdings mit den wenigsten Stimmen aller Gewählten. Was die nicht sehr ehrenvoll Gewählte verständlicherweise nicht unbedingt froh macht. In der Tat, es macht sie so unfroh, dass sie die Wahl nicht annimmt. Was sie dem Präsidenten der Dorfkorporation schriftlich mitteilt.

Die Presse bekommt nach einiger Zeit Wind von dieser Sache und tut, was die Presse bei so einem gefundenen Fressen tut: Nachfragen.

Sie habe als mehrjähriges Mitglied dieser Kommission nochmals Ja gesagt für die nächsten vier Jahre. Doch die Bevölkerung habe offensichtlich ihre Arbeit nicht
goutiert, wie sie gegenüber dem W&O erklärte. «Freundlich ausgedrückt ist
das ein Nasenstüber der S.... gegenüber meiner Person», sagte F. Innerhalb
der Gemeinde S. habe sie nie gut abgeschnitten, sagte sie weiter, wohl
eben aus persönlichen Gründen. Nun wolle sie ein klares Zeichen setzen und mit
der Ablehnung des Mandats öffentlich dafür protestieren, dass mit Politikern
nicht umgegangen werden solle, wie mit einem Sack Kartoffeln.

Quelle: Werdenberger und Obertoggenburger


Den Präsidenten der Dorfkorporation lässt das einigermassen kalt. Er brauche in der Kommission motivierte Mitarbeiter, erklärte er dem Lokalreporter Paul Schawalder lakonisch.

Ein bisschen dumm ist es für die Gemeinde aber schon: Diese ganze Geschichte könnte sie auf ca. 2000 Franken zu stehen kommen. Man muss ja schliesslich eine Neuwahl organisieren und durchführen. Ein bisschen viel Aufwand für etwas gar wenig Ertrag.

Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen: Eine teure Enttäuschung

Ihre Frau Zappdong

Es stinkt

.
In der Zappadong-Küche stinkt es. Nicht nur ein bisschen, sondern ziemlich arg. Das ist seltsam, denn eigentlich ist Mr Doorman ein hervorragender Koch.

"Um Himmels Willen, Mr Doorman", rufe ich deshalb. "Was kochen Sie denn heute?"
"Suppe", brummt er.
"Suppe?", frage ich? "Aber ... "
"Ich weiss, es stinkt", unterbricht er mich. "Das liegt an den Zutaten."
"Aha", sage ich und gucke auf die Arbeitsfläche.

"Schmieröl?", frage ich etwas entgeistert.
"Ja. Und erst noch sackteures!", sagt Mr Doorman. "Sie haben dafür knapp 10'000 Franken hingelegt."
"Habe ich?"
"Jawoll. Ist Ihr Beitrag zur UBS Sanierung. Wird auch als Parteischmier .... ähm Parteispende verwendet. "
"Und was ist das?" Ich deute auf etwas, das wie schon sehr lange toter Fisch aussieht.
"Nennt sich Konkordanz." Mr Doorman rümpft die Nase. "Kann Ihnen aber nicht sagen, ob das jetzt ein Fisch oder ein Vogel ist."
"Und warum haben Sie davon gleich zwei Stück gekauft?"
"Weil der Verkäufer gesagt hat, so viele Teile davon stehen dem einzig wahren Schweizer Volk zu. Mindestens. Und weil Sie in Gottes Namen nun mal Schweizerin mit Wurzeln bis in die allertiefste Schweizererde sind, Frau Zappdong, musste ich halt zwei davon nehmen." Er seufzt.
Mir wird übel. "Stand auf dem Namensschild dieses Verkäufers zufällig T. Brunner?"
"Ja!" Mr Doorman guckt mich ausdruckslos an. "Und daneben stand eine Frau Hutter."

Alles klar! "Was haben Ihnen die beiden denn sonst noch so verkauft?"
"Dreck. Ganz viel Dreck. War ein Sonderangebot. Weil, linker Dreck verkaufe sich so schlecht. Man könne höchstens spielen damit, aber das sei nicht lustig."
"Und deshalb werfen Sie ihn jetzt in die Suppe, den Dreck?"
"Ja." Ein Grinsen zieht sich über sein Gesicht.
"Grinsen Sie, weil ich das dann essen muss?", frage ich absolut fassungslos.
"Nein." Das Grinsen ist nun bestimmt einen halben Meter breit. Ehrlich. So ehrlich wie die Aussagen von neuen Bundesräten ("Ich stehe nicht zur Verfügung").
"Warum dann?"
"Weil dieses Süppchen bestellt wurde. Im Haus der Freiheit fällt die Köchin aus .... und ich darf das Essen liefern."
Jetzt muss auch ich grinsen. "Dann kochen Sie mal schön weiter", sage ich. "Wenn es Ihnen nichts ausmacht, ziehe ich die Tür hinter mir zu, wenn ich rausgehe."

"Also so geht es nun ja wirklich nicht."

.
GUCKEN!
UNBEDINGT GUCKEN!
ABSOLUT UNBEDINGT GUCKEN!

Hier: Also so geht es nun ja wirklich nicht.

Gefunden beim Journalistenschredder.

Frau Zappadong

(Mr Doorman lässt sich entschuldigen - er hat sich unter den Tisch gelacht.)

111

.
Heute Morgen bin ich in einer anderen Schweiz aufgewacht. Komisch. Sie fühlte sich an wie die von gestern und von vorgestern. Die Katze drückte mir ihre feuchte Schnauze auf den Mund (ja: igiiittt), der Zappadong-Nachwuchs musste geweckt, die Kaffeemaschine angeworfen werden. Dann hinaus in den Pflutsch (der Schnee ist über Nacht nicht gefroren) und die Zeitung aus dem Briefkasten gefischt.

Ah. Ja. Ich habe ja einen neuen Bundesrat bekommen, gestern. Einen, der gemäss nicht wenigen Kommentaren auf Online-Newsnetzen "endlich einmal den Laden ausmisten und es den Linken zeigen wird." Einen, der es sprachlich nicht immer ganz korrekt hielt und Werbekampagnen zu verantworten hat, die Frau Zappdong des öfteren in ungesund hohe Herzfrequenzen trieb.

Trotzdem: Ich bin froh, ist es so herausgekommen. Nicht etwa, weil Bundesrat 111 den Laden ausmisten wird. Sondern weil es jetzt sein Problem ist, seiner Basis zu erklären, warum man den Laden halt doch nicht genau so ausmisten kann, wie sie es sich vorstellt. Niemand anderem hätten sie das abgenommen. Nicht dem halben - oder auch klinisch und moralisch toten - Bundesrat vor ihm, nicht der unheiligen Verräterin aus dem Bündnerland und schon gar nicht irgendjemand anderem. Weil: Alle anderen - auch viele stramm Bürgerliche - sind linke Verräter. Mobber, welche die einzig wahre Partei aus der Regierung fegen wollen. Dreckige Winkelspieladvokaten. Unfähiges Gesocks.

Jetzt haben sie ihn, ihren Bundesrat. Genau den, den sie gewollt haben. Möge er es besser machen. Und wo "besser" nicht dem entspricht, was seine Basis für "besser" hält, möge er ihr erklären, was Menschenrechte sind. Was Gewaltentrennung ist. Und noch vieles mehr. Das ist jetzt sein Job.

Mr Doorman hat sich schon mal auf den Weg ins Dorf gemacht. Eine Mistgabel kaufen für Nummer 111. Zum Ausmisten. Nicht nur des Stalls in Bern, sondern vielleicht auch beim etwas gar anfälligen Gedankengut einiger radikaler Basismitglieder der wieder im Bundesrat vertretenen Partei.

Sollte das Experiment scheitern, kann man bei den nächsten Bundesratswahlen korrigeren. Endgültig. Denn, das sei auch gesagt: Versucht hat man es ja schon einmal. Und ist ganz kläglich gescheitert.

Ihre Frau Zappadong

Für Frau Rösli

.
Schnallen Sie Ihren Geissen Ohrenschütze an, sperren Sie Herbert weg! Reden Sie Ihren Nerven gut zu.

Entschuldigen Sie, Frau Rösli, Sie müssen klicken, da man das Video nicht hochladen kann. Also: Hell's Bells

PS: Der Irre in den kurzen Hosen is Angus Young. Falls Sie sich fragen - Ja, er trägt bei seinen Auftritten eine Schuluniform. So viel ich weiss immer. Aber nie die ganze bis zum Ende. Und wenn er richtig loslegt, fürchtet man fast ein bisschen um sein Leben.

PPS: Wenn jemand Tickets für das AC/DC Konzert in Zürich hat und diese eigentlich gar nicht will, bitte bei Mr Doorman und mir melden. Wir wollen da unbedingt hin.

Ihre Frau Zappadong

Papierkrieg - Werbung in eigener Sache

.
Weil Mr Doorman heute ums Verrecken nichts übers Liechtenstein hören will (er hat immer noch Angst, ich schleppe ihn ins Landesmuseum, obwohl ich ihm dieses Unterfangen das letzte Mal vor mehr als einem Jahr vorgeschlagen habe), habe ich meinen Frust drüben bei der Beiz 2.0 abgeladen, und zwar zum Thema

Papierkrieg.

Frau Zappadong

Den besten Kommentar ...

.
... zur Finanzkrise habe ich in meiner Lokalzeitung gefunden:

Der UBS Wunsch ist Mitte-Rechts Befehl - Warum?

Der Werdenberger&Obertoggenburger gehört zur Südostschweizer Mediengruppe. Und während meine Tageszeitung wacker schwächelt, legt mein Lokalblatt gewaltig zu an Qualität. Mit pointierten Kommentaren. Mit informativen Lokalnachrichten. Mit einer Herunterbrechung von aktuellem Tagesgeschehen in der Schweiz auf meine Gegend. Mit einer ausführlichen Berichterstattung über lokale / regionale Kulturanlässe. Mit einem immer besser werdenden Auslandteil. (Den Sportteil kann ich nicht beurteilen, der interessiert mich nicht.)

Und darum liefert der W&O heute nicht nur den besten Kommentar zur Finanzkrise, sondern er wird auch von Mr Doorman und mir einstimmig zur Zeitung des Tages gewählt!

UPDATE: Mr Doorman findet, den provokativsten und am schärfsten gewürzten Beitrag zur Wirtschaftskrise habe Bruder Bernhard geschrieben. Ich pflichte Mr Doorman zu und empfehle Ihnen hiermit:

Krise der Krisenbewältigung.

Statt nach dem "gelben Wägelchen" zu rufen, könnte man durchaus über diese Worte nachdenken!

Ihre Frau Zappadong

Die Schlagzeilen des Tages

.
Unter anderem Tagesthemen heute bei newsnetz:

Playboy-Chefin Hefner nimmt den Häschen-Hut

John Lennons Penis und andere Zumutungen

Meuchelsänger

.
Wussten Sie, dass Gesang töten kann? Ich auch nicht. Bis zu jenem Zeitpunkt, in dem der kleine Autorenverlag Skalding ein Manuskript angeboten bekam, in dem es um Nidel, den Meuchelsänger geht, der eigentlich nur die Liebe seiner Herzensdame gewinnen will. Und wie das so ist mit der Liebe - Sie kann einen ganz schön in die Scheisse reiten. Aber von Anfang an:

Eigentlich ist Nidel nur auf der Suche nach einer Pfauenrosenblüte, die seine kapriziöse Angebetete als Liebesbeweis von ihm verlangt. Doch dann wird ihm ein harmloses Plunkerspiel zum Verhängnis, und bevor er zweimal blinzeln kann, steckt er auch schon tief im Schlamassel. Nun soll er die Welt vor dem Chaos retten, und das mit drei höchst fragwürdigen Gefährten. Nidel weiß nicht einmal, wem von ihnen er trauen kann: Dem nur zur Hälfte aus Fleisch und Blut bestehenden Holzmann, der blutbärtigen und rauflustigen Amazone Yez oder dem in Nebelschwaden gekleideten Eiszwerg Glurph? Widerstrebend nimmt er die Aufgabe an und muss ein Geheimnis entdecken, das ihm überhaupt nicht gefällt.

Frau Zappadongs Alter Ego, ansonsten (fast) jeglicher Fantasy und anderem Fantastischen abhold, war hingerissen. Genauso wie alle anderen Skaldingler. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Denn: Bei Skalding verlegen Autoren Bücher, die sie gerne selber lesen würden. Und genau so eins war der Meuchelsänger. Witzig, schräg, bevölkert von seltsamen Gestalten mit noch seltsameren Angewohnheiten.

Nun ist es da, das Buch. Sie können es in jedem Buchladen bestellen. Wenn Sie sich vorher eine Leseprobe zu Gemüte führen möchten - bitte sehr. Einfach hier klicken. Für die Klickfaulen (selber schuld, Sie verpassen was), hier ein kurzer Auszug:

"Nidel lag träumend an der Grenze zweier Welten. Sachte Wellen schubsten seine Füße, und unter ihm, im Sand, lag die Planke, die sein Leben gerettet hatte. Die ersten Krabben trippelten heran, um zu untersuchen, ob er noch gefährlich oder schon genießbar war ...“


PS: Ebenfalls bei Skalding erschienen ist "Das Gedächtnis der Lüge" von Rebecca Abe, ein ganz anders gelagertes, aber ebenfalls faszinierendes Buch. Ich werde es Ihnen demnächst vorstellen, hier in diesem Blog.

PPS: Wie das jetzt genau geht, das mit dem tödlichen Gesang, fragen Sie am besten Nidel - oder lesen Sie das Buch, falls Sie niemanden kennen, der so heisst.

Ihre Frau Zappadong

Ein eigenes Logo

.
Tochter Zappadong hat mir eine Identität (sprich ein Logo) geschenkt:

Und wenn wir schon bei Tochter Zappadong sind - Das ist auch von ihr:

Klinisch und moralisch tot

.
"Frau Zappadong?" Ein besorgter Mr Doorman beugt sich über mich.
Etwas verwirrt schaue ich hoch und frage: "Was ist denn passiert?"
"Sie sind einfach umgekippt. Geht es Ihnen nicht gut?"
"Weiss nicht, ich fühle mich irgendwie tot."
"Wie tot? Klinisch oder moralisch?"
"Klinisch und moralisch."
Mr Doorman kratzt sich am Kopf. "Warum denn?"
"Ich bin mir eben meiner Sünden bewusst worden. Sie wissen schon: Es ist schlecht, wenn Mütter arbeiten, das kann geradewegs zum Niedergang unserer Gesellschaft führen."
"Finden Sie nicht, es ist ein bisschen spät, deswegen halb tot umzufallen? Schliesslich sind Ihre Kinder mittlerweile alt genug und so schlecht sind sie nun auch wieder nicht geraten." Er grinst. Wahrscheinlich denkt er an Tochter Zappadongs letzte Fotosession mit ihm (die Bilder sind sehr gut geworden). "Und Sie haben ja nicht, kaum aus dem Spital, das Kind in der Krippe abgegeben wie andere Mütter."

Ich finde das nicht so lustig. Und weil ich gerade schlecht drauf bin, fällt mir auch ein, dass Frauen und Umwelt nur Aufwand und Kosten verursachen. Zum Glück liege ich immer noch am Boden, denn über mich schwappt eine weitere Schwindelwelle. Was bin ich doch für ein charakterloser, selbstsüchtiger Kleinkrämer, fast unerträglich für meine Umgebung, bis zum körperlichen Abgestossenwerden! Mir wird warm, ja heiss, der Schweiss bricht mir aus. Das kann an meinem Zustand liegen, vielleicht aber auch an der Klimaerwärmung, aber Mr Doorman zuckt auf meine klimatisch bedingten Bedenken nur die Schultern und meint: "Die Leute haben es gerne, wenn es ein bisschen wärmer ist."

Da bin ich jetzt überhaupt nicht einig mit ihm und schlage vor, dass wir das nächste Mal links wählen. Entsetzt schaut er mich an: "Man kann gar nicht links wählen, sonst hat man nicht alle Tassen im Schrank. " Er schüttelt den Kopf. "Nicht zu fassen. Wir haben bald Zustände wie in der DDR."

"Vergessen Sie es", sage ich und rapple mich hoch.
Behutsam führt mich Mr Doorman in den Panikraum, hilft mir aufs Sofa und reicht mir eine Tafel Schokolade. "Aber gell", murmelt er, "Sie sind bald wieder fit. Heute haben wir nämlich andere "schwarze Brüder" im Tessin, die von der Wohlfahrt leben."

In diesem Moment schlägt mir jemand ins Gesicht. "Frau Zappadong? Was ist mit Ihnen?"
Ein besorger Mr Doorman beugt sich über mich. "Geht es Ihnen gut?"
"Haben wir vorher gerade eine unsägliche Konverstation geführt?", frage ich beduselt.
Mr Doorman schaut noch ein Runde besorgter. "Nein, wie kommen Sie darauf? Sie haben beim Verspeisen der 10. Tafel Schokolade plötzlich die Augen verdreht und sind vom Sofa gekippt."
Ich stöhne dankbar auf. Alles nur ein Traum. Und ich gelobe: Ich werde nie wieder so viel Schokolade am Stück essen. Nie wieder!

Die rot gefärbten Textstellen sind Zitate von Bundesratskandidat Ueli Maurer, gefunden bei Lupe.

Zur Umfrage, ob Herr Maurer Ihrer Ansicht nach Bundesrat werden soll und kann, geht es hier.

Ihre Frau Zappadong

You're the voice!



Zu näheren Informationen dieser Bloggeraktion geht es hier.

Seien Sie eine der vielen Voices of Blogistan! Tun Sie Ihre Meinung kund! Abstimmen können Sie hier.

Und ja, okay, okay, ich gebe es zu: Ich habe Mr Doorman bestochen. Er hätte den Hardliner genommen. Aber 25 Flaschen Vodka und die Androhung, Mr Doorman müsse im Falle einer Wahl Ueli Maurer doch adpotieren, haben ihn überzeugt, das Kreuz dort zu machen, wo ich es wollte. Sie aber, lieber Zappadong-Besucher, liebe Zappadong-Besucherin, sind frei, ihr Kreuzchen genau dort zu machen, wo es für Sie passt.

Ihre Frau Zappaong

Wenn wir schon von E-Gitarren sprechen ...

.
Mein Gitarrenlehrer ist ein tapferer Mann. Er mutet und traut mir sogar das zu:



Ihre Frau Zappadong

Umleitung

.
Mr Doorman und ich sind beschäftigt. Wir leiten Sie deshalb um. Hierhin.

Ihre Frau Zappadong