RSS Feed

Da bin ich ja beruhigt

.
Zitat: "Viele Details kannte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz nicht, als er an der Pressekonferenz Stellung zum Entscheid der Finanzmarktaufsicht (Finma) nahm, die Daten von 300 amerikanischen UBS-Kunden an die US-Steuerbehörde auszuliefern. Merz kannte weder die genaue Zahl der Amtshilfegesuche, noch wusste er, wann sich die Finma mit der UBS über das Vorgehen geeinigt hatte, noch kannte er die Zahl der gestern an die US-Steuerbehörde ausgelieferten Daten – «fragen Sie das die UBS», «fragen Sie das die Finma», meinte er."
Quelle: NZZ Online

Ja, das sind solide Entscheidungsgrundlagen! Da kann ich ab sofort wieder beruhigt schlafen.

( Mr Doorman, würden Sie bitte eiligst den Ausbau des Panikraums in Auftrag geben? Und beeilen Sie sich nicht mit der Reparatur des Knopfs, mit dem man das Zappadong-Gebäude wieder ausfahren kann - es ist glaub ich besser, noch eine Weile versenkt zu bleiben)

Ihre Frau Zappadong

1 Kommentare:

Frederik Weitz said...

So etwas nennt man Delegation. Gewinn privatisieren, Verluste verstaatlichen; und wenn das einem komisch vorkommt, rasch einige diffuse Entscheidungen drüber legen, dann merkt's auch keiner.
Das ist wie unser neuer deutscher Wirtschaftsminister, der bisher nur sein eigenes Vermögen verwaltet hat und wohl die Firma vor vier Jahren pleite ging. Jetzt versucht er's mal mit Deutschland, nach dem Motto: gestern ich, heute Deutschland, morgen die ganze Welt.