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Freitag, der 13. - Mitteilung in eigener Sache, Teil II

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Also, der hatte es in sich, dieser Freitag, der 13.

Morgen früh, beim Checken der Mails, hüpfte ein Trojaner meinen Computer an. Ich habe ihn brav in Quarantäne geschoben, weil mir löschen zu heikel war. Hat nichts genützt. Mein Maschinchen hat leicht geseufzt und dann nur noch geröchelt, beim Versuch, selber wieder aufzustehen.

Dann musste ich zu Fuss ins Büro, weil es meinen Wagen am Donnerstagabend nicht nur eingeschneit, sondern auch eingeeist hatte (und ich um neun Uhr abends keine Lust hatte, eine halbe Stunde lang Eis wegzukratzen).

Beim Parkplatz angekommen, machte ich mich als erstes daran, mich in der Disziplin Schnee- und Eisentfernung zu üben. So ganz nach dem Motto: Morgenstund hat Gold im Mund - und in der Hoffnung, bis zum Mittag wieder einen funktionierenden fahrbaren Untersatz zu haben. Nun, irgendwann waren Schnee und Eis aber leider auch der Scheibenwischer weg. Ein glatter Bruch (ich bin ungeduldig und nicht sehr sanft mit meinem Wägelchen, wenn es nicht will wie ich).

Ich habe dann mit lädiertem Wagen den lädierten Computer in den Laden gefahren und - lieber Titus, jetzt kommts: im Büro einen Blogeintrag geschrieben. Das mache ich sonst nie (Zum Glück arbeite ich meistens von zuhause aus ;-) ).

(Anmerkung des KMU Alter Egos von Frau Zappadong: Die Sekretärin hatte Ferien und so hat Frau Zappadong letzte Woche mehr oder weniger im Büro der Firma gewohnt.)

Und dann noch dies: Mein Autorinnen Alter Ego hat ein neues Buch auf dem Markt und das schreibende Alter Ego wartet seit WOCHEN auf die Belegsexemplare. Die kamen am Freitag, dem 13. Eine ganze Schachtel voller Bücher. Dummerweise nicht die von Alter Ego, sondern irgendwelche - auch schönen - rosa Ratgeber für Teenagermädchen.

(Anmerkung von Frau Zappadong: Das Bücherzentrum in Stuttgart und ich sortieren das gerade aus. Ich hätte nämlich schon gerne meine eigenen Bücher ...)

Und dann noch was in Sachen Abhängigkeit vom Kistchen: André, ich wette nicht dagegen (siehe Kommentar zu Teil 1). Ich BIN im höchsten Mass abhängig von dieser Kiste. Und ich arbeite daran. Seit ziemlich langer Zeit mit ziemlich wenig Erfolg. Deshalb bin ich über so Zwangspausen gar nicht unglücklich.

Zum Glück ist heute weder Freitag, noch der 13. Das schreibende Alter Ego hat nämlich heute Morgen das neuste Manuskript an den Verlag geschickt. Da wäre ein bisschen mehr Glück angebracht ...

Ihre Frau Zappadong

3 Kommentare:

Mara said...

Der März hat im übrigen auch einen Freitag den dreizehnten...

LG
Mara

PS: glaube üüüüüberhaupt nie nicht an soas

Zappadong said...

Ich glaub(t)e ja auch nicht an sowas!

Na ja, war halt einer dieser Tage. Witzigerweise ging es mir den ganzen Tag völlig gut.

Titus said...

Frau Zappadong, ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber haben Sie es schon einmal mit einer Selbsthilfegruppe versucht?

Besonders empfehlenswert scheint mir die Selbsthilfegruppe "Scheibenwischer futsch". Schwerpunkte-Themen sind dabei:
- Wie gehe ich und andere damit um?
- Welche Unterstützung können Sie von anderen (nicht) erwarten?
- Was für Alternativen drängen sich zu Scheibenwischern auf?

Einen guten Eindruck scheint mir auch die folgende Selbsthilfegruppe zu machen: "Troja war gestern - heute schmiert mir nichts mehr ab". An drei Abenden lernen Sie dabei, wie Sie mit Aggressionen gegen eine unsichtbare Kraft umgehen und in positive Wellen für sich und Ihre Umgebung umwandeln können.

Klingt doch verlockend, nicht? ;-)