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Unterirdische Berichterstattung

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Doch. Es geht immer noch tiefer.

Mr Doorman und ich haben gerade einer "Journalistin" zugeschaut, wie sie sich am Zappadong-Gebäude durch in die Erde geschaufelt hat, so tief runter, dass wir sie aus den Augen verloren haben.

Sie muss irgendwann doch noch abgebremst haben. Und so basht sie jetzt in tiefster Tiefe und auf allerunterstem Niveau (vorläufig - der Rekord wird bestimmt nächstens gebrochen) auf fordernde Banker ein, indem sie einen Sensationsbericht aus einer Konkurrenzzeitung wiederkäut. Zur Eigenrecherche hatte sie wohl infolge ihrer Buddelarbeiten keine Zeit.

Grottig. Grottiger. Am Grottigsten. Unterirdische Berichterstattung eben.

Immer noch frühlingshaft gut gelaunt

Frau Zappdong

5 Kommentare:

gnoerpf said...

Wobei besagter Tagi-Artikel nun doch ein bisschen einseitig geraten ist. Tendenziell geraten wohl sämtliche Erstmals-Arbeitslose in einen ersten Phase in einen Schock-Zustand und müssen zuerst mal akzeptieren dass sie neue Spielregeln lernen müssen. Interessant wäre ein Vergleich der Reaktion von arbeitslosen exBankmitarbeitern mit derjenigen von "anderen", aber das ist wohl kaum einigermassen neutral machbar.

Titus said...

Ich glaub', die möchte einfach zum SoBli wechseln. Und damit's nicht so auffällt, dass sie in fünf Abschnitten dreimal besagte Zeitung nennt, erwähnt sie doch einmal auch ein Produkt aus dem eigenen Hause.

Vermutlich ist sie jetzt daran, den Dreck (oder die Druckerschwärze?) unter ihren Fingernägeln zu entfernen...

Bruder Bernhard said...

Was soll die Aufregung? Soweit ich mich erinnere, gibt es diese journalistische Form schon seit ewig, und sie heisst irgend was wie "Der Muggli fasst zäme".

Und wird vor allem den Volontären aufgebrummt.

Aber ich weiss schon, was die Aufregung soll: Enttäuschte Liebe, Frau Zappadong? Geben Sie's endlich auf, sie gehören schon lange nicht mehr zur Zielgruppe der Zentralmedien. Aber witzig geschrieben war es schon, ihr Ventil.

Zappadong said...

Lieber gnoerpf, das nenne ich mehr als nur ein bisschen einseitig :-).

Lieber Titus, wenn's denn funktioniert, dann heiligt der Zweck die Mittel, nicht wahr? Ich tippe aber eher auf Bruder Bernhards Volontariat-Arbeitsauftrag.

Lieber Bruder Bernhard. Das mit der enttäuschten Liebe ist Schnee von gestern... und ist mittlerweile nicht mehr frustierend, sondern eher belustigend. Das Wühlen in den Online-Artikeln ist vergleichbar mit dem Stöbern auf dem Flohmarkt. Und danke für das Kompliment. "Witzig" ist immer gut :-)

Herzliche Frühlingsgrüsse von einer bestens gelaunten Frau Zappadong

Titus said...

Also gehören wir demnach zu einer aussterbenden Rasse?

Für solche gibt's doch immer irgendeine Schutzvereinigung, welche um die Verabschiedung einer entsprechenden Charta bemüht ist. Wo bleiben die denn in unserem Fall!?! ;-)

Ich seh' schon, wenn's gut kommt stompft man uns nach unserem Ableben aus und stellt uns ins Museum für Kommunikation in Bern...