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Was einem alles auf den Kopf fallen kann

Das Internet.
Die Technik.
Der Bücherhimmel.

Um nur drei zu nennen. Mit ersteren beiden befassten sich die gestrigen Einträge.

(Nur kurz, um die Neugierigen auf dem Laufenden zu halten: Der Akku ist's. Ich habe meinen Teil der Arbeit getan, sprich: den Akku herausgenommen, die Maschine an den Strom angeschlossen, Open Office heruntergeladen - alles funktioniert. Muss um halb neun in den Computershop, Erste Hilfe beanspruchen, aber ich fürchte, für die lange Zugfahrt zur Buchmesse reicht es nicht mehr.)

Heute geht es um den Bücherhimmel. Erstens, weil es so schön zu Buchmesse passt. Zweitens, weil in den letzten paar Tagen ein paar sehr erhellende Artikel zum Thema erschienen sind.

Der Bücherhimmel schwebt über Autoren wie der Himmel über Gallieren - immer kurz vor dem Herunterfallen. Das beginnt beim Schreiben, geht über die Verlagssuche, das Verlagswesen, das so ganz anders tickt als alles, was ich kenne, das Förderwesen, den Kampf ums Wahrgenommen werden bis hin zum Einkommen ... Aber nicht wahr, damit lebt man, chiibig ufrächt meistens, ausser man fällt zwischenzeitlich in eine Loch (dann ist wenigstens der Himmel weiter oben).

Und eigentlich, eigentlich weiss man auch, dass da noch mehr ist. Nur, wenn es dann ans Licht kommt, dann klappt die Kinnlade nochmals runter, man zwingt sie nach oben, schluckt den Kloss runter und macht weiter.

Während ich mein Alter Ego an die Buchmesse begleite und Mr Doorman ein paar Tage Ferien auf seinen Orangenplantagen macht, empfehlen wir folgenden Lesestoff:

Überleben im Haifischbecken (bitte den Links in jenem Artikel folgen, wenn Sie Lust auf Kinnladenrunterklappen haben).

Update: Mein Handtaschenmaschinchen fährt mit mir zur Buchmesse. Lang lebe mein Computershop, ganz speziell Frau Eggenberger und Herr Neier!

Bis bald

Frau Zappadong

1 Kommentare:

PvC said...

Huch, schon wieder ein Link, womit hab ich das verdient... danke!
Das Bild mit dem Himmel der Gallier ist das schönste, das ich bisher für diese Branche gelesen habe - jetzt kann ich mir auch endlich erklären, woher der (Sonnen)Untergang des Abendlandes kommt!

Ich tröste mich ja immer wieder damit, dass Religionen und politische Systeme und Kulturen untergehen, aber die Menschheit immer süchtig nach erzählten Geschichten bleibt. Mag sein, dass sich die Dealer untereinander kloppen, aber WIR bauen das Zeug an. Ohne uns kein (Lese)Stoff.

Himmlische Grüße aus Gallien.