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Das Problemjugendproblem - Minarette, Teil 4

Mr Doorman serviert mir einen wunderbar riechenden Kaffee, während ich erschöpft in einem der bequemen Sessel hänge. "Frau Zappadong", sagt er, "darf ich Sie auf den Kommentar von David hinweisen?"
"Nicht nötig", antworte ich. "Ich habe ihn gelesen und finde, das könnte der Anfang einer wirklich guten Diskussion sein."
"Finde ich auch", meint Mr Doorman. "Darf ich Sie deshalb auch darauf hinweisen, dass David seine Ausführungen noch vertieft hat?" Er öffnet seinen Laptop, klickt sich zur Substanz durch und lässt mich dann mit Kaffee und Text allein:

Eines der vielen Probleme, das in die Minarettinitiative hineingespielt hat, ist die Kriminalität, Gewaltbereitschaft und generelle Unangepasstheit von Jugendlichen. Diese Probleme sind bei gewissen Einwanderungsgruppen höher als bei Schweizern, es ist aber überhaupt nicht so, dass sich die Probleme auf einzelne Gruppen beschränken. Wie könnten vernünftige Lösungsansätze aussehen?
  • Kein vernünftiger Lösungsansatz ist, keine solche Leute mehr in die Schweiz zu lassen. Die Leute kommen, um hier jene Arbeiten zu machen, die die Schweizer nicht machen wollen. Zudem sind viele als Kriegsflüchtlinge in die Schweiz gekommen. Ein Rückgängigmachen ist ethisch auch nicht vertretbar. Die Wirtschaft soll zurückhaltend sein mit der Anstellung von Personen aus dem Ausland, aber wenn sie sich dafür entscheidet, dann mit allen Konsequenzen.
  • Die Fehler sind auch nicht in der Kultur der Herkunftsländer zu finden. Die Kriminalitätsrate auf dem Balkan ist laut UN-Studie heute tiefer als in Westeuropa.
Es liegt auf der Hand, dass das Umfeld der Jugendlichen hier in der Schweiz den grössten Einfluss darauf hat, ob sie auf die gerade oder die krumme Bahn gelangen. Der einzig vernünftige Ansatz ist es, hier bei uns nach Fehlern zu suchen. 

Den restlichen, sehr lesenswerten Text finden Sie hier.

Ich schlage vor, die Diskussion bei David in der Substanz zu führen und nicht hier in Zappadong-Hausen. Nicht, weil ich sie nicht führen will, sondern weil ich es sinnvoll fände, wenn sich alle Teilnehmer auf der gleichen Plattform austauschen würden - also drüben bei David.

Frau Zappadong

1 Kommentare:

文章 said...
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