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espace de détente, Teil II

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Ist so schön gemütlich hier unten, mit all Ihren Filmempfehlungen. Empfehlen Sie ruhig weiter! Mr Doorman und ich gucken dann.

Im Gegenzug empfehlen Mr Doorman und ich:

1. Lesen: Rolf Lappert, "Nach Hause schwimmen"

2. Musik: Amerikan Beauty, "Social Stigma"


Grüsse aus dem Untergrund

Frau Z. und Mr D.

espace de détente

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NOTIZ

Mr Doorman und ich sind im Espace de Détente und schauen Filme.

Und wenn wir nicht dort sind, zählen wir Kartoffeln im Keller und fragen uns, ob sie bis ans Ende der Krise reichen.

Grüsse aus dem Untergrund

Z. & D.

Hemmungslos abgekupfert - Viel Spass (na ja)

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Samstagmorgen. Zeit zu ausgedehnteren Besuchen in anderer Leute Bloghütten.

Das hier ist ein MUST
(gefunden beim Journalistenschredder)

Und das hier können Sie zur Nachspeise reinziehen (gefunden beim Bugsierer).

Ich danke beiden Kollegen für lehrreiche und köstliche Minuten und wünsche ihnen (den Kollegen) und Ihnen (da draussen) ein schönes Wochenende.

Frau Zappadong

Ein guter Grund, (besser) Französisch zu lernen

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Cher Hans-Rudolf

Ich habe mein Wörterbuch herausgelegt und meine Vorsätze von Anfang Jahr um einen erweitert. Im Notfall tut's auch der Leo.

Kalvin, je t'embrasse

Madame Zappadong

Da bin ich ja beruhigt

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Zitat: "Viele Details kannte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz nicht, als er an der Pressekonferenz Stellung zum Entscheid der Finanzmarktaufsicht (Finma) nahm, die Daten von 300 amerikanischen UBS-Kunden an die US-Steuerbehörde auszuliefern. Merz kannte weder die genaue Zahl der Amtshilfegesuche, noch wusste er, wann sich die Finma mit der UBS über das Vorgehen geeinigt hatte, noch kannte er die Zahl der gestern an die US-Steuerbehörde ausgelieferten Daten – «fragen Sie das die UBS», «fragen Sie das die Finma», meinte er."
Quelle: NZZ Online

Ja, das sind solide Entscheidungsgrundlagen! Da kann ich ab sofort wieder beruhigt schlafen.

( Mr Doorman, würden Sie bitte eiligst den Ausbau des Panikraums in Auftrag geben? Und beeilen Sie sich nicht mit der Reparatur des Knopfs, mit dem man das Zappadong-Gebäude wieder ausfahren kann - es ist glaub ich besser, noch eine Weile versenkt zu bleiben)

Ihre Frau Zappadong

Mein Geld ist gut angelegt

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Ich bezahle damit kriminelle Machenschaften von irgendwelchen Heinis, die sich für mein Monatsgehalt am Morgen nicht mal aus dem Bett schälen würden (auch wenn es ihr Tagesgehalt wäre). Ja, da gewinnt der Tag doch ganz neue Qualität. Ist das Leben nicht schön? Ob Herr Bundesrat Merz heute Morgen unter der Dusche wohl gesungen hat?

Bal al'üna und die Filmförderung

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Zappadong-Hausen ist kulturell gar nicht so ausgetrocknet, wie Sie vielleicht denken. Fünf Gehminuten vom Zappadong-Gebäude wohnt der Filmemacher Kuno Bont. Dessen Film Bal al'üna, ein Dokumentarfilm über die legendäre Bellaluna-Wirtin Paula Roth, läuft seit einer guten Woche im lokalen Kino, auf halber Distanz zwischen Zappadong-Hausen und dem Heim von Kuno Bont (ja, die Welt ist klein in Zappadong-Hausen).

Lassen wir das Geographische beiseite und kommen zum Wesentlichen. Bal al'üna ist ein ruhiger, unaufgeregter Film mit Mut zu längeren Bildsequenzen. Die dokumentarische Spurensuche in Paula Roths Leben kontrastiert mit nachgestellten Szenen über den Mord an der Bellaluna Wirtin und dessen Auflösung. Ein starker Film, der in den Bann zieht.

Ein Film auch, der in unserem Kino so manchen Kassenschlager auf der Strecke lässt (es mussten Leute nach Hause geschickt werden), genau so wie kürzlich der Film Schönheiten des Alpsteins.

Trotzdem. Weder Bal al'üna noch Schönheiten des Alpsteins kamen in den Genuss eidgenössischer Filmförderung (immerhin wurde Bal al'üna an den Solothurner Filmfestspielen gezeigt). Kuno Bont, das liebenswerte Schlitzohr, hat das im Abspann seines Filmes erwähnt, im letzten Satz, der über die Leinwand flimmert.

Mr Doorman und ich haben uns auf Spurensuche begeben (was der Kuno kann, können wir auch) und sind zum - zugegebenermassen nicht nachweisbaren - Schluss gekommen, dass die Schweiz kurz nach Zürich aufhört. Kulturell, politisch, verkehrstechnisch. Das Rheintal ist die Pampa im Niemandsland, höchstens in den Schlagzeilen wegen der höchsten Anzahl Kurzarbeiter in der ganzen Schweiz. Oder als Grenzposten zum Liechtenstein (da filmt dann jeweils das Schweizer Fernsehen irgendwo vom liechtensteinischen Triesnerberg in die Ebene, erwischt das Rheintaler Panorama und verklickert es den Zuschauern als Bildmaterial über Liechtenstein - zum Brüllen).

Grüsse aus der Pampa

Frau Zappadong

Selbsthilfegruppen ...

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... sind bestimmt eine gute Sache (danke für den Hinweis, titus). Sie ahnen es. Ja. Es kommt ein Aber.

Ich bin so was von geschädigt, ich wüsste gar nicht, wo anfangen:

"Guten Tag, ich heisse Frau Zappadong und kann an keiner Schokolade vorbeigehen ohne sie anzuknabbern."
(Selbsthilfegruppe für Schokosüchtige)

"Guten Tag, mein Name ist Frau Zappadong und ich klebe öfters stundenlang an der virtuellen Welt fest."
(Selbsthilfegruppe für Internetsüchtige)

"Guten Tag, ich bin Frau Zappadong und ich schiebe immer alles zu lange vor mich her."
(Selbsthilfegruppe für Prokr ... irgendwas - kann mir dieses saudoofe Fremdwort nicht merken)

"Guten Tag, ICH BIN FRAU ZAPPADONG UND WERDE MANCHMAL FURCHTBAR SCHNELL FURCHTBAR WÜTEND UND DANN MACHE ICH DINGE KAPUTT."
(Selbsthilfegruppe "Troja" - siehe Kommentar von Titus)

"Guten Tag, meinen Namen habe ich vergessen und was ich hier tue, fällt mir jetzt grad nicht ein."
(Selbsthilfegruppe für schusselige Vergessliche)

"Guten Tag, ich bin ganz viele Personen und manchmal bringe ich sie durcheinander"
(Selbsthilfegruppe für multiple Personen)

"Guten Tag und verdammt noch mal! Ich bin Frau Zappadong und ein paar andere und ich habe verflucht noch mal keinen Überblick mehr über meine Selbsthilfegruppen"
(Selbsthilfegruppe für von Selbsthilfegruppen Überforderte)

Seien Sie alle herzlichst gegrüsst in Ihren Selbsthilfegruppen da draussen. Ich gehe jetzt einen Baum umarmen und dann etwas Schokolade essen.

Frau Zappadong und ihre Alter Egos

Freitag, der 13. - Mitteilung in eigener Sache, Teil II

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Also, der hatte es in sich, dieser Freitag, der 13.

Morgen früh, beim Checken der Mails, hüpfte ein Trojaner meinen Computer an. Ich habe ihn brav in Quarantäne geschoben, weil mir löschen zu heikel war. Hat nichts genützt. Mein Maschinchen hat leicht geseufzt und dann nur noch geröchelt, beim Versuch, selber wieder aufzustehen.

Dann musste ich zu Fuss ins Büro, weil es meinen Wagen am Donnerstagabend nicht nur eingeschneit, sondern auch eingeeist hatte (und ich um neun Uhr abends keine Lust hatte, eine halbe Stunde lang Eis wegzukratzen).

Beim Parkplatz angekommen, machte ich mich als erstes daran, mich in der Disziplin Schnee- und Eisentfernung zu üben. So ganz nach dem Motto: Morgenstund hat Gold im Mund - und in der Hoffnung, bis zum Mittag wieder einen funktionierenden fahrbaren Untersatz zu haben. Nun, irgendwann waren Schnee und Eis aber leider auch der Scheibenwischer weg. Ein glatter Bruch (ich bin ungeduldig und nicht sehr sanft mit meinem Wägelchen, wenn es nicht will wie ich).

Ich habe dann mit lädiertem Wagen den lädierten Computer in den Laden gefahren und - lieber Titus, jetzt kommts: im Büro einen Blogeintrag geschrieben. Das mache ich sonst nie (Zum Glück arbeite ich meistens von zuhause aus ;-) ).

(Anmerkung des KMU Alter Egos von Frau Zappadong: Die Sekretärin hatte Ferien und so hat Frau Zappadong letzte Woche mehr oder weniger im Büro der Firma gewohnt.)

Und dann noch dies: Mein Autorinnen Alter Ego hat ein neues Buch auf dem Markt und das schreibende Alter Ego wartet seit WOCHEN auf die Belegsexemplare. Die kamen am Freitag, dem 13. Eine ganze Schachtel voller Bücher. Dummerweise nicht die von Alter Ego, sondern irgendwelche - auch schönen - rosa Ratgeber für Teenagermädchen.

(Anmerkung von Frau Zappadong: Das Bücherzentrum in Stuttgart und ich sortieren das gerade aus. Ich hätte nämlich schon gerne meine eigenen Bücher ...)

Und dann noch was in Sachen Abhängigkeit vom Kistchen: André, ich wette nicht dagegen (siehe Kommentar zu Teil 1). Ich BIN im höchsten Mass abhängig von dieser Kiste. Und ich arbeite daran. Seit ziemlich langer Zeit mit ziemlich wenig Erfolg. Deshalb bin ich über so Zwangspausen gar nicht unglücklich.

Zum Glück ist heute weder Freitag, noch der 13. Das schreibende Alter Ego hat nämlich heute Morgen das neuste Manuskript an den Verlag geschickt. Da wäre ein bisschen mehr Glück angebracht ...

Ihre Frau Zappadong

Mitteilung in eigener Sache

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Der Computer in Zappadong-Hausen hat den Geist aufgegeben. Ich habe ihn in die Klinik für virtuell erkrankte Technikgeräte eingeliefert, wo man sich liebevoll um ihn kümmert.

Infolge dieses Ausfalls habe ich keinen Zugang auf meine Mails. Wenn Sie also einen Kommentar geschrieben haben oder mir ganz privat mitteilen möchten, was für ein Goldschatz / was für eine Pfeife / oder was für ein Sonstauchimmer ich bin ... dann danke ich Ihnen, kann aber im Moment gar nichts für Sie tun.

Und ich gestehe Ihnen jetzt etwas ganz Verrücktes: Irgendwie bin ich ganz froh, zu einer Online-Pause gezwungen zu werden. Sie brauchen also kein Mitleid mit mir zu haben. Ich hab auch keins.

Ihre Frau Zappadong

Wenn Online-Zeitunglesen so richtig Spass macht

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Heute beim Online-Bund:

Blocher: "Jetzt muss der Staat 10 Prozent der UBS übernehmen."

Spuhler: "Staat soll sich nicht bei UBS einmischen."

Für Unkundige in Sachen Schweizer Politik: Die beiden gehören derselben Partei ein. Der mit dem Sünneli und dem Geissbock und den Plakaten aus dem Tierreich. Beide - Blocher und Spuhler - gehören zu den Leithammeln (um in der Sprache der Partei zu bleiben).

Da scheinen wohl im Moment zwei Sünneli und der Geissbock hat Junge geworfen. Oder: Die eine Seite weiss nicht, was die andere tut. Diesen Verdacht nährt ein drittes SVP-Mittelgewicht, Hans Kaufmann, SVP Nationalrat und früherer Bankökonom. Er sagte in einem Interview, die jüngsten Forderungen seien

ohne sein Zutun beschlossen worden. Im SVP-Parteiprogramm stehe nirgends, dass die Partei irgendwelche Löhne beschränken wolle.

Zurück bleiben eine verwirrte Parteibasis und eine lachende Frau Zappadong.

Freiheit für Philip Rizk


Der Blogger Philip Rizk ist verhaftet worden.
"Sieht nicht gut aus, gar nicht gut. Seit vier Tagen ist Philip Rizk, der deutsch-ägyptische Blogger, verhaftet. Und die ägyptische Polizei bestätigt einzig, dass "a German Journalist" festgehalten werde - mehr nicht."
Das berichtet André Marty heute auf seinem Blog. Man kann diese Nachricht (empört) zur Kenntnis nehmen - man kann aber auch handeln. Wie dieses und dieses Beispiel zeigt.
Nähere Informationen und vor allem die zuständigen Adressen finden Sie hier.
Bitte lesen Sie nicht nur. HANDELN Sie. Es kostet einen Telefonanruf oder ein Fax oder einen Brief. Danke.

Update: Philip Rizk ist frei. Mehr dazu hier.
Ihre Frau Zappadong

59.6 %

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Mr Doorman: "Der Baum bleibt also im Garten."
Frau Zappadong: "Ja."
Mr Doorman: "Gut."
Frau Zappadong: "Ja."

Lieber Spammer

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Na ja, über das Wort "lieber" könnten wir jetzt diskutieren.

Wie auch immer. Ihre gut 1500 Mails sind bei mir ohne Absender angekommen, Sie - vermeintliches - Cleverchen. Dummerweise (für Sie) gibt es Leute, die ein wenig mehr von Mails verstehen als ich, und einer dieser Leute hat mir Ihre User-ID auf den Tablett serviert (danke an anonym). Eine Fingerübung, wie er meinte. Was wohl beweist, dass Sie mir in Sachen Internetwissen nur ein kleines Schrittchen voraus sind.

Ich habe mir erlaubt, den Missbrauch bei blog.de und meinem Mailprovider zu melden. Selbstverständlich mit Angaben Ihrer User-ID.

Mr Doorman hat schon mal das Bügelzimmer für Sie hergerichtet.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen

Frau Zappadong

So quasi als Fortsetzung ...

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... zum Eintrag von gestern:

Es soll ja Leute geben, die sich in ihren eigenen Worten verrennen und dann nicht mehr "hinderschi" und nicht mehr "fürschi" kommen. Andere verrennen sich ebenfalls, galoppieren in diesem Falle aber beherzt weiter (ja, ja, ich meine unter anderem den Eintrag von gestern).

Einer hat daraus eine (potentielle) Geschäftsidee entwickelt.



Ihre Frau Zappadong

Ja, also, der hat mich jetzt fast überzeugt ...

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... und nein, Sie müssen nicht alles gucken (Folter ist bei uns in der Schweiz nämlich - noch - verboten):

Irgendjemand mag mich nicht

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Kann passieren. Wäre auch nicht so schlimm. Wenn dieser jemand mich nicht mit Spams zuschütten würde. Mittlerweile sind es an die 500 Mailnachrichten in weniger als 10 Minuten.

Update: Von hier weg ist der Originaltext gelöscht.

Herzliche Grüsse und einen spamfreien Mailkasten

Ihre Frau Zappadong

It's been a while

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Na ja, sooooo lange war ich nicht weg. Der Titel dieses Eintrags bezieht sich auch nicht auf mein Hardcore-Offlinen (die Kurzferien in den Bergen waren erste Sahne), sondern auf das Konzert von gestern Abend.

Tochter Zap und ich reisten nach Zürich, um eine der Lieblingsbands von Zap live zu sehen:



Wie's war? Ich fand's gut ... Zap schwebt immer noch auf Wolke 7. Der Sänger hat sie angelacht und ihr ein Gitarrenplättchen zugeworfen :-).

PS: Der Song, den ich für Sie hochgeladen habe, war der Grund, warum ich vor vielen Jahren eine CD von Staind kaufte - das ganze Dingens war dann aber nicht so mein Geschmack, aber Zap hat die CD irgendwann im Regal entdeckt, "adoptiert" und auf die Liste ihrer Favoriten genommen. So ist das Leben.

Ihre Frau Zappadong