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Save the planet and sell your children

Da hat mich der Andreas doch an etwas erinnert! Der Parteislogan hängt seit Jahren im Zappadong-Gebäude (Mitbringsel aus England - und nein, es war nicht Mr Doormans russische Seele mit ihrem Hang zu Kitsch, die für diesen Entscheid verantwortlich war ... auch ich neige zur Kitschanfälligkeit). However: Hier ist unser Slogan. Darunter gleich die Unterslogans (gefunden in einem kleinen Shop in einer englischen Küstenstadt, entworfen vom Ladenbesitzer himself).


Unterslogan 1: "Have Fun. Sell the children and buy a plant."
Unterslogan 2: "Never buy plants from mad people."
Unterslogan 3: "Never press a button marked Danger. Do not press this button."

Mit Stolz vermelde ich auch den Eingang des ersten Mitgliederbeitrags (sorry für die lausige Fotoqualität - ohne Mr Doorman funktioniere ich einfach noch weniger einwandfrei als sonst schon).


PS: Vielleicht sollten wir am zweiten Teil unseres Slogans (sell your children) noch arbeiten ...

Frau Zappadong

Wenn Mr Doorman nicht mit mir spricht, halte ich mich halt an irre russische Wissenschaftler und Zeitreisende aller Art

Das hat er dann davon. Der Mr Doorman. Jawoll!

Der spricht nämlich nicht mehr mit mir. Kein Wort. Daran sind Sie schuld. Alle wollen die Schoggi-Partei und niemand interessiert sich für Mr Doormans Orangen-Partei. Dabei hatte er die Idee zuerst und ich bin nur so eine Trittbrettfahrerin. Weil nichts im Leben schlimmer ist als eine Trittbrettfahrerin, die einen überholt, schmollt Mr Doorman jetzt im Bügelzimmer vor sich hin. Wenigstens ist er nicht ganz allein. Er hat dazu den BodeständiX eingeladen, dem kürzlich ein ähnlich jämmerlicher Blues angehüpft ist.

Und ich? Ich gehe fremd. Beim Rejectionist. Dort ist es wenigstens lustig - Wenn man nicht gerade ein Autor ist, der ein vermeintlich potentielles Bestsellermanuskript über zeitreisende Ausserirdische oder verrückte russische Wissenschaftler in der Pipeline hat, das man an den Verlag bringen möchte.

Orangen-Partei

An Tagen wie diesen, wenn es trotz Zeitumstellung am Morgen um halb sieben wetterbedingt dunkel wie in einer Kuh ist, schätze ich es besonders, wenn es aus der Küche nach Kaffee duftet und Mr Doorman ruft: "Sie müssen die Zeitung nicht holen gehen, sie liegt schon auf dem Tisch."

Ich schlurfe also direkt in die Küche, setze mich hin und trinke erst mal einen Schluck. Bevor ich die Tasse wieder hinstellen kann, schiebt mir Mr Doorman die Zeitung hin und klopft mit seinem Zeigfinger auf einen Artikel. Das Auto wird wieder zum Parteiprogramm. Vielleicht habe ich zu wenig geschlafen, vielleicht habe ich zu wenig Kaffee getrunken, vielleicht liegt es am Wochentag (Montag), vielleicht am Wetter, keine Ahnung. Auto? Parteiprogramm? Wie bitte? Hatten wir das nicht schon mal? - Wir hatten. Und es war damals schon eine birnenweiche Idee. Aber bitte: Ich habe ja selber ab und zu birnenweiche Ideen. Und manchmal sind birnenweiche Ideen auch lustig. Ich gucke also genauer hin.

Die Freiheits-Partei ist die einzige politische Partei, welche sich vorbehaltlos für die freie Mobilität und die Interessen der motorisierten Verkehrsteilnehmer einsetzt

Na, das ist doch ein Wort. Dann hätte ich gerne:

- nie wieder jemanden vor mir, der nervt
- nie wieder jemanden hinter mir, der nervt
- am besten gar niemanden hinter mir und vor mir
- am allerliebsten die Strasse ganz für mich allein

... Das wäre doch DER Slogan: Jedem seine eigene Strasse!

Mr Doorman reisst mich unsanft aus meinen Träumen: "Frau Zappadong, Sie haben ja gar kein Auto mehr."

Abgesehen davon, dass ich nicht weiss, wie Mr Doorman in meine Träume sehen kann, bewundere ich sein Talent, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Nun, vielleicht hat mir die Auto-Partei ja trotzdem etwas zu bieten. Ich lese weiter:

Sie empfiehlt die Minarett-Initiative zur Annahme. Der Bieler Ehrenpräsident Jürg Scherrer warnte vor den Problemen und Gefahren, welche die rasant fortschreitende Islamisierung für die christlich abendländische Kultur mit sich brächten.

Ja! Die fahren doch ganz anders Auto als wir, nicht wahr. Wobei, es wundert mich schon ein wenig, dass Herr Scherrer etwas gegen rasante Dinge hat.

Gegen ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten spricht für die Delegierten insbesondere der drohende Verlust von Arbeitsplätzen.

Iiii wo! Wo doch jetzt, da jeder seine eigene Strasse bekommt oder wir mindestens eine dritte Gotthardröhre mit vierspurigen Zufahrtsautobahnen bauen, doch tausende neue Arbeitsplätze geschaffen werden können! Da wäre dann allerdings noch die Frage, wer uns all diese schönen Dinge baut, wenn wir sie nur von einheimischen Christen, die in die Kirche gehen, bauen lassen würden.

Hmmmm ...Also, so ganz überzeugt mich dieses Partei nicht.

"Sie haben recht", sagt Mr Doorman, "so ganz überzeugt das nicht." Ich zucke zusammen. Was, wenn Mr Doorman wirklich Gedanken lesen kann? Zum Glück komme ich nicht dazu, diesen Gedanken zu Ende zu denken. "Ich habe eine viel bessere Idee", schneidet mir nämlich Mr Doorman meinen Gedankenstrang mitten entzwei. "Ich gründe eine Orangen-Partei!"

Ich denke, es ist besser wenn ich nichts sage. Und denken sollte ich wohl gerade besser auch nicht.

"Stellen Sie sich doch vor!", ruft Mr Doorman begeistert. "Der Mitgliederbeitrag wäre 100 Aktien meiner Orangenplantage. Bei 43'000 Mitglieder würde das ...." Er verstummt. Seine Augen werden gross wie Satellitenschüsseln.

43'000 Mitglieder? Ganz hinten in meinen Gehirnwindungen regt sich etwas, schwillt an, jagt durch mein Denksystem und erreicht ungefähr 20 Sekunden später die Zentrale. Ja! Genau! Ich gründe eine Schokoladenpartei. Mitgliederbeitrag: Eine Tafel Schokolade für die Präsidentin. Sie können sich gerne hier und jetzt einschreiben. Über das Parteiprogramm denken wir nach, wenn wir die Schokolade gegessen haben.

Boah, die spinnen ...

... ruft Mr Doorman.
"Wer?" rufe ich zurück, denn ich komme gerade zur Tür rein und kann Mr Doorman noch nicht sehen - nur hören.
"Na, all diese Onliner, diese Nerds, diese Netzfreaks."
Ich wundere mich kurz, woher Mr Doorman das Wort Nerd kennt. Aber nur kurz. Mein Türsteher ist immer wieder für eine Überraschung gut. Ich gehe also direkt in unsere Schaltzentrale (sprich, das kleine, fensterlose "Büro", in dem wir den PC untergebracht haben).
"Wer spinnt?", frage ich Mr Doorman, der gebannt auf den Bildschirm starrt.
"Na, die da."
Ich gucke nicht lange, denn mir wird schwindlig. Beduselt halte ich mich an der Tischkannte fest und stelle mir vor, welch winzigen Würmchen Mr Doorman und ich in diesem unendlich grossen Cybertreppenhaus sind.
"Warum sind denn Ihre Fingernägel so schwarz?", fragt Mr Doorman.
"Würmchen", krächze ich, während ich wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf die blinkenden Zahlen starre.
"Würmchen?"
"Würmer ... ähm .... Erde ... ähm ..." Diese Zahlen auf dem Bildschirm verwirren mich ohne Ende. "Können Sie das abstellen?", frage ich Mr Doorman.
Er fragt für einmal nicht zurück, sondern stellt einfach ab. Ich atme auf.
"Würmer", hilft mir Mr Doorman auf die Sprünge.
"Ah ja!" Jetzt geht das Denken wieder. "Ich war im Garten und hab ihn winterbereit gemacht."
"Alles klar. Sie gehen jetzt die Fingernägel putzen und ich mache uns Kaffee."
Gute Idee, finde ich. "Ach ja, und lassen Sie uns den Rest des Wochenendes netzlos leben", bitte ich.
"Gute Idee", sagt er.
Also manchmal, manchmal verstehen wir uns wirklich gut.

(PS: Ich weiss nicht mehr, wo ich den Link zu dieser Zählmaschine gefunden habe - kann also für einmal nicht auf meine Fundquelle verlinken, sorry.)

Frau Zappadong

Mr Doorman, bitte löschen

Ich habe mich entschieden, auf den klugen Rat von klugen Menschen zu hören.
"Mr Doorman!", rufe ich also vergnügt durch die herbstlich kühlen Gemäuer unseres Zappadong-Gebäudes.
Es dauerte eine Weile, bis ein nicht ganz so vergnügter Mr Doorman auftaucht (ich glaube, er ist immer noch ein wenig verärgert über meinen kleinen Zappadong-Löschscherz von gestern). "Ja?", brummt er.
"Wir löschen", sage ich.
Auf seinem Gesicht geht die Sonne auf. "Au ja!", ruft er genauso vergnügt wie ich vorhin. "Alles?"
"Viel besser", antworte ich. "Wenn Sie den ganzen Twitteraccount löschen, ist das genau ein Klick. Wir löschen also nicht alles, sondern Einzelteile."
Die Sonne geht unter und macht einem Fragezeichen Platz. Ich glaube, da sind weitere Erklärungen fällig. "Wir löschen ein paar Follow-Verbindungen", präzisiere ich und sehe mich mit einem Doppelfragezeichen konfrontiert. Neuer Anlauf: "Wir löschen, was das Zeug hält."
Diese Sprache versteht Mr Doorman.

Eine Minute später sitzen wir vor dem Computer und kappen Verbindungen. Genau 90 Mal klickt Mr Doorman einen Kontakt weg. In den Löschkorb fallen reine Linkschleudern, und Extremplaudertaschen (gefühlte 150 blabla-Tweets pro Tag). Am Schluss bleiben 78 Kontakte übrig.

Das reicht immer noch für ein sehr grosses Treppenhaus. Aber wenn wir jetzt unseren Twitteraccount öffnen (immer noch nur ein Mal am Tag für ganz kurze Zeit), dann finden wir endlich jene Twitterer wieder, die wir in der grossen Zeichenschlacht verloren haben. Und es ist endlich wieder witzig und informativ, sich durch die Nachrichten zu lesen.

Ein Problem haben wir noch.
"Was machen wir mit BodeständiX?", fragt Mr Doorman.
Ich seufze. Okay, Hanspeter schleudert seinen Müll maschinell ins Treppenhaus. Aber ich mag ihn. Und deshalb bleibt er auf der Liste.

Nach der grossen Wegklickorgie trinken wir Kaffee und sehen zu, wie uns von anderen Twitterern die Gefolgschaft gekündigt wird. Das fällt dann wohl unter Gegenmassnahmen.

"Und jetzt?", fragt Mr Doorman.

Jetzt? Jetzt widmen wir uns ganz den klugen Blogartikeln von klugen Leuten. Und wünschen uns, dass unsere Tageszeitung mit ihrer Berichterstattung auch nur annähernd in die Nähe solcher Artikel kommt.

Wünschen darf man ja, gell?

Mr Doorman räumt auf - Twitter steht auf der Kippe

Mr Doorman sitzt am Zappadong-Computer. "Was ist mit Facebook?", fragt er.
"Was meinen Sie mit Was?", frage ich zurück.
"Na, brauchen Sie das noch?" Er klingt leicht ungeduldig.
"Habe ich ja gar nicht", erwidere ich so geduldig wie möglich. Ein Ungeduldiger reicht im Moment.
"Aha", antwortet Mr Doorman.
Was soll jetzt dieses etwas spitze Aha? Ich atme langsam aus und denke mir ein Ommmmmm dazu. Mr Doorman guckt mich an. "Hatten Sie aber mal."
"Hatte", sage ich. "HATTE. Ungefähr eine Woche lang. Und dann bin ich raus."
"Weil Sie keine Freunde fanden?"
"Weil ich nicht lesen wollte, dass meine Freunde gerade aufgestanden sind, sich jetzt Kaffee kochen oder irgendeiner Ich-hasse-xyz-Gruppe beigetreten sind."

Das Grinsen von Mr Doorman reicht von einem Ohr zum anderen. Das kann beängstigend aussehen, glauben Sie mir (Sie kennen bestimmt den Joker - so sieht das aus.)
"Dann kann ich also Twitter auch löschen", sagt er und was er denkt, steht in seinen spöttisch hochgezogenen Augenbrauen.
Ja, eigentlich könnte er, denke ich, doch ich zögere.
"Was ist jetzt?", drängt Mr Doorman. "Kann ich?"
Sein Blick sagt mir, dass ich ungefähr eine Sekunde Zeit habe, mir das zu überlegen. In dieser Sekunde geht mir ein kleiner Twitter-Film durch Kopf, den man zu mehreren Twitternachrichten verbraten könnte, denn der Film umfasst wesentlich mehr als die 140 Zeichen:

Ich lese nicht mehr mit. Ich folge Leuten, die mir eigentlich egal sind. Genauso, wie mir Leute folgen, denen ich egal bin. Ich habe schon lange den Überblick verloren, denn die Nachrichten jener wenigen Leute, die ich wirklich spannend finde, verlieren sich in der Mitteilungsflut. Pro Tag bin ich im Schnitt noch etwa eine Minute auf Twitter. Das ist jene Minute, in der ich einen eigenen Beitrag einstelle. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann tue ich das, um auf mich aufmerksam zu machen, auf meine Blogs, meine Bücher, meine Lesungen. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann komme ich zum Schluss, dass es die meisten so machen.

Ich glaube nicht an Twitter als das neue Nachrichtentool. Dazu kommt alles zu hektisch, zu unreflektiert. Ich glaube nicht an Twitter als Informationstool, weil sich die Informationen in einem viel zu grossen Zeichenstrom verlieren. Ich glaube nicht an Twitter als PR-Tool, nicht, wenn es alle so machen wie ich - und das machen sie. Ich glaube nicht an Twitter als Kommunikationstool, denn alle schreiben in diesen riesigen Cyberraum hinein und die wenigsten lesen - weil man gar nicht alles lesen kann.

"Warten Sie noch", sage ich, als die Sekunde um ist. Ganz schön inkonsequent, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Zappadong-Besucher noch ein gutes Argument.

"MySpace?" Der Ungeduldspegel in Mr Doormans Stimme ist merklich angestiegen.
"MySpace?" Ich grüble. Ähm ... Da habe ich doch ... ich glaube, ich habe mich registriert, aber nie was aufgeschaltet. "Löschen", ordne ich an und höre das Aufatmen.
"XING?", drängt Mr Doorman weiter.
Ich seufze. Mitgliederbeitrag bezahlt, 99 Besuche in einem Monat (ja, an dieser Stelle darf gelacht werden). "Nicht löschen", sage ich. Schliesslich habe ich bezahlt

"Netlog?"
"NICHT löschen!" Das ist die Plattform des Alter Ego Zielpublikums.
"KreuzundQuer?"
"Nicht löschen."

Pause. Mr Doorman scheint durch zu sein.

"Zappadong?"
Ich erschrecke. Hat er das eben wirklich gefragt? Als ich zu ihm hinüberblicke, hat er wieder dieses irre Grinsen im Gesicht. So, dann wollen wir ihn mal zurück erschrecken. "Löschen!", rufe ich.

Schade, dass Sie Mr Doorman nicht sehen können. Er hat nicht nur das Joker-Grinsen gut drauf.

Mal sehen, was er macht. Und verraten Sie ihm nicht, dass ich ein Back-Up habe.

PS: Ich überlege, mein Geld in Zukunft mit Workshops zu machen. Der erste: "Wege aus der Sklaverei der elektronischen Medien." Das könnte ich doch gleich mal via Twitter kom......

Frau Zappadong

Be- und nachdenklich

Sehr bedenklich.
Etwas nachdenklich.

Update zu bedenklich. Wobei bedenklich in diesem Zusammenhang ein viel zu niedliches Wort ist. Mir liegt ein anderes auf der Zunge. Aber das sage ich jetzt nicht.

Update II zu bedenklich: Bugsierers Blogartikel über den ewig fies grinsenden SVP-Mörgeli

Frau Zappadong

Unterwegs - zum Glück nicht in Stade

Ich war unterwegs. Mit dem Handtaschenschreibmaschinchen mit 10-Stunden Akku. Erster Zielort Mainz, zweiter Zielort Messe Frankfurt. Zum Glück musste ich nicht nach Stade. Wie es einem dort ergehen kann, erzählt Ihnen Horst Evers ... der für eine Lesung nach Stade gefahren ist:



Und als wäre das noch nicht genug, hat er so nebenbei eine Weltverschwörung aufgedeckt.



Frau Zappadong

Was einem alles auf den Kopf fallen kann

Das Internet.
Die Technik.
Der Bücherhimmel.

Um nur drei zu nennen. Mit ersteren beiden befassten sich die gestrigen Einträge.

(Nur kurz, um die Neugierigen auf dem Laufenden zu halten: Der Akku ist's. Ich habe meinen Teil der Arbeit getan, sprich: den Akku herausgenommen, die Maschine an den Strom angeschlossen, Open Office heruntergeladen - alles funktioniert. Muss um halb neun in den Computershop, Erste Hilfe beanspruchen, aber ich fürchte, für die lange Zugfahrt zur Buchmesse reicht es nicht mehr.)

Heute geht es um den Bücherhimmel. Erstens, weil es so schön zu Buchmesse passt. Zweitens, weil in den letzten paar Tagen ein paar sehr erhellende Artikel zum Thema erschienen sind.

Der Bücherhimmel schwebt über Autoren wie der Himmel über Gallieren - immer kurz vor dem Herunterfallen. Das beginnt beim Schreiben, geht über die Verlagssuche, das Verlagswesen, das so ganz anders tickt als alles, was ich kenne, das Förderwesen, den Kampf ums Wahrgenommen werden bis hin zum Einkommen ... Aber nicht wahr, damit lebt man, chiibig ufrächt meistens, ausser man fällt zwischenzeitlich in eine Loch (dann ist wenigstens der Himmel weiter oben).

Und eigentlich, eigentlich weiss man auch, dass da noch mehr ist. Nur, wenn es dann ans Licht kommt, dann klappt die Kinnlade nochmals runter, man zwingt sie nach oben, schluckt den Kloss runter und macht weiter.

Während ich mein Alter Ego an die Buchmesse begleite und Mr Doorman ein paar Tage Ferien auf seinen Orangenplantagen macht, empfehlen wir folgenden Lesestoff:

Überleben im Haifischbecken (bitte den Links in jenem Artikel folgen, wenn Sie Lust auf Kinnladenrunterklappen haben).

Update: Mein Handtaschenmaschinchen fährt mit mir zur Buchmesse. Lang lebe mein Computershop, ganz speziell Frau Eggenberger und Herr Neier!

Bis bald

Frau Zappadong

Der Brüller des Tages

Auf die Gefahr hin, die Nerven meiner Chefin noch mehr zu strapazieren. Aber jetzt musste ich doch ganz laut brüllen. Auch wenn das "RUHE BITTE" Schild im ganzen Haus hängt. Konnte einfach nichts dafür.

Das hier, das ist einfach ... Entschuldigung. Muss vor die Tür. Weiterlachen.

PS: Möge Ihnen das Internet nicht auf den Kopf fallen.

PPS: Vielleicht sollten Herr Walder und Frau Zappadong eine Selbsthilfegruppe gründen. Von wegen Technik und Internet und so.

Mr Doorman

RUHE BITTE

Frau Zappadong ist schlecht drauf. Hat irgendwas mit ihrer Neuanschaffung zu tun. Und grünen und roten Lämpchen. Und Handtaschen. Fragen Sie mich nicht. Und Frau Zappadong besser auch nicht.

PS: Wenn Sie Lust haben, können wir eine Runde Russisch Roulette spielen. Wir sollten dabei aber besser leise sein.

Mr Doorman

October Rain

Mr Doorman ist Brennholz suchen gegangen. Ich sitze am Küchentisch und starre auf die Sonntagsschnipsel, die immer noch auf dem Tisch stehen. Der Regen klatscht ans Fenster, in meinem Kopf besingen Guns'n'Roses einen Monat zu früh den November Rain. Ich fürchte, da ist nichts zu wollen. Für heute muss es reichen, die Sonntagsreste abzuräumen.

Sonntagsschnipsel

Zitat des Tages:
Und jetzt? Jetzt freue ich mich.
Weiter Leben ohne Netz und doppelten Boden. Frei sein. Ich könnte mit dem Romanbeginn machen, was eben den Bewerbungsunterlagen geschehen ist: Ich könnte ihn in die Tonne treten. Ich könnte ihn durch Gänseschmalz und Kaffee ziehen, anzünden und anschließend ertränken. Oder einfach weiterschreiben. Ohne Rücksichten. Ohne Anpassungen. Ohne die zu irgendwem passende Attitude. Klammerfrei.
(aus "Absage, flugerprobt", Petra van Cronenburg - zum ganzen Text bitte hier entlang)

Für Filmrätselfreaks:
Das Filmstöckchen ist beim Thomas Hunziker. Ich beisse mir an der kniffligen Aufgabe gerade die Zähne aus. Vielleicht haben Sie mehr Glück und erraten den Film.

Für politisch Aktive, die die Welt verändern möchten:
1:12-Initiative
Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten

Die (unpolitische) musikalische Abstimmung des Tages (der Woche, des Monats):
5 Stimmen pro Tag an Amerikan Beauty. Das Abstimmungsstudio betreten Sie durch diese Tür. Ihre Abstimmungsnummer: Song-ID 80.



Mr Doorman und Frau Zappadong wünschen einen schönen Sonntag.

Ein richtiger Mann schreibt ein Buch ... und eine richtige Frau Zappadong trägt Pulswärmer

Geständnis: Den ersten Teil des Titels zu diesem Blogeintrag habe ich geklaut. Bei BodeständiX.

Ich habe heute, an einem verregneten Tag, ganz andere Zukunftsvisionen. Nämlich die von Kälte und Schnee. Der Winter galoppiert wieder einmal ungebremst auf Zappadong-Hausen zu, und weil Mr Doorman und ich mehr damit beschäftigt waren, die Weltrevolution zu planen, den Panikraum in verschiedenen Farben zu streichen und die Kartoffeln im Keller zu zählen statt in den Wald zu gehen und Bäume zu fällen zwecks Gewinnung von Brennholz, könnte es leicht ungemütlich werden die nächsten paar Wochen und Monate.

Könnte. Denn: Ich bin vorbereitet. Dank Hausfrau Hanna und den Superpunkten von Coop. Ich hätte ja nie gedacht, dass die mal für etwas gut sein würden. Ist aber so. Wie Hausfrau Hanna hier berichtet, investiert sie sämtliche Supercardpunkte in Wolle, aus der sie dann diese wunderbar bunten, wärmenden Sachen wie Socken und Pulswärmer strickt. Die Pulswärmer habe ich schon. Die Socken sind bestellt. Der Winter kann kommen.

Pulswärmer à la Hausfrau Hanna

Kürzlich, an der Coop-Kasse

Ich legte meine Einkäufe auf das Band. Die Verkäuferin scannte sie ein. Dann nannte sie mir den Preis und sagte: "Ooni nüüt, gellensi?" (ohne nichts, nicht wahr?)

Ich musste mich zusammennehmen, die gute Frau nicht zu umarmen. Man will ja die Leute nicht erschrecken, gellensi? "Joo, uuni nüüt", sagte ich fröhlich (wo ich herkomme, sagt man "uuni").

Uuuni nüüt. Keine Kundenkarte. Keine Pfannensammelpünggtli. Kein Benzingutschein. Einfach nüüt. Diese Frau ist meine Heldin. Ich werde nur noch bei ihr anstehen, egal, wie lange die Schlange an der Kasse ist. Weil sie sich gemerkt hat, dass ich immer "nüüüt" von dem ganzen Kundenbindungsgrümpel haben möchte.

PS: Mr Doorman hat Ladenverbot. Weil er auf die Frage "Haben Sie eine Supercard?" jedesmal geantwortet hat: "Haben Sie Aktien meiner Orangenplantage?" ... und dann den armen Frauen an der Kasse einen Kaufvertrag für ebensolche hingehalten hat. Dabei können sie gar nichts dafür, die Frauen an der Kasse.

PPS: Mein Bloggerkollege Titus hat sich eingehend mit der neusten Preisaktion des Coop-Konkurrenten auseinandergesetzt. Eine sehr spannende Analyse aus der Welt der Konsumentenverarsche.

Frau Zappadong

Immer diese Linker Linken

"Jetzt spinnen die total", brummt Mr Doorman und zeigt mit dem Finger auf einen Artikel in der Zeitung, die aufgeschlagen vor ihm liegt.
"Wer?", frage ich.
"Na, die Linker."
Dieser Lupe, der gestern hier war, muss ja einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen haben bei meinem Türsteher. Nur, was hat Lupe in der Zeitung zu suchen und warum soll einer spinnen, der die freie Linkliebe propagiert? Neugierig beuge ich mich über Mr Doormans Zeitung.

"Die Linken", korrigiere ich Mr Doorman, nachdem ich den Artikel überflogen habe.
"Dann halt die Linken." Er schiebt die Zeitung etwas näher zu mir. "1:12. Weltfremde Spinner. Geistig verwirrte Irre."
Irgendwie verstehe ich ihn. Als Herr über eine Orangenplantage in Sibirien wird er wahrscheinlich ungefähr 8432 Mal mehr verdienen als einer seiner Orangenpflücker.
"Zugegeben, das Verhältnis ist total weltfremd", gestehe ich.
Mr Doorman hebt beide Augenbrauen. "Aber?", fragt er.
"Ich werde diese Initiative trotzdem unterschreiben."
Seine Kinnlade sackt nach unten. "Werden Sie nicht."
"Doch."
"Aber ..." Mr Doorman knallt die Faust auf den Artikel. "Sie sagten doch gerade ..."
"Ja, sagte ich", sage ich. "Diese Initiative ist noch mehr: Chancenlos. Nicht umsetzbar. Und sollte sie dennoch angenommen werden, hätte unsere Wirtschaft ein massives Problem."

Kinnladen können viel weiter runtersacken, als ich gedacht habe. Mein Türsteher sieht mich an, als hätte ich den Verstand verloren. Ich glaube, hier ist eine Erklärung fällig. "Es ist so", hole ich aus, "wir sitzen in der Scheisse und jene, welche diese Krise verursacht haben, machen zum grossen Teil einfach weiter wie bisher. Sie kassieren ihre Millionen, reden schon wieder davon, dass der Markt die Dinge von alleine regelt, und sollte sich die Politik zu sehr einmischen, müsse man halt das Land verlassen. Ich finde das zum K...."
Ich komme nicht dazu, das Wort fertig auszusprechen. "Nicht aufregen, Frau Zappadong", sagt er ganz ruhig. "Trinken wir erst einmal einen Kaffee."
"Gleich", erwidere ich. "Erst will ich mich noch fertig aufregen. Sie können schon mal die Kaffeemaschine anwerfen."

Während Mr Doorman zwei Tassen aus dem Schrank holt, schiebe ich den Rest meiner Antwort nach, warum ich - seiner Ansicht nach - nicht alle Tassen im Schrank habe. "Es gibt ganz, ganz wenige in diesem Land, die es einfach nicht begreifen wollen", erkläre ich. "Und für die muss man es simpel und einfach auf den Punkt bringen."
"Der da wäre?", fragt Mr Doorman.
"Dass es so nicht weitergehen kann. Dass unser Land mit einer solchen Moral unserer Leithammel vor die Hunde geht. Dass der Graben zwischen höchsten und tiefstem Salär unverschämt viel zu hoch ist. Es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen."

Mr Doorman drückt das Knöpfchen und wir horchen dem Geräusch von Kaffeebohnen, die gemahlen werden. "Einverstanden", meint er, und stellt mir meine Tasse hin. "Aber denken Sie nicht, dass diese Linken damit ganz viele Leute ziemlich hässig machen könnten mit ihrem Anliegen."
"Doch." Ich habe an diese Möglichkeit gedacht. Daran, dass sich niemand ernsthaft mit dem Anliegen auseinandersetzt, weil es so naiv daherkommt. "Trotzdem", sage ich. "Es ist ein Versuch, unser Land zu ändern. Allein das ist die Sache wert."
"Sie verstehen aber, dass ich so was nicht unterschreiben werde", antwortet Mr Doorman.
"Ja." Ich grinse. Denn: Er könnte gar nicht, mein Türsteher ohne Schweizer Pass.

Wir trinken unseren Kaffee, schauen unsere neuen Wände an und sind beide recht zufrieden.
"Ich muss noch schnell jemanden anrufen", sagt Mr Doorman nach unserer Kaffeepause. Er verschwindet in das Büro neben dem Empfang. Kurz danach höre ich ihn. "Vladimir, ich bin's. Verdreifache doch mal die Löhne unserer Orangenpflücker .... Nein, ich bin nicht verrückt geworden .... Nein, alles in Ordnung .... Und jetzt heb diese Löhne an ... Ja, per sofort."

Linken und gelinkt werden

"Da war übrigens jemand hier", sagt Mr Doorman.
"Wer denn?", will ich wissen.
"Na, so ein Linker halt."
Ich seufze. Frühmorgens ist Mr Doorman nicht gerade der Gesprächigste. "Und, was wollte er?", frage ich.
Mr Doorman zuckt mit den Schultern. "Linken halt."

Ich verstehe nur Bahnhof. "Sie meinen jemanden übers Ohr hauen?", hake ich nach und denke mir, dass dieser Linker bei Mr Doorman dann wohl an den Falschen geraten ist.
"Ich glaube, der wollte lieben", brummt Mr Doorman.
Zum Bahnhof kommt jetzt noch das Chinesisch. Ich muss aussehen wie ein Ausserirdischer, der gerade gelandet ist, denn Mr Doorman schiebt ungefragt eine weitere Erklärung nach. "Ja, der hat was von Linkliebe gefaselt. So ein Stuss."

Meine Neugier ist geweckt. Linkliebe? Noch nie gehört. Vielleicht ein neues Heiratsvermittlungsinstitut. Das wäre doch was für .... meinen Türsteher.
"Hat der Herr eine Adresse hinterlassen?", frage ich.
Wortlos hält mir Mr Doorman ein Kärtchen hin.


Ich suche nach einem Namen und werde auf der Rückseite fündig. Lupe steht da. Und ganz viel Kleingedrucktes, das Sie selber nachlesen können, wenn Sie hier klicken. Kurz zusammengefasst geht es darum, die Blogger wieder zu ermuntern, das Gedankengut des www und des Web 2.0 aktiv zu leben und sich wieder vermehrt zu vernetzen und zu verlinken. Eine gute Idee, finde ich.

Und deshalb muss ich gleich mal nachschauen, ob Mr Doorman die Seitendeko (= Blogroll) schon fertig aufgehängt hat.

PS: Liebe kann es nie genug geben. Auch Linkliebe nicht.

PPS: Weshalb ich jetzt gleich auf einen Blogeintrag verweisen möchte, den ich gestern zum Thema "Wie viel Autor steckt in der Geschichte, die Sie gerade gelesen haben - eine Kaffesatzleserei" entdeckt habe - und damit auf eine Neuaufnahme in die Blogroll: Kollegin Petra van Cronenburg, die Sie ja schon bestens aus den Kommentarspalten dieses Blogs kennen.

Frau Zappadong

Literaturbanausen unter sich

Weil das Leben grad so schön ist, habe ich mal bei Pro Helvetia reingeguckt. Die Aufgabe dieser Stiftung ist unter anderem das Fördern des künstlerischen Schaffens im Lande - dazu gehört das literarische und geisteswissenschaftliche Schaffen in der Schweiz.

"Ha!", ruft Mr Doorman. "Das stecken wir doch gleich mal Ihrem Alter Ego, der Schreibmamsel."
Bevor er zum Telefonhörer greifen kann, halte ich ihn zurück. "Sie müssen das Kleingedruckte lesen", erkläre ich, "bevor Sie Ihrer Begeisterung freien Lauf lassen."

"Das Kleingedruckte?" Mr Doorman zieht seine linke Augenbraue in die Höhe, Misstrauen schleicht sich in seinen Blick. Als einer, der mehr im Kleingedruckten seiner Orangenplantagenaktien versteckt hat als alle anderen Kleindrucker der Welt zusammen, weiss er, was die Stunde geschlagen hat. "Oha", meint er.

"Ja", antworte ich. "Oha."
"Und konkret?", fragt Mr Doorman.
"Konkret? Konkret heisst es da: Der Bereich Literatur und Gesellschaft unterstützt keine Publikationen deutsch- und französischsprachiger Belletristik".

Diesmal geht die rechte Augenbraue in die Höhe. Das bedeutet, Mr Doorman hat nichts kapiert. "Was ist der Unterschied?", fragt er.
"Welcher Unterschied?"
"Na, zwischen Literatur und Belletristik?"
"Hmmmmmm ...." Ich kratze mich am Kopf. "Das ... das ist eine ... etwas schwierige Frage, über die sich schon viele kluge Menschen Gedanken gemacht haben. Mit unterschiedlichen Resultaten."
Mr Doorman verliert sichtlich das Interesse. "Ich gehe dann mal die Wände weiter behängen", meint er. Dann stutzt er. "Moment mal! Sagten Sie deutsch- und französischsprachige Belletristik?"
Ich nicke.
Mr Doormans Gesicht leuchtet. "Ist doch ganz einfach!", ruft er. "Sagen Sie der Schreibmamsel, sie solle das nächste Werk in Rätromanisch verfassen. Oder in Italienisch."

Alles unklar. Vielleicht sollte ich im Namen der Schreibmamsel erst einmal nachfragen, was man denn bei Pro Helvetia ganz allgemein unter Literatur versteht und was im Speziellen genau unter gesellschaftspolitischer Themenstellung (zum Beipspiel, wie das mit einem Jugendkrimi zum Thema Jugendgewalt ist - oder mit ...). Italienisch lernen kann Schreibmamsel ja dann immer noch.

Frau Zappdong

Back in (nearly) Black

Da geht man mal kurz Milch einkaufen - und wenn man zurück kommt, erkennt man sein eigenes Gebäude nicht mehr.

"Mr Doorman!", brülle ich.
"Hier." Tatsächlich. Er steht direkt vor mir. Hab ihn vor lauter Herumgucken nicht gesehen.
Ich stelle meine Einkaufstüte auf den Boden. "Was ist denn mit unserem Haus passiert?", frage ich.
"Hab's frisch gestrichen. Gefällt es Ihnen?"

Ich gucke nochmals. "Ja", sage ich. "Ist genauso gemütlich wie die schwarzen Wände, die wir hatten. So ein bisschen fast schwarz."
"Dann ist ja gut", grinst er. "Bin nur noch nicht ganz fertig."
Ich verstehe, was er meint. Beinahe alles weg auf der rechten Seite. "Kein Problem." Ich greife nach der Einkaufstüte. "Trinken wir erst einmal einen Kaffee. Und dann hängen wir die Seitendeko wieder auf."

Bis später also. Ist bald alles wieder da.

Update I: Es hängt fast alles wieder an der Wand. Die Blogroll ist noch nicht komplett - aber auch das wird noch.

Frau Zappadong

Cargo

Gestern waren Herr Zappadong und ich im Kino. Zusammen mit sechs (6!) weiteren Personen haben wir uns den Film Cargo angesehen.

Ja, lausige, schäbige, mickrige sieben acht Leutchen wollten den Film sehen. Ich habe eine Theorie, warum das so ist. Ist halt ein Schweizer Film. Kein Mensch, der auch nur einigermassen cool ist, guckt sich einen Schweizer Film an, nicht wahr? Man macht sich selbst ja zum Höhlenbewohner mit beschränkter Hirnkapazität, wenn man in gewissen Kreisen gesteht, einen Schweizer Film angeschaut zu haben.

Nun, Herr und Frau Höhlenbewohner mit beschränkter Hirnkapazität fanden ...

... den Film optisch sackstark. PUNKT. Das heisst, ohne den leidigen Beisatz (... für einen Schweizer Film)

... den Film besetzungsmässig stark. PUNKT. Das heisst, ohne den leidigen Beisatz (... für einen Schweizer Film)

... die erste Hälfte des Films sackstark. PUNKT. Das heisst, ohne den leidigen Beisatz (... für einen Schweizer Film)

... die zweite Hälfte etwas weniger stark (zu viele Logiklöcher, gewisse Punkte zu schnell abgehakt - weshalb mir bis jetzt nicht klar ist, warum Decker sich am Ende so entscheidet, wie er sich entscheidet).

Fazit: Ein guter, sehenswerter, empfehlenswerter Film. PUNKT. Das heisst, ohne den leidigen Beisatz (... für einen Schweizer Film)



Frau Zappadong