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Sturmer Grind, Teil III oder Vom Motelzimmer zum WEF

Okay. Zugegeben. Mr Doorman und Onkel Vladimir sind besoffen. Und ich habe den Motelzimmerkoller. Und so wissen wir nicht so recht, ob es an unseren Köpfen (= Grind) oder der Aussage des kleinen Mannes mit der grossen Nase liegt, wenn wir nicht mehr so ganz kapieren, was das genau bedeuten soll:

"Laut Bundesrat Hans-Rudolf Merz gilt es nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den UBS-Kundendaten, die «tatsächliche Situation mit der rechtlichen Situation in Übereinstimmung zu bringen».(Quelle: NZZ)

Was wir aber trotz unserer sturmen Grinde nur zu gut begriffen haben:

Die Wirtschaftsführer, die bis vorletztes Jahr am WEF in Davos die Brust rausgereckt, laut getrommelt und die Politiker belächelt haben, während sie ihren teuren Champagner schlürften, haben sich letztes Jahr tunlichst ferngehalten und den belächelten Politikern Platz gemacht, die für sie aufräumen sollten. Weil das dummerweise nicht so einfach ist, fehlen dieses Jahr nicht nur die Wirtschaftsführer, sondern auch viele Politiker. Die haben einfach andere Sorgen. Zum Beispiel drohende Staatsbankrotte. Derweil die Wirtschaftsführer wieder Champagner saufen. (Quelle: NZZ)

Falls Sie jetzt etwas Hochprozentiges brauchen: Mr Doorman und Onkel Vladimir freuen sich über jede Art lustiger Gesellschaft. Sie finden nämlich, ich sei gerade ein ziemlicher Griesgram.


1 Kommentare:

Der Bebilderer said...

Dom Pérignon gab's nur bei Beratungsfirmen und Kommunikationsunternehmen. Politiker tranken meist Weisswein oder Bier.

Und: Die (vermutlich) mächtigsten Wirtschaftsleute blieben bei O-Saft und Wasser. Der Religon halber.