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Onkel Vladimirs neuste Geschäftsidee

Während wir so an unseren Drinks nippen (ich) und kippen (Onkel Vladmir) holt ihn schon die nächste Geschäftsidee ein.

"Mr Doorman hat doch mal eine Weile für die too big to fail Bank gearbeitet", sagt er.
Ich nicke.
"Und Katze Zappadong auch."
Ich nicke.
"Das bedeutet, sie haben Insiderwissen", fährt Onkel Vladmir fort.
Ich nicke.
"Guuuuuuuuuut", meint Onkel Vladimir. "Seeeehrrrrrrrr guuuuuuuut."
Ich weiss nicht, ob er den Drink mit den Ötztal Eiswürfeln meint oder die Tatsache, dass zwei Wesen aus dem Zappadong-Gebäude bei der too big to fail Bank gearbeitet haben.
"Wissen Sie, wie man eine Webseite macht?", will Onkel Vladimir nun wissen.
"Warum, wollen Sie jetzt auch bloggen?", frage ich.
"Um Himmels Willen. Nein."
Ich gucke ihn an und warte.
"Wir brauchen eine Verkaufsplattform. So wie D-Bay oder wie das heisst."
"Aha?"
"Ja. Und dort bieten wir alle Informationen den Meistbietenden an. Deutschland. Belgien. Den Österreichern. Den Schweden. Den Engländern. Den Franzosen."
"ähm, die Franzosen haben die Daten schon", bringe ich ihn auf den fast neusten Stand der Dinge.
"Macht nix", meint er. "Hat genügend andere, die zahlen werden. Zum Beispiel die USA."
"ähm", muss ich erneut intervenieren. "Die bezahlen nicht. Die fordern einfach."
"Aha", sagt Onkel Vladimir.
"Wie steht es mit den Russen?", will ich wissen.
Er bricht in schallendes Gelächter aus. "Die kennen ihre Daten, dazu brauchen sie keine Diskette."
Es dauert eine Weile, bis ich begreife, was er meint.
"Nun, dann wären da noch die Isländer", versuche ich es.
"Wozu?" Onkel Vladimir schaut mich fragend an. "Die haben nichts mehr. Die würden mit Geysir-Wasser bezahlen."
Auch wahr. Aber es gibt ja noch genügend andere Länder, nicht wahr? Ich glaube, die Idee von Onkel Vladmir ist nicht ohne.

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