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Der (Online)Schlaf der Gerechten - Teil II

Es scheint ganz so, als schlafen die Politiker nicht nur in Zappadong-Hausen den (Online)Schlaf der Gerechten. In seinem Wahlkampfblog ortet Mark Balsiger schweizweit Internetruinen überall. Von Balsigers Eintrag aus führt ein Link zu Daniel Wyss von der jungen CVP, der sich das Ganze etwas näher angeschaut hat.

Ähnliches stelle ich bei Schweizer Autoren fest. Manchmal frage ich mich deshalb, ob die Schweiz internettechnisch auf einer Insel liegt, wo man so Züügs nicht nötig hat. Ich finde nach wie vor nicht, dass man auf sämtlichen Online-Hochzeiten tanzen muss. Und im Moment mag es ohne Internetauftritt (vor allem auf dem Land) noch gut gehen. Trotzdem verstehe ich nicht, wie jemand, der im öffentlichen Leben etwas erreichen will, sei es als PolitikerIn oder als AutorIn, sich die Chance vergibt, mittels Online-Auftritten Einblicke in seine Ansichten, Projekte und Ziele zu bieten und sich - im besten Fall - einem Dialog zu stellen. Sprich: Als Mensch nicht nur ein Name auf dem Wahlzettel oder dem Buchcover zu sein. Sollte ich nächstes Mal wählen gehen (was immer noch sehr unsicher ist), werde ich nur noch Namen ankreuzen, hinter denen ich eine Person gefunden habe. Die Parteizugehörigkeit ist mir dabei (fast) egal. Viel wichtiger ist mir, wer der Mensch hinter dem Namen ist. Eine Ahnung davon kann ich durch die Internetauftritte bekommen.

2 Kommentare:

Peter said...

Sie erwachen langsam:
http://www.peter-merz.ch/2010/05/es-tut-sich-was-im-netz/

Zappadong said...

Hab's gesehen :-). Finde ich klasse, was du da ins Rollen gebracht hast.