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JA.

Das ist seit einer Weile der nichtssagende Slogan der SP. Dass er nur bedingt gilt, ist seit der gleichen Weile bekannt (es gab z. Bsp. von der SP kein JA zur Minarettinitiative und auch keins zu den Rentenkürzungen ...). Man muss also ein bisschen vorsichtig sein mit dem JA der Genossen. Das hat auch ein wirklich treuer Genosse aus der Zappadong-Hausen Region erfahren, der für den frei gewordenen Sitz des Gemeindepräsidenten kandidieren möchte.

(Zwischenbemerkung: Sie erinnern sich vielleicht an den letzten glorreichen Kanditaten ebendieser Gemeinde, der dann nicht einmal zur Siegesfeier erschienen ist. Nun, er trat danach auch sonst nicht unbedingt in Erscheinung und wenn, dann negativ, weshalb er nach ziemlichem Ächzen, Würgen und sehr viel Unfrieden von einem Tag auf den anderen in der Versenkung verschwand. Deshalb braucht die Gemeinde jetzt schon wieder einen neuen Gemeindepräsidenten.)

Also, der Genosse aus besagter Gemeinde hat sein Interesse angemeldet und irgendwie muss das leuchtende JA aus dem Slogan nicht ganz so leuchtend gewesen sein. Die Hintergründe kenne ich nicht; auf jeden Fall ist der Genosse jetzt ein ehemaliger Genosse.

Auch sonst haben die Genossen ihre liebe Mühe. Zum Beispiel mit dem Parteiprogramm. David von der Substanz hat die für mich bisher überzeugendste Analyse gemacht. Und ich? Ich werde wohl nächstes Jahr zum ersten Mal nicht wählen gehen. Denn: Welche Partei sollte ich denn, um Himmels Willen, wählen???

2 Kommentare:

Mia said...

Das selbe Dilemma hier. Die SP ist mittlerweile völlig realitätsfremd. Aber wen sonst wählen? Ich glaube, in absoluter Verzweiflung wähle ich dann die Grünen. Einfach nur, um der erdrückenden Mehrheit der Bürgerlichen IRGENDWAS entgegenzusetzen. Denn eine rein bürgerliche Politik will ich auch nicht in Bern (oder sonstwo) haben.

Die ideale Partei läge irgendwo rechts von der SP, aber Links von der FDP. Und nein, CVP ist das nicht... die wirkt zu undynamisch und altbacken. Und die Grünliberalen sind eben doch zu liberal und zu wenig sozial.

Thomas said...

Wahlabstinenz ist ganz bestimmt keine Lösung! Dann können wir die Demokratie gleich ganz abschaffen.