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Soll dann keiner kommen ...

... nächstes Mal, wenn wieder irgend ein too big to fail Vehikel irgendwo an die Wand fährt und uns mit in den Abgrund reisst, das nächste Mal vielleicht definitv und unwiderruflich, und jammern, man habe es nicht kommen sehen und überhaupt und da kann man nichts machen und so, ist halt das Leben, zu kompliziert für unsereinen, und wir dachten, die wissen schon, was sie tun, nach all dem Elend letztes Mal, ausserdem gab es da diese 370 Seiten, und die redeten von Expertenkommissionen, was können wir dafür, wenn die lieber versprechen als handeln, und wir haben doch nach bestem Wissen und Gewissen, nein, nein, keine Lobbyarbeit, nichts mit einseifen und so, aufrechte Bürger, also gell, Demokratie ... blupp ...

5 Kommentare:

Anonymous said...

Liebe Frau Zappadong

Was glauben Sie hätte eine PUK gebracht ausser Kosten und nervigem Dauerwahlkampf der beiden S-Parteien? Die Fakten sind bekannt, das "too big to fail-Problem" ist jetzt zu lösen. Eine PUK würde den ganzen Prozess nur um mindestens ein Jahr verzögern.

Freundliche Grüsse
Stefan

Zappadong said...

Lieber Stefan

Ich habe Angst, dass ohne den Druck einer PUK das too big to fail Problem nicht gelöst wird, sondern sich der ganz normale Wahnsinn des ganz normalen Finanzalltags wieder bei uns einnistet. Schon heute machen zu viele Manager im Finanzwesen weiter, als sei nicht viel passiert, spielen mit immer noch / weiterhin mit dem Feuer, predigen den freien Markt, möglichst ohne Regulierung, weil es der Markt schon richten wird (mich nimmt manchmal Wunder, ob diese Menschen eine Wahrnehmungsstörung haben oder einfach nur ein sehr kurzes Kurzzeitgedächtnis oder ob die einfach von einem anderen Planeten sind). Sie lassen die Politiker reden und ins Leere laufen, viele schon wieder mit einem sehr schlecht kaschierten arroganten Grinsen im Gesicht.

Mit dem Dauerwahlkampf der beiden S-Parteien haben Sie leider recht. Ich mache gerade einen grossen Bogen um die Debatte über den Staatsvertrag ... genau deshalb.

BodeständiX said...

"Es ist, wie es ist"

Die sog. "Elite" kann und will nicht anders. Status-Quo-Denken ist ihr einziger Antrieb. Drum lasst uns fröhlich sein, denn:

"Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht"

Und wer das Kommende sieht, sorgt ein bisschen vor für sich uns seine Liebsten.

Zappadong said...

@Hanspeter: Weshalb ich mich jetzt fachkundig mache, ob auf 1200 Meter über Meer auch Kartoffeln wachsen (sollten eigentlich) und wenn ja, welche :-)

BodeständiX said...

@zappadong: In Peru wird seit geraumer Weile die sog. Hochlandkartoffel erfolgreich angepflanzt - auf einer Höhe von über 3'500 m!!! Sie heissen übrigens "papas nativas". Die sollten doch auch auf Deiner Alp gedeihen!