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So. Und das wars.

Ich gehe Mr Doorman retten. Der Depp hat sich am K2 in eine unmögliche Lage gebracht. Kann ihn ja schlecht dort oben erfrieren lassen.

Was danach geschieht, weiss ich noch nicht. Vielleicht besuchen wir Onkel Vladimir. Und danach gründen wir eine Hard-Rock-Band und machen schrecklich laute Musik. Oder schreckliche laute Musik. Hauptsache laut. Und lesen werde ich. Den Rest der Kevin Brooks Bücher. Und andere Bücher, ganz viele. Und Blogs.

Kann aber auch sein, dass wir was ganz anderes tun werden. Auf jeden Fall geht's im Alter Ego Blog weiter (von wegen lesen und schreiben und so). Dazu vielleicht auch in einem ganz neuen. Wie auch immer. Hier ist Ende Beton. Ich danke für die Aufmerksamkeit (ich denke, ich rede auch im Namen von Mr Doorman - der leider persönlich nichts sagen kann, weil, eben, der hängt irgendwo an einem hohen Berg und kommt weder hinderschi no fürschi).

Danke.

PS: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihnen ohne mich langweilig wird, lasse ich die Blogroll stehen. Da finden Sie jede Menge Lesefutter.

I see you

Sie ist da! Die CD von Inge. Und ich als Mitproduzentin habe ein Freudentänzchen getanzt, als ich die Box mit meinen Exemplaren im Briefkasten fand.


Reinhören kann man hier. Und bestellen hier.

Zahltag oder Ein Kachingle-Zwischenfazit

Gestern war mal wieder Kachingle-Abrechnungstag. Pünktlich zum Monatstag meiner Anmeldung (6. März 2010) erhielt ich deshalb Post von der Kachingle-Zentrale.

Die erste Mail enthielt Informationen darüber, was mit meinem Geld passiert ist:
Dear Kachingler Frau Zappadong,
Your Kachingler monthly payments totaling $5 were distributed to the Sites you visit.
13 lucky Sites received your social cents! The average payment to each site was $0.38.
Kachingler Monthly statement for Frau Zappadong
Na, da fühle ich mich doch richtig gut. Und nach der zweiten Mail noch besser:
Dear Kachingle Site Owner "Frau Zappadong",
Your Kachingle monthly statement cycle closed on Jul 06, 2010 for your site Zappadong. Your balance was $4.38.
Your PayPal account xxx will receive a Pay-Out in the next few days, less 15 percent, which Kachingle retains to cover the cost of processing payments (as always, we pay all related PayPal fees) and our commission.
Mit diesen $ 4.38 erhalte ich zum zweiten Mal eine Kachingle-Auszahlung.  Anfänglich lag die Minimalauszahlung bei $ 50.00 - was bedeutet hätte, dass ich ewig und zwei Tage auf die Zahlungen hätte warten müssen. Das haben auch die Chef-Kachingler realisiert und den Minimalauszahlbetrag auf $ 3.35 gesenkt. Die Begründung, warum gerade $ 3.35 finde ich witzig:
We decided your social cents Pay-Out should at least get you a grande iced latte at Starbucks!
Alles in allem habe ich in den letzten vier Monaten $ 14.07 ausbezahlt bekommen. Wenn Sie nun meinen, ich könnte mir damit die Schokolade für den Panikraum schon finanzieren, irren Sie. Denn: Ein Kachingler erhält nicht nur Geld, er verteilt auch. Pro Monat $ 5.00. Ich überlasse es Ihren Kopfrechenkünsten, meinen Verlust auszurechnen :-) Kommt dazu: Da ich selber mein eigener Kachingler bin, stammt der Hauptteil der Einnahmen von ... mir.

So viel zum Finanziellen. Nun ein generelles Zwischenfazit nach vier Monaten Kachingeln.

Positiv finde ich:
  • Die Informationspolitik der Kachingle-Macher ist ausgezeichnet.
  • Dasselbe lässt sich vom Support sagen. Wer Probleme meldet, erhält mehr oder weniger umgehend Antwort von einem Kachigle-Macher.
  • Die Geschwindigkeit, in der abgerechnet und ausbezahlt wird, ist bemerkenswert.
  • Das System funktioniert und wird laufend verbessert.
Leider gibt es auch negative Seiten:
  • Die meisten der bei Kachingle gemeldeten Seiten sind (für mich) total unattraktiv. Ich habe zuweilen sogar das Gefühl, dass jemand nur wegen Kachingle (und der Hoffung auf den grossen Reibach) Seiten eröffnet und anmeldet.
  • Viele Seiten, die ich sehr gerne finanziell unterstützen würde, sind nicht gemeldet.
  • Unter meinen 13 Kachinglern befinden sich etwa 80 Prozent Kachingler-Leichen (sprich: einmal eingeklinkt und nachher nie wieder) - umgekehrt habe auch ich bei mindestens 80 Prozent nur ein- oder zweimal vorbeigeschaut und dann nie wieder.
  • Wäre ich nicht selber mein eigener Kachingler, sähe die Bilanz himmeltraurig aus (ein Grund, mich selber nicht von der Kachingler-Liste zu nehmen).
  • Kachingle hat zu wenige Mitglieder und wächst nur sehr langsam - leider auch in eine nicht so gute Richtung: Aufschaltung rein kommerzieller Seiten.
Langer Rede kurzer Sinn: Trotz Verlust mache ich vorläufig erst einmal weiter, denn mich überzeugt die Idee der freiwilligen Mikropayments. 

Frage: Kann jemand von den "Flattrn" ein Feedback einbringen oder auf ein Flattr-Feedback verweisen? Würde mich interessieren. Vor allem, ob die jemals gedenken, aus der Beta-Phase herauszukommen.

UPDATE: herzlichen Dank an Bugsierer, der diesen Beitrag von Sascha Lobo zu Flattr empfiehlt. Ich übrigens auch. 

Die Idee des Tages

Ein einziger Bundesrat. Statt 13. Oder 9. Oder 7. Oder 5. Die Argumente sind bestechend. Ich bin dafür. Und ich denke, ich spreche im Namen meiner ganzen Partei. Die da aus me, myself and I besteht.

Leseempfehlung des Tages

Sie werden ein paar Minuten brauchen. Trotzdem. Die Empfehlung des Tages.
Wenn wir unsere Migrantenkinder integrieren und ihnen eine faire Zukunft geben wollen, dann müssen wir uns vorab ehrlich der unbequemen und bedrückenden Realität stellen. Dazu gehört auch die Diskussion um die Aufnahmefähigkeit unseres Landes und die Tatsache, dass Integration keine Einbahnstrasse ist.
Fast wäre mir dieser Artikel entgangen, weil ich das Magi zwar mit in die Berge nahm, aber nicht dazu kam, es auch zu lesen. Dass ich ihn doch noch gelesen habe, verdanke ich Mia.

Zeitungs-Entscheide

Sagte Herr Zappadong vor zwei Wochen zu mir: "Musst dich entscheiden. Das Tagi-Abo läuft aus. Willst du es verlängern?"
Eigentlich, eigentlich habe ich die Antwort schon vor zwei Wochen gekannt. Habe trotzdem darüber nachgedacht. Und bin beim Entscheid geblieben: Ja, ich möchte das Tagi-Abo verlängern. Auch wenn mich das Verhalten von Tamedia manchmal nervt, auch wenn die Online-Ausgabe zum Teil so schlecht ist, dass es wehtut. Ohne Tagi geht nicht. Bin damit aufgewachsen und durch mein bisheriges Leben gegangen. Kaffee um 6.30 Uhr wäre nichts ohne Tagi dazu (der Beweis sind die zeitungslosen Morgen an Feiertagen, wo ich vor lauter Entzugserscheinungen fast in den Tisch beisse).

Dafür habe ich heute Morgen leichten Herzens einen anderen Entscheid gefällt. Ich werde mich von der WOZ trennen. Es ist das zweite Mal in Folge, dass mich ein Artikel nicht nur stört, sondern mir die Laune gründlich verdirbt. Und zum zweiten Mal in zwei Wochen habe ich mich gefragt, ob die immer wissen, was sie schreiben. Gut, dass kann man sich beim Tagi auch fragen. Aber von einer WOZ erwarte ich einfach mehr.

Wenn aber einer so was schreibt (wahrscheinlich ohne in Jonschwil dabeigewesen zu sein):
Es macht ganz den Anschein, dass die als harte Hunde verkleideten Bünzlis unter den Heavy-Metallern bloss unter besten Wetterbedingungen abrocken möchten oder wohl am liebsten gleich in vollklimatisierten Hallen.
Ich habe in Jonschwil ganz harte Hunde gesehen, die vor dem flächendeckend knietiefen Schlammwasser (ohne irgendwelche trockenen "Ruheinseln") kapituliert haben. Es gab Experten, die von "Gefährdung von Leib und Leben" sprachen. Ein Bünzli, wer da kapituliert? Ein Bünzli, wer sich gegen solche Zustände auflehnt? Ich sehe es anders: Ein Depp, der sich eine Zeitung hält, in der so was steht.

PS: Wenn wir schon beim Nerven sind. Genervt hat mich auch die WOZ-Kolumne von Esther Banz, in der sie sehr süffisant über eine (fiktive?) schwangere Freundin herzieht. Das war weder witzig, noch ironisch, sondern einfach nur stutenbissig. So, jetzt aber genug gelästert. Der Garten und der Laptop warten.