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Der Mann mit den beschwichtigenden Händen und der Brille

Wir hatten den kleinen Mann mit der Nase und sind froh, dass wir den nicht mehr haben.
Dafür haben wir jetzt den Mann mit den beschwichtigenden Händen und der Brille. Dieser Mann übte einmal das gleiche Amt aus wie der kleine Mann mit der Nase. Auch er ist ein Alt-Bundesrat. Und jetzt zuständig für eine der "Too-big-to-fail"-Banken, der mit dem U vorne und dem S hinten.

In seiner Funktion als oberster Beschwichtiger und Verwedler, sagt er immer mal wieder Dinge, bei denen Mr Doorman und ich danach nicht anders können, als den Verstärker volle Pulle aufzudrehen und aller Kraft in die Saiten resp. die "Küche" zu schlagen.

Dinge wie diese hier:
"Die Schweiz droht eine Insel zu werden." (Wenn sie im Alleingang in Sachen Bankenregulierung etwas unternimmt).

"Ich habe noch nie eine Gesetzgebung dieser Tragweite gesehen, die so husch, husch entstanden ist." (Husch, husch? ähm ... mir kommt das Gewurstel endlos lange vor.)

"Das ist ein Schnellschuss.» Vor allem ein Schnellschuss für «unsere Konkurrenzfähigkeit», wenn man nicht abwarte, was im Ausland passiere. Legiferieren im Affekt sei riskant, es gebe keinen Grund zur Eile, sagt der frühere Finanzminister, der seit zwei Jahren den Verwaltungsrat der UBS präsidiert. Wenn die Schweiz der UBS Nachteile beschere, müsse die Bank «gewisse Geschäfte anderswo machen».(ach nööööö?)

Wie Villiger im AZ-Interview betont, muss sich die Schweiz fragen, «ob sie einen überdurchschnittlich starken Finanzplatz haben» wolle oder «einen durchschnittlichen – wie Schweden oder Österreich». (ja, ja, die Schweden, diese Niemande ... hihi ... Hallo Hausfrau Hannah! Und dann erst die Österreicher, können eh nur skifahren und sonst nix!)
Quelle

Wenn der überdurchschnittlich starke Finanzplatz dann kollabiert und es nichts mehr zu retten gibt, weder die Banken noch den Staat, dann darf der Mann mit der Brille seine beschwichtigenden Hände heben und irgendwas sagen. Wird ihm schon was einfallen. Denke ich.

1 Kommentare:

Hausfrau Hanna said...

Nicht alles, was der alte Mann mit den magischen Händen gesagt hat, habe ich haargenau verstanden,
liebe Frau Zappadung,
was wohl an meiner Durchschnittlichkeit liegt...
Wen ich jedoch sehr gut verstanden habe, damals, war Polo Hofer. Der forderte nämlich ein Stimm-und Wahlverbot für alle Ü70.
Damals war ich dagegen - heute wäre ich dafür,
meint Hausfrau Hanna