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Zubetonieren

"Also ich", murmelt Mr Doorman angesichts seiner Zeitungslektüre, "ich wäre dafür, dass wir das Wallis zum Zubetonieren freigeben."
Ich auch.

4 Kommentare:

Andeas Kyriacou said...

Aber nur, wenn sie an den Grenzen eine Mauer errichten.

Zappadong said...

Keine Bange, das tun sie freiwillig. Und irgendwann sitzen sie dann da, mit viel Beton, viel Zweitwohnungen und ohne Touristen. Dann werden sie uns jammernd erzählen, dass "jemand" die Mauer abbrechen soll, auf Staatskosten, und dass sie bitte gerne Subventionen hätten, weil aus irgendwelchen Gründen, die sie überhaupt nicht nachvollziehen können, einfach keine Touristen mehr kommen.

Bobsmile said...

"Aber, aber, es sind ja nicht nur die Walliser am blöken, auch die Bündner und eigentlich alle Bergregionen mit Schwerpunkt Tourismus wollen endlich Klarheit über das weitere Vorgehen bei der Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative.

Zappadong said...

Ja, auch die Bündner jammern. Nicht wenige Bündner jedoch verraten in ganz persönlichen Gesprächen, dass es gut ist, dass es so gekommen ist. Weil es sonst endlos so weitergegangen wäre.

Im Tal, in dem ich zu rund einem Viertel des Jahres zuhause bin, wurde alleine in den letzten zwei Jahren so viel zugebaut, dass es einem elend wird. Und wenn du sehen könntest, was alles noch geplant ist, würde dir noch viel elender. All das und viel mehr wäre gebaut worden. Ich bin froh, dass die Initiative diese Wahnsinnsbauwut ausgebremst hat.

Dass Klarheit gewünscht wird, verstehe ich. Wir werden sie in wenigen Wochen haben. So lange müssen die Leute halt einfach noch warten. Hätten sie nicht in ihrer endlosen Gier gebaut wie das Zeug hält oder eben nicht mehr hält, hätte diese Initiative keine Chance gehabt. Dann müssten sie jetzt weder jammern noch warten. Nein, sie tun mir nicht leid.