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Durch die Drehtür rein

Mr Doorman und ich quetschen uns zur Drehtür rein und knallen die Koffer auf den Boden.
"Kaffee?", fragt Mr Doorman.
"Au ja", antworte ich.
Die Zeit bei Onkel Vladimir war ... reden wir nicht darüber. Weder über die Kalaschnikow, die er in mein Gepäck schmuggeln wollte, noch über seinen Bitte, in Zappadonghausen potentielle Anleger für seine Uranmine zu suchen. "Und sucht euer Zappadonggebäude gründlich nach Wanzen ab!", rief er uns hinterher. "Ihr wisst schon, euer grosser Bruder im Westen könnte ein Ohr auf euch geworfen haben." Dann lachte er wie eine meckernde Ziege und böllerte zum Abschied sein Magazin in den Himmel.
Nun sind wir also wieder da.
"Sollen wir unseren Kinoraum mit 3D ausrüsten?", fragt Mr Doorman nach dem ersten Schluck Kaffee.
"Bloss nicht", anworte ich.
"Auch recht", meint er. "Und sonst?"
Werden wir sehen.
Ich hatte Heimweh nach Zappadonghausen.
Vielleicht bleibe ich eine Weile.

1 Kommentare:

Hausfrau Hanna said...

Der absolute Zufall (ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wie das geschah...) wollte es,
liebe Frau Zappadong,
dass ich hier hereinschaute. Und schier vom Hocker fiel, als ich das Datum Ihres letzten Beitrags sah!!! Schreiben Sie ums Himmels willen wieder aus Zappadonghausen und vor allem weiter. Sie werden vermisst!

Erfreut grüsst Sie Hausfrau Hanna